NordVPN Geburtstag 2020: Feiere mit einem tollen Geschenk!

NordVPN gibt es mittlerweile bereits seit acht Jahren. Wie der Provider 2012 gestartet hat und was seit damals alles passiert ist, verraten wir dir in unserem NordVPN Geburtstagsbericht. Und natürlich muss ein solches Jubiläum auch mit einer großzügigen Geburtstagsaktion für alle User gefeiert werden!

NordVPN Geburtstag - Geschichte
Die Geschichte von NordVPN im Überblick

Angefangen hat alles ganz einfach 2012: 4 Freunde wollten sich selbst verwirklichen und bastelten in ihrer Freizeit an einem VPN. Eine erste NordVPN Version kam auf den Markt, mit einem Server in Deutschland. 2013 schaffte der Provider dann die ersten 1.000 User. Ein kleines Team arbeitete an der Weiterentwicklung, jeder machte quasi alles. 2013 folgte eine eigene NordVPN Windows App, 2015 dann eine für macOS, 2016 für Android und 2019 noch Apps für Linux und Android TV.

Erfolgsfaktor 24/7-Kundenservice

2014 konnte NordVPN, trotz der noch nicht überall gegebenen Verfügbarkeit, seinen 10.000sten Nutzer begrüßen. Als Grund für das schnelle Wachstum verweist der Provider anlässlich des NordVPN Geburtstagesauf seinen Rund-um-die-Uhr-Kundenservice – „die Kundenzufriedenheit ist der ultimative Schlüssel zum Erfolg von NordVPN ,“ so Ruby Gonzales von NordVPN.

Als Australien 2015 sein Vorratsdatenspeicherungs-Gesetz einführte und die Privatsphäre der User bedrohte, konnte NordVPN seine Kundenzahlen in kürzester Zeit verdoppeln und sich als globale Marke positionieren.

Erstes No-Logs-Audit

2017 wuchs NordVPN stetig weiter. 2018 dann das erste No-Logs-Audit, dem sich NordVPN stellte, um seine Vertrauenswürdigkeit unter Beweis zu stellen. 2019 folgte nach dem NordVPN Leak ein weiteres Audi durch Penetrationstester von außen. Heuer ist auch noch ein Audit der Infrastruktur von NordVPN geplant.

NordVPN Geburtstag geprägt von neuen Services

2019 stand NordVPN auch im Zeichen der Ergänzung seines Produkt- bzw. Serviceportfolios: Der Provider launchte seinen eigenen Passwortmanager NordPass, NordLynx auf Basis des WireGuard® Protokolls, das Verschlüsselungstool NordLocker und die Businesslösung NordVPN Teams.

Wir sind gespannt, was sich NordVPN für die nächsten 8 Jahre alles einfallen lässt!

Weitere Infos zu NordVPN findest du auch in unserem NordVPN Testbericht.

Black SEO: Nehmt euch vor Star Wars Malware in Acht!

Ganz klar: Ein echter Fan ist natürlich auch beim neuesten Star Wars-Epos mit dabei. Leider nutzen aber auch Cyberkriminelle die Begeisterung der gigantischen Star Wars-Anhängerschaft. Sie versuchen nämlich, via „Rise of Skywalker“ Malware zu verbreiten.

Viele haben den neuen Teil seBlack SEO bei Star Warshnsüchtig erwartet. Ende Dezember lief „Rise of Skywalker” dann endlich an. Große Freude bei den Fans – und offensichtlich auch bei Cyberkriminellen, wie Threatpost berichtet. 

 

 

„Black SEO“ lockt Fans mit Fake-Film in die Falle

Die Idee der Hacker ist simpel. Sie nutzen das dringende Bedürfnis vieler Fans, sich Star Wars anzuschauen – aber wenn möglich ohne dabei an der Kinokasse Geld zu lassen. Beim sogenannten „Black SEO“ legen die Kriminellen zu populären Suchbegriffen passende Fake-Seiten an, die sehr hoch auf Google ranken (deswegen auch „schwarzes SEO“). Meist täuschend echt gemacht und mit Detailinfos von anderen „echten“ Seiten. Obendrein werden die falschen Seiten auch noch über Social Media beworben, um möglichst viele Opfer anzuziehen.

2019 über 250.000 Star Wars Malware-Infektionsversuche

Vor allem das vielversprechende Angebot, „Rise of Skywalker“ gratis downzuloaden oder zu streamen zieht auf solchen Seiten immens. Allerdings: Legal ist das natürlich nicht! Und im Falle von Black SEO ist es vor allem auch riskant: Denn auf den Black SEO Phishing-Seiten werden Daten abgesaugt und Malware auf den Rechner des Users eingeschleust. Und das nicht wenig oft: 2019 gab es laut Kapersky 285.103 Versuche, um 37.772 User auf der Suche nach Star Wars Movies zu infizieren. 10 % mehr als noch im Vorjahr!

Niemals .exe-Dateien downloaden!

Deswegen: Spar dir viel Ärger und gehe lieber ins Kino bzw. warte auf den DVD-Start von Star Wars „Rise of Skywalker“. Vor allem lade keinesfalls .exe-Dateien hinunter. Das kann besonders böse enden!

Vorinstallierte Apps – laut Experten Sicherheitsrisiko

Du hast sie nie selbst installiert, sie sind aber trotzdem auf deinem Android Smartphone: Crapware und Bloatware sind vorinstallierte Apps, vor denen Sicherheitsforscher jetzt eingehend warnen. Und das gleich aus mehreren Gründen!Vorinstallierte Apps auf Android Smartphones

Konkret geht es vor allem um deine Privatsphäre. Denn nicht nur, dass vorinstallierte Apps deinen Speicher aussaugen, sie senden auch Daten und verfügen automatisch über viel zu umfassende Berechtigungen. Dagegen möchten jetzt 50 Bürgerrechtsoranisationen, darunter Amnesty International, die Digital Rights Foundation, das Tor-Projekt und Privacy International angehen. In einem ersten Schritt haben sie Sundar Pichai, seines Zeichens Boss von Alphabet, einen Brief geschrieben. Dieser verlangt einige Änderungen von Google, um die User besser zu schützen.

Vorinstallierte Apps – was hat es damit auf sich?

Wie bereits der Name verrät, erwirbst du mit deinem Android-Phone quasi auch gleich direkt diese Apps. Sie sind von vornherein am Handy inkludiert. Aber nicht, weil sie so dringend benötigt werden. Sie tragen nicht wirklich zur Funktionalität des Handys bei. Das kann WhatsApp genauso sein, wie Tracker oder Werbeservices. Die laufen dann unbemerkt im Hintergrund und können alles Mögliche anstellen …

Wem bringt die Bloatware etwas?

Natürlich steckt auch hier ein Geschäftsmodell dahinter und das schon seit ziemlich langer Zeit. Denn die Handy-Hersteller gehen Partnerschaften mit Firmen ein, die dann eben ihre Apps gleich mitliefern dürfen. Ohne dass du als User dich jemals tatsächlich dafür entschieden hast. Diese Apps brauchen aber natürlich Platz am Gerät – da kann es dann schon mal passieren, dass 30 % oder mehr deines Speicherplatzes von der unliebsamen Bloatware belegt ist …

Was hat das aber mit deiner Privatsphäre zu tun?

Ganz einfach: Android-Handys verweisen auf „Google Play Protect“ und behaupten damit, dass Apps aus dem Play Store viel sicherer sind und App-Betrüger keine Chance haben. Denn, so Google, die Play Store Apps unterliegen „strengen Sicherheitstests“. Wer die nicht besteht, darf seine App erst gar nicht anbieten. Und hier kommt auch das große ABER: Forscher haben festgestellt, dass unglaubliche 91 % vorinstallierte Apps auf Android Phones NICHT über den Google Play Store angeboten werden! Das heißt: Der von Google vielgepriesen Schutz durch strenge Kontrollen wird hier überhaupt nicht durchgeführt. Geschäftspartner haben offensichtlich andere Rechte …

Du hast deine Berechtigungen nicht selbst in der Hand!

Eine derartige vorinstallierte App birgt jede Menge Risiken, von denen du überhaupt nichts weißt. So können diese Apps im Hintergrund deine Daten absaugen, weiterleiten, für Werbezwecke nutzen etc. Außerdem haben sie von vornherein meist Zugriff auf Kamera, Standort oder Mikro. Jüngstes Beispiel, dass derartige Dinge nicht aus der Luft gegriffen sind, ist Samsung: Wie vor Kurzem herauskam ist auf allen Smartphones des Anbieters eine App namens „Device Care“ vorinstalliert. Und in keiner guten Absicht: Denn „Device Care“ übermittelt die Daten der User an eine chinesische Firma, die kein Unbekannter in Sachen mangelndem Datenschutz ist.

Was fordern das Tor-Projekt, Amnesty & Co von Alphabet?

Grundtenor der Forderungen ist der verstärkte Schutz der Privatsphäre der User. So sollen auch die vorinstallierten Apps genau wie jede andere App im Google Playstore geprüft werden. Dabei geht es vor allem auch um die Berechtigungen, welche die Apps haben. Du als User sollst außerdem die Möglichkeit haben, die Apps ganz einfach selbst zu löschen. Und das für immer. Sollte es dennoch dazu kommen, dass App-Betreiber Datenmissbrauch betreiben, dürfen sie nicht mehr zertifiziert werden. Also lauter sinnvolle Maßnahmen für unser aller Privatsphäre! Du kannst dich auch persönlich dafür stark machen, indem du die Online-Petition von Privacy International unterschreibst.

Checke deine Apps regelmäßig!

Von Google selbst gibt es bis dato keine Reaktion. Aber das wird sicher noch kommen. Wir halten dich auf dem Laufenden! Bis dahin: Schau doch mal deine Apps durch – benötigst du sie tatsächlich? Gibt es welche, die du weder kennst, noch brauchst? Dann weg damit, sofern möglich! Es kann nämlich durchaus noch viel schlimmer kommen, und hast beispielsweise eine Spionage-App auf deinem Gerät … Also immer Augen auf!

Smartphone Sicherheit: oberstes Kaufkriterium der Österreicher 2019

Smartphone Sicherheit, lange Akku-Laufzeit, gute Kamera, … – beim Smartphone spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Am allerwichtigsten ist den Österreichern aber die Smartphone Sicherheit. Dies zeigt eine neue Sophos-Studie.

Smartphone Sicherheit vor Handlichkeit & LSmartphone Sicherheit großes Themaeistung

Was ist für dich ausschlaggebend, wenn du dich nach einem neuen Smartphone umsiehst? Ist es die Sicherheit? Dann bist du in guter Gesellschaft. Denn unglaubliche 82 % der 500 bei der Studie befragten Konsumenten empfinden dies als „sehr“ bzw. „eher wichtig“. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielen bei 76 % der Befragten die Handlichkeit und bei 62 % die Leistung. Der Preis ist interessanterweise mit 63 % erst auf Platz 3 zu finden. Aussehen und Marke liegen überhaupt unter 15 % der Wichtigkeit. Sicherheit hat also heutzutage einen hohen Stellenwert – top!

Österreicher und Deutsche komplett verschieden

Interessant ist, dass deutsche User die Smartphone Sicherheit keineswegs so hoch schätzen. Eine ähnlich Studie ebenfalls von Sophos in Deutschland hat gezeigt, dass hier der Preis ausschlaggebend ist. Die Smartphone Sicherheit hingegen findet sich erst am 7. Platz mit 29 %.

Aktiv werden wenig Sicherheitsvorkehrungen genutzt

Was aber auf den ersten Blick vorbildlich aussieht, ist in der Realität leider nicht ganz so perfekt. Es fehlt nämlich am aktiven Umsetzen von Sicherheitsvorkehrungen. So verwenden 12 % der Interviewten überhaupt keine Bildschirmsperre! 20 % verwenden ein Muster. Was aber ebenfalls nicht unbedingt großen Schutz garantiert. Immerhin 10 % vertrauen auf die effizientere Gesichtserkennung. Bei der jungen Zielgruppe (14 bis 29) liegen biometrische Sperren allerdings viel höher im Kurs. Sie werden von 64 % der jungen Menschen genutzt. Gesamt gesehen sind übrigens iPhones besser geschützt. Schaut man sich aber die neuesten Android-Geräte an, so überholen diese ihre Apple Pendants in Sachen Smartphone Sicherheit aber mittlerweile.

Angst vor Datendiebstahl & Co

Warum spielt die Smartphone Sicherheit aber – zumindest theoretisch – eine so große Rolle? Ganz einfach: Es hat sich heute eigentlich schon überall herumgesprochen, dass Daten und Privatsphäre ein wertvolles, aber gefährdetes Gut sind. So machen sich die meisten der Befragten Sorgen, dass ihre Daten von Cyberkriminellen genutzt werden könnten. Auf Platz 2 und 3 kommen dann schon die Privatsphäre und die unkontrollierte Nutzung der persönlichen Daten. Ziemlich egal ist den Usern allerdings, dass ihre Daten von diversen Diensten, Webseiten etc. gesammelt werden (könnten). Nur 8 % sehen darin ein gravierendes Risiko für ihre Privatsphäre.

Welche Gefahren drohen Smartphone Usern?

Natürlich birgt ein Smartphone verschiedene Gefahren. Beispielsweise kannst du gezielt Opfer einer Attacke werden. Beispielsweise könnte jemand eine Spionage-App auf deinem Smartphone installieren. Und dich damit komplett ausspionieren. Dass jemand dein komplettes Smartphone mit einem Trojaner o. ä. übernimmt, ist jedoch nicht der Regelfall. Wo du allerdings schon aufpassen musst in Sachen Smartphone Sicherheit sind betrügerische In-App-Käufe oder auch Clickjacking. Letzteres ist eine beliebte Form von Werbebetrug.

SPÖ Hackerattacke: 34 E-Mailkonten wurden angegriffen

Hacker machen auch vor der Politik nicht Halt: Letzte Woche hat die Wiener SPÖ entdeckt, dass sie offenbar Opfer einer Hackerattacke wurde. Wie es dazu kommen konnte und auch die daraus resultierenden Folgen wird nun geprüft.
SPÖ Hacker gesucht!
SPÖ Hacker griffen E-Mail-Konten an.

 

Bekanntgegeben hat die Partei den SPÖ Hackerattacke selbst im Rahmen einer Pressekonferenz. Dort wurde von „unberechtigten Zugriffen“ gesprochen, die schon im August dieses Jahres begonnen haben. 34 E-Mail-Postfächer von gesamt 1.800 auf dem betreffenden Server wurden bei der Attacke angeblich geentert.

Anonymer Hinweis zu SPÖ Hackerangriff

Was genau mit diesen Accounts passiert ist hielt die SPÖ geheim. Sie hat auch keine Angaben dazu gemacht, um welche E-Mails und Informationen es sich handelt. Der Hack konnte dank eines anonymen Hinweises aufgedeckt werden. Jedenfalls hat die Partei sowohl die Staatsanwaltschaft eingeschaltet als auch die Datenschutzbehörde.

Maßnahmen & Untersuchungen gestartet

Auch intern wurden entsprechende Maßnahmen sowie umfassende Untersuchungen eingeleitet: All jene, deren Postfach unter den gehackten war, erhielten eine entsprechende Info. Der SPÖ-Bürgermeister sowie generell Mitglieder der Wiener Stadtregierung sollen nicht unter den Opfern gewesen sein. Und natürlich kümmert sich das Cybersecurity-Team auch darum, dass derartige Angriffe nicht mehr vorkommen.
Aber nicht nur die SPÖ hat es in Sachen Hacker „erwischt“: Ebenfalls im Sommer wurde auch die ÖVP angegriffen, bei dieser Attacke kopierten die Kriminellen Dateien. Viel mehr ist dazu aber noch nicht bekannt, da der Fall noch untersucht wird.

Spionage durch chinesische App TikTok?

Die chinesische App TikTok erfreut – vorwiegend junge – Karaoke-Fans auf der ganzen Welt. Allein in den USA hat sie mehr als 110 Millionen Downloads. Jetzt steht laut New York Times TikTok in Verdacht, Daten an die chinesische Regierung weiterzuleiten.

 

Angeblich prüfen US-Behörden, ob TikTok tatsächlich Daten an China weiterleitet. ObSpionage durch TikTok? das wirklich stimmt, dazu äußerte sich das Finanzministerium allerdings bis dato nicht. Allerdings gibt es entsprechende Bedenken: „Mit mehr als 110 Millionen Downloads allein in den USA ist TikTok eine potenzielle Gegenspionagegefahr, die wir nicht ignorieren können“, so ein US-Senator an den Geheimdienstchef des Landes. TikTok ist zwar in China nicht zu haben, aber das Unternehmen dahinter muss sich an die dortigen Gesetze halten. Dazu zählt auch die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Geheimdienst. Deswegen ist der US-Kongress beunruhigt. Er sieht sogar die nationale Sicherheit durch mögliche chinesische Spionage via TikTok  in Gefahr.

 

Was ist TikTok? Was kann TikTok?

Kannst du dich noch an Musical.ly erinnern? Die Social-Video-App war vor allem bei Jugendlichen beliebt. Die Nutzer – die sogenannten „Muser“ – konnten Hits ihrer Stars in Videoform nachsingen und verteilen. 2017 hat dann der chinesische Internetgigant ByteDance die App gekauft, kurz darauf wurde Musical.ly zu TikTok. Die damals 200 Millionen User wurden automatisch von Musical.ly auf TikTok transferiert. TikTok ist allerdings nicht ganz so eng gefasst wie Musical.ly – die Videos dürfen länger sein und es gibt auch andere Themenbereiche wie Sport, Reisen oder Beauty. Nach wie vor ist die App aber für ihre Karaokefunktion besonders beliebt.

 

Chinesische Übernahmen lassen die Alarmglocken für Spionage läuten

Bei einer chinesischen Übernahme sollte man generell hellhörig werden. Denn wer kann garantieren, was mit den vielen Daten passiert? Wo landen sie? Gerade China ist ein heißes Pflaster, was Spionage und Überwachung betrifft … Wurde Musical.ly zuerst noch getrennt von den chinesischen Apps von ByteDance geführt, war es damit schnell vorbei. Mit TikTok nutzen die User jedenfalls eine chinesische App. ByteDance bleibt aber dabei, „nicht durch irgendeine ausländische Regierung wie die chinesische Regierung beeinflusst“ zu werden, so die Aussage des Konzerns von letzter Woche. Die Rechenzentren befänden sich außerdem nicht in China.

 

Lass lieber die Finger von TikTok & riskiere keine Spionage

Die US-Behörden werden der ganzen Geschichte sicherlich auf den Grund gehen. Um deine Privatsphäre zu schützen, solltest du aber auf die Verwendung derartiger Apps lieber verzichten! Ein guter VPN verleiht dir Anonymität, aber deine Daten und Fotos auf Servern von ByteDance sind natürlich trotzdem gefährdet. Setze trotzdem diesen wichtigen Schritt in Sachen Sicherheit.
 

Wir empfehlen momentan u. a. diese VPNs, die wir auch eingehend getestet haben:

 

VPN + Browser: So ist deine Privatsphäre im Internet wirklich sicher!

Du nutzt ein VPN zur Absicherung deiner Privatsphäre? Das ist schon mal super! Aber ein VPN allein garantiert deine Privatsphäre im Internet noch nicht zu 100 %. Erst mit der idealen Kombination aus VPN + Browser holst du das Maximum an Anonymität und Sicherheit im Internet für dich heraus!

Was bewirkt ein VPN für deine Privatsphäre?Mehr Privatsphäre mit VPN + Browser

Ein VPN verschlüsselt all deine Daten und verschleiert deine Identität. Denn du kannst eine anonyme IP-Adresse deines VPN-Anbieters nutzen, anstatt deine eigene (die dich eindeutig identifiziert). Sogar dein eigener ISP weiß dank eines VPNs nicht, was du im Internet tust. Außerdem schließt ein VPN Sicherheitslücken, sogenannte Leaks. Du solltest dich also immer mit deinem VPN verbinden, bevor du ins Internet einsteigst.

Das ist gut. Aber auch der richtige Browser und die passenden Einstellungen spielen eine große Rolle für deine Privatsphäre!

Bereits kleine Änderungen im Browser, die komplett kostenlos und einfach umzusetzen sind, können viel in Sachen Sicherheit im Internet bewirken!

Optimiere die Einstellungen deines Browsers für deine Privatsphäre!

  • Kontrolliere deine Cookies. Du musst sie nicht komplett blockieren, aber sie immer wieder löschen und auch durchsehen. So kann niemand dein Nutzerverhalten nachvollziehen.
  • Aber: Blockiere auf jeden Fall Cookies von Drittanbietern!VPN + Browser
  • Dasselbe gilt für Tracker, diese können ebenfalls deine Aktivitäten sammeln und Profile daraus ableiten. Ein Tracking-Blocker hingegen blockiert die Tracker bereits während die Webseite geladen wird. Deine Daten sind damit absolut geschützt. Wir empfehlen dir den kostenlosen Tracking-Blocker UBlock Origin .
  • Werbeanzeigen sind nicht nur lästig, sondern auch Spione. Sie werten ebenfalls dein Verhalten, Interessen etc. aus. Deswegen: Blockieren! Mit einem Tracking-Blocker kannst du das gleich in einem Aufwasch erledigen.

Was sind Tracker & was machen sie genau?

Tracker befinden sich in den meisten Webseiten. Sie legen die bekannten Cookies (Textdateien) im Browser ab und damit wird auch gespeichert, welche Webseiten du schon einmal besucht hast. Das ist aber noch nicht alles: Denn die Cookies zeichnen auch auf, was genau du dir auf der jeweiligem Webseite angeschaut hast, wann und für wie lange. Daraus kann man natürlich über dich als Nutzer jede Menge persönliche Schlüsse ziehen. Allerdings werden die Daten nur lokal bei dir gespeichert. Deine Privatsphäre ist durch Cookies noch nicht unbedingt beeinträchtigt. Man muss auch sagen, dass Cookies schon praktisch sind. Sie sorgen z. B. dafür, dass du dich nicht jedes Mal aufs Neue anmelden musst (z. B. auf Facebook, Amazon etc.).

Wie beeinträchtigen Cookies von Drittanbietern deine Privatsphäre?

Auf einer Webseite befinden sich in den meisten Fällen nicht nur eigene Tracker bzw. Cookies. Sondern auch welche von anderen Anbietern und Webseiten. Und gar nicht wenige, da gibt es durchaus Webseiten die weit über 10 Tracker von anderen Webseiten führen. Das ist viel kritischer für deine Privatsphäre. Denn die so gespeicherten Infos werden vernetzt.

Wenn du beispielsweise bei Amazon bestimmte Bücher angehen hast, werden dir plötzlich auf Facebook Werbeanzeigen genau für diese angezeigt. Das hast du sicher schon mal erlebt. An dieser gezielten Werbung sind Drittanbieter-Cookies schuld. Das ist nichts Außergewöhnliches: Fast 95 % aller Webseite auf der ganzen Welt verfügen z. B. über Tracker von Google. Das bedeutet im Endeffekt: Google weiß richtig viel über dich. Und das beeinträchtig deine Privatsphäre auf jeden Fall!

Der richtige Browser schützt deine Privatsphäre ebenfalls!

Die richtigen Browser-Einstellungen sind schon mal viel wert, um deine Privatsphäre zu schützen. Aber es gibt natürlich auch spezielle Browser, die überhaupt nichts an Google (und andere Suchmaschinen) weitergeben. Wir empfehlen dir die beiden folgenden Browser, die kostenlos verfügbar sind.

 

Brave BrowserBrave Browser

Brave Browser verfügt über eine transparente Verwaltung der Cookies und blockiert Tracker zuverlässig. Man findet sich gut zurecht, da die Einstellungen für die Privatsphäre übersichtlich dargestellt sind. Wenn du ein Einzelfällen die Einstellungen weniger „scharf“ schalten möchtest, ist dies aber auch kein Problem.

Epic BrowserEpic Browser

Epic Browser gehört zu Google Chrome. Er ist für Windows sowie Mac erhältlich und verfügt sowohl über einen integrierten Tracking-Blocker als auch über bereits vorab installierte Einstellungen für deine Privatsphäre. Das ist natürlich super praktisch. Wenn du Suchmaschinen nutzt, schickt Epicbrowser außerdem keine Informationen weiter.

Welches VPN ist das richtige für deine Privatsphäre?

Wir führend laufend Tests der verschiedenen VPN-Provider durch. Es gibt, wie überall, sehr gute Anbieter, die es mit der Privatsphäre ihrer User sehr ernst nehmen. Aber es gibt auch weniger empfehlenswerte Kandidaten … Vor allem kostenfreie VPNs versprechen meist sehr viel mehr, als sie halten können. In manchen Fällen zahlst du zwar für das VPN kein Geld, aber mit deinen Daten!
Diese VPNs haben wir eingehend getestet und sie zählen zu den absoluten Top-Anbietern – unsere Empfehlung für dich:

VyprVPN Logo

NordVPN Logo 250 Pixel

 

Share-Online.biz beschlagnahmt: Drohen auch österreichischen Nutzern rechtliche Folgen?

Share-Online.biz wurde letzte Woche im Rahmen einer Polizei-Razzia vom Netz genommen, die Betreiber angeklagt. Der Grund: Urheberrechtsverletzungen beim Serien Streaming und Film Streaming. Könnten die Behörden auch österreichische User rechtlich belangen?

Share-Online.biz ist nicht mehr onlineUrheberrechtsverletzungen bei Film Streaming und Serien Streaming sind ein sehr aktuelles Thema. Jetzt hat es drei deutsche Portalbetreiber getroffen: Share-Online.biz soll im großen Stile Filesharing von urheberrechtlich geschützten Werken unterstützt haben. Damit hat das größte Portal seiner Art  in Deutschland illegal gehandelt. Aufgebracht wurde das Ganze von der GVU, die schon länger Ermittlungen gegen das Portal durchgeführt hat. Das Filesharing selbst ist über die User gelaufen, welche die Serien und Filme auf Share-Online.biz up- und downgeloadet haben. Zwischen 6 und 10 Millionen User haben den Filesharing-Hoster jedes Monat genutzt.

Staatsanwaltschaft versucht, deutsche Share-Online.biz User zu identifizieren

Da es sich beim Uploaden von geschützten Filmen, Serien etc. um illegale Aktivitäten handelt, könnten auch die User strafrechtlich verfolgt werden. Dies bekräftigte der zuständige Staatsanwalt Christoph Hebbecker aus Kölm. Er gab an, man werde versuchen, Uploader zu identifizieren. Aber zuerst einmal sind die Betreiber dran, so der Anwalt gegenüber dem Standard Online …

Zugriff auf IP-Adressen österreichischer Share-Online.biz User nicht möglich

Vorwiegend sollen deutsche User Share-Online.biz genutzt haben. Aber auch Österreicher scheinen mit von der Partie gewesen zu sein. Sollte sich dies im Zuge der weiteren Ausforschungen bestätigen, wird Deutschland auch die betreffende österreichische Staatsanwaltschaft einschalten. Allerdings kommen die Behörden nicht an gespeicherte österreichische IP-Adressen. Denn IP-Provider müssen diese binnen kürzester Zeit löschen, nachdem die Zuweisung an den User erfolgt ist. So die österreichische Gesetzgebung. Bis der deutsche Staatsanwalt den ganzen Prozess also einleiten kann, sind die IP-Adressen der User nicht mehr verfügbar. Und die österreichischen Behörden können die User nicht mehr identifizieren.

Aber: Neue E-Evidence-Verordnung macht Identifizierung zukünftig auch in Österreich möglich

Ärgerlich für die Behörden bzw. Urheberrechtsverfechter. Gut für dich als User aus Österreich, wenn du betroffen bist. Du musst zumindest im Fall von Share-Online.biz nichts befürchten. Allerdings wird die neue E-Evidence-Verordnung gravierende Änderungen heraufbeschwören. Denn dann muss auch ein österreichischer IP-Provider binnen kürzester Zeit Auskunft geben. Deine Identität ist damit nicht mehr sicher!

Mit einem VPN bleibt deine Identität trotz Überwachungsgesetzen geschützt!

Damit du auch in Zukunft vor Überwachung, Abmahnungen etc. geschützt bist, vertraue auf einen glaubwürdigen VPN. Dieser sollte keine Logfiles aufzeichnen. Details zu derartigen Anbietern erfährst du hier.

Ebenfalls ein heißes Thema im Zusammenhang mit Urheberrechtsverletzungen sind Streaming-Plattformen wie kinox.to. Die Behörden haben diesen Anbieter ebenfalls bereits gesperrt. Aber es gibt zahlreiche Alternativen. Machst du dich mit dem Nutzen dieser strafbar? Hier erfährst du mehr: kinox.to wurde zwar gesperrt – erfreut sich aber nach wie vor größter Beliebtheit.

DAZN Fehlercode 65_075_403? Bundesliga LIVE im Ausland trotzdem sehen!

DAZN erfreut sich mittlerweile auch bei Sport-Fans aus Österreich großer Beliebtheit. Immerhin hat der Livesport-Streamer einige Highlights im Programm, wie beispielsweise die UEFA Champions League oder die deutsche Bundesliga LIVE. Dieses und andere Vergnügen lassen sich die österreichischen User etwas kosten und investieren in ein DAZN Abo. Das böse Erwachen kommt im Ausland: Denn dort heißt es bei DAZN Fehlercode 65_075_403 anstatt Streaming Genuss!

Warum lässt sich DAZN im Ausland nicht nutzen?

Diese Situation ist natürlich ziemlich ärgerlich. Du zahlst für DAZN und kannst den Service dann erst wieder nicht überall nutzen. Fußballabend mit Bundesliga LIVE adé … Das hat einen einfachen Grund: Die Rechte an der Ausstrahlung von Sportveranstaltungen unterliegen ganz genauen Bestimmungen. Diese sehen auch vor, dass du außerhalb einer bestimmten, erlaubten Region – also z. B. Österreich – das Service nicht nutzen darfst. DAZN muss nämlich die IP-Adressen prüfen und entsprechend blockieren, wenn der Standort nicht vertraglich freigegeben ist.

Böse Überraschung: DAZN Fehlercode 65_075_403

In der Praxis sieht das so aus, dass du außerhalb von Österreich den DAZN Fehlercode 65_075_403 erhältst, wenn du beispielsweise Bundesliga LIVE sehen möchtest. Hinter dieser Zahlenkombination verbirgt sich aber kein großes technisches Problem, sondern einfach nur die Tatsache, dass du aufgrund von geografischen Einschränkungen gesperrt wurdest. „Verraten“ hat dich deine IP-Adresse.

DAZN Fehlercode: 65_075_403

Hilft ein VPN bei diesem DAZN Fehlercode Problem?

Wenn du bereits ein VPN Nutzer bist, denkst du dir jetzt sicher, dass ein VPN die Lösung ist. Das stimmt prinzipiell auch. Denn mit einem VPN kannst du Diensten wie DAZN eben „vorgaukeln“ dass du ja eigentlich sowieso in Österreich sitzt und dort die Bundesliga LIVE & Co sowieso streamen darfst. ABER: Mittlerweile erkennt DAZN genauso wie Amazon Video, Netflix, Sky etc. auch die IP-Adressen sehr vieler VPN-Services! Sprich, du wirst trotz VPN mit Serverstandort Österreich blockiert mit der Folge: DAZN Fehlercode: 65 075 403.

DAZN im Ausland: Mit diesem VPN Anbieter klappt es!

Viele VPN Anbieter werden also im Ausland von DAZN blockiert. Aber nicht alle!VyprVPN hat eine technische Lösung entwickelt, um das Problem dieser Sperren (auch für Netflix, Sky etc.) und DAZN Fehlercodes erfolgreich zu umgehen. Und auch sonst bieten die beiden sehr gute Bedingung für User in Österreich.

Die meisten VPN werden blockiert!

Andere VPN Services wie, CyberGhost, NordVPN oder Surfshark wurden bereits vor längerer Zeit blockiert. Ebenso ist ExpressVPN und andere bekannten Services wegen der fehlenden Spezialisierung für Österreich und Deutschland es nicht gelungen DAZN weiterhin erreichbar zu machen.

VyprVPN und DAZN

VyprVPN ist quasi ein „alter Hase“ im VPN Geschäft, der auch in Österreich viele User hat. Der Anbieter aus der Schweiz überzeugt mit einer Vielzahl an Funktionen und einfacher Bedienung. DAZN, Netflix und Co werden mit VyprVPN nicht blockiert, egal wo auf der Welt du bist. Auch mit diesem Anbieter ist das Streamen mit DAZN möglich, ohne mit dem DAZN Fehlercode: 65 075 403 gesperrt zu werden – ebenso Sky, Eurosport u. a.

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So verwendest du DAZN mit einem VPN

Livesport Streaming mit DAZN ist keine Hexerei – auch mit VPN wird das Ganze nicht kompliziert. Denn alles was du tun musst ist, dich mit eine passenden VPN-Server zu verbinden, bevor du DAZN startest. Damit du Schritt für Schritt weißt, wie das funktioniert, kannst du diese Anleitung für DAZN im Ausland streamen zu Rate ziehen.
  1. Sobald du mit einem Server mit Deutschland verbunden bist, glaubt der Anbieter auch, dass du dort streamst.
    (Bitte immer Deutschland wählen auch wenn Du in Österreich wohnst!)
  2. Damit hat der DAZN Fehlercode 65 075 403 keine Chance mehr!

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Bevor du loslegst, hier noch die wichtigsten Infos rund um DAZN:

Was ist DAZN?

Was Netflix für Serienfans ist, ist DAZN für Sportfans: DAZN ist ein Sport-Livestream-Anbieter, der sich die Rechte für eine Vielzahl an verschiedenen Sport-Highlights wie Bundesliga LIVE gesichert hat. Diese kannst du auf verschiedenen Geräten live streamen. Der Anbieter behauptet von sich selbst, mehr Live-Sport zu zeigen, als jeder andere.

Was zeigt DAZN?

Bei DAZN ist für jeden Sportliebhaber etwas dabei: Darts, Kampfsport, Fußball, Tennis, Motorsport … Besonders beliebt ist das Streamen von Live-Hits wie UEFA Europa League, UEFA Champions League und Bundesliga LIVE.

Was kostet DAZN?

Das erste Monat bei DAZN ist gratis. Wenn du dich gegen den Anbieter entscheidest, kannst du das Probeabo innerhalb dieses Monats jederzeit kündigen. Danach kostet das Abo 11,99 Euro pro Monat (monatlich kündbar) oder im Rahmen einer Jahresmitgliedschaft einmalig 119,99 Euro, was einem Monatsbetrag von knapp € 10,- entspricht.

Wie verwendest du DAZN?

Um DAZN nutzen zu können, musst du auf der offiziellen DAZN Webseite mit deiner E-Mail-Adresse und einem Passwort einen Account anlegen sowie deine Zahlungsart auswählen. Diese wird aber erst nach dem Gratismonat genutzt. Danach validiert DAZN deine Zahlungsinfo und du hast Zugriff auf den Dienst. Jetzt musst du nur noch die jeweilige DAZN App auf all deinen Geräten installieren.

Auf wie vielen Geräten kannst du DAZN verwenden?

Mit deinem DAZN Account kannst du maximal 6 Geräte verknüpfen – egal ob Smart TV, iPhone, Android-Smartphone, Konsole wie Playstation oder xBox … Zur selben Zeit nutzen kannst du maximal 2 davon.

ProtonVPN Test: Schweizer Premium-Service mit hoher Transparenz

Was verbindest du mit der Schweiz? Uhren, Geld und Schokolade? Zu diesen dreien typischen Schweiz-Klischees kannst du gleich noch eines hinzufügen: verschlüsselte Kommunikation. Neben dem weltweit bekannten E-Mail-Dienst ProtonMail ist seit 2017 auch das von CERN- und MIT-Wissenschaftlern entwickelte ProtonVPN in der Schweiz zuhause. Kann dieses ebenso überzeugen wie beispielsweise die Schweizer Luxusuhren? Wir haben den ProtonVPN Test gemacht und können euch eine Antwort auf diese Frage geben.

Top: zeitlich unbegrenzter Gratis-Tarif

Gleich mal vorweg: ProtonVPN hat den generellen Vorteil, dass es das Service auch als kostenlosen Tarif gibt. Und zwar nicht nur testweise und für kurze Zeit, sondern quasi „für immer“ und auf allen Geräten. Auch auf Routern oder Spielekonsolen. Erfreulicherweise gibt es bei diesem Tarif kein Datenlimit, allerdings kannst du nur Server in Japan, den Niederlanden und USA für die Verbindung wählen. Tatsächlich limitiert ist unserem ProtonVPN Test nach aber die Geschwindigkeit, welche mit 5.120Kbit/s ihr Maximum erreicht. Das reicht aus, um beispielsweise YouTube-Videos anzusehen.

Kostenloser Tarif aber nicht ideal für Filesharing & Streaming

Die eingeschränkte Server-Anzahl beim kostenfreien Tarif hat aber natürlich Nachteile: Wenn viele Nutzer unterwegs sind, kommt es zu Spitzen und damit auch zu Überlastungen. Sprich: Die Geschwindigkeit muss dran glauben. Wenn du also ein VPN für Streaming oder Filesharing suchst, ist das kostenlose ProtonVPN sicher nicht die passende Wahl. Bei den bezahlten Versionen ist dies aber sicherlich anders. Auch wenn der kostenlose Tarif also einige Nachteile bzw. Limitierungen aufweist: Er ist unserer Meinung trotzdem der momentan beste Service, für den man nicht bezahlen muss!

Kostenlose ProtonVPN Server - Überlastet!

„Kleiner Bruder“ von ProtonMail

ProtonVPN stammt aus der Schweiz. Ebenso wie sein „großer Bruder“ ProtonMail. Diesen verschlüsselten E-Maildienst gibt es bereits seit einigen Jahren und er erfreut sich international größter Beliebtheit – mehr dazu erfährst du im ProtonMail Testbericht. 2017 haben die Macher des Mail-Services, die übrigens aus der Wissenschafts-Hochburg CERN stammen, dann ProtonVPN ins Leben gerufen. Passt ja vom Thema her gut dazu, das Team möchte die Privatsphäre seiner Nutzer möglichst umfassend schützen.

Schweiz als Standort bietet ausgezeichneten Datenschutz

Dass die Schweiz Standort von ProtonVPN ist, hat wesentliche Vorteile im Hinblick auf dieses Ziel. Transparenz wird beim Anbieter groß geschrieben und durch die Verfassung der Schweiz unterstützt. Selbst die Tatsache, dass US-Urheberrechtsschützer vom Staat verlangen, Daten von Privatpersonen bei vermeintlichen Verstößen gegen das Urheberrecht herauszugeben. Prinzipientreu wie die Schweiz nun mal ist, hat sie sich bis jetzt erfolgreich dagegen zur Wehr gesetzt. Aus etlichen einschlägigen Gerichtsverfahren ist sie erfolgreich hervorgegangen. Hoffen wir, dass dies auch so bleibt – und wir nicht bald wie in Deutschland Angst vor Abmahnungen etc. haben müssen!

Eigener – freiwilliger – Transparenzbericht legt alles offen

Außerdem steht ProtonVPN Rede und Antwort zu Auskunftsansuchen und auch den entsprechenden Antworten darauf. Hierfür gibt es einen eigenen Transparenzbericht, du kannst dort auch direkte Anfragen stellen. Eine wirklich tolle Sache, die nicht selbstverständlich ist.

Server leider mittlerweile auch gemietet

ProtonVPN legt Wert auf die Wahrung der Anonymität seiner Nutzer und hat alleine schon durch seinen Standort einen Vorteil. Allerdings greift der Anbieter nun doch auch auf gemietete Server zurück. Anfangs waren es nur eigene Server. Das Problem gemieteter Server ist, dass die Hoster dieser im jeweiligen Land eventuell zur Datenerfassung und auch Weitergabe bei Behördenanfragen verpflichtet sein könnten. Natürlich nicht optimal für deine Privatsphäre. Umgekehrt bieten mehr Server – derzeit sind es über 632 in 44 Ländern – natürlich auch mehr Leistung (Achtung: Alle Server stehen nur zahlenden ProtonVPN-Kunden zur Verfügung!).

ProtonVPN arbeitet mit OpenVPN

Die Verschlüsselung der Daten findet bei ProtonVPN mit AES-256 statt. Dabei handelt es sich um den üblichen OpenVPN Standard (und nicht mehr, wie der Anbieter zu überzeugen versucht). Die Implementation von OpenVPN wurde aber gemäß unseren Tests jedenfalls sicher und einwandfrei durchgeführt, angefangen bei der Authentifizierung bis zur Datenübertragung.

Anwendungen

ProtonVPN Software ist für folgende Geräte verfügbar:
  • Windows
  • MacOS
  • Linux
  • Android
  • iOS

Zusatzfunktionen von ProtonVPN

TOR/Onion-Anbindung (nur bei teureren Tarifen!)

Dass ProtonVPN eine TOR-Anbindung bietet, ist toll und nicht selbstverständlich. Eine Vielzahl anderer Anbieter kann nicht damit aufwarten. Mit diesem Feature kannst du dich direkt über einen ProtonVPN-Server mit dem Onion-Netzwerk verbinden. Du bist also mit nur einem Klick sicher z. B. im Darknet unterwegs. So umgehst du auch erfolgreich eine Schwachstelle im TOR-Netzwerk, die Behörden verwenden können … Eine sehr gute Sache – wenn man nicht extra dafür zahlen müsste. Das ist dann doch etwas überzogen, finden wir.

ProtonVPN Secure Core

ProtonVPN hat eine eigene Funktion, um Netzwerkattacken abzuwenden. Der Anbieter nutzt hierfür die sogenannte Secure Core Architektur, wo der Datenverkehr über mehrere Server geroutet wird, bevor er das VPN-Netzwerk verlässt. Deine wirkliche IP-Adresse bleibt so komplett geheim, was in Zeiten von Massenüberwachung natürlich ein Vorteil ist. Allerdings gibt es Secure Core Server nur in der Schweiz, Island und Schweden. Im Hinblick auf die dortigen strengen Gesetze sehr gut, aber es entsteht eine starke Limitierung. Auch diese Funktion ist leider nur bei den Premiumtarifen dabei.
ProtonVPN Secure Core
ProtonVPN Secure Core

ProtonVPN Preise

Eigentlich setzen die meisten VPN-Anbieter momentan auf eine einfache, schlanke Tarifstruktur. 2, 3 Tarife mit nicht allzu vielen Unterschieden, damit der Kunde sich bei seiner Entscheidung leichter tut. ProtonVPN bildet hier eine Ausnahme: Die Tarifstruktur ist schon komplex und beinhaltet viele Optionen. Neben dem wirklich nicht schlechten kostenlosen Tarif gibt es auch noch folgende (inklusive 30-Tage-Rückgabegarantie):

ProtonVPN Test Fazit

ProtonVPN kann mit einigen Vorteilen aufwarten, ist aber kein VPN-Spitzenreiter. Denn tatsächlich tolle Funktionen wie die TOR-Anbindung oder Secure Core sind nur bei teureren Tarifen möglich. Du musst ordentlich in die Brieftasche dafür greifen, wenn du bestens ausgestattet sein möchtest. Bei einigen anderen Anbietern erhältst du mehr für dein Geld bzw. mehr Funktion für weniger Geld. Stichwort Geld: Wenn die Tarifgestaltung auch komplex und höherpreisig ist – ProtonVPN hat den einzigartigen Vorteil, einen wirklich guten, dauerhaft kostenlosen Service anzubieten. Ohne Datenlimit!