Hide.me VPN Testbericht: Privatsphäre & Geschwindigkeit überzeugen

Verbindungen pro Konto5
Tarif (1 Monat) 14.95 USD
Tarif (12 Monate) 59.95 USD (pro Monat 5 USD)
Tarif (24 Monate) 79.95 USD (pro Monat 3.33 USD)
Testmöglichkeiten Kostenloser Tarif verfügbar , Geld-Zurück-Garantie
Videoplattformen DAZN (DE) , Maxdome , ARD (DE) , ZDF (DE) , N24 (DE) , MDR (DE) , rbb (DE) , WDR (DE) , 3Sat (DE) , Pro7 (DE) , Sat1 (DE) , Kabel1 (DE) , SRF (CH) , Servus TV (DE, AT, CH)

Ist teurer mit besser gleichzusetzen? Nicht immer! Diese Erkenntnis trifft auch auf VPNs zu tun. Ein gutes Beispiel ist Hide.me VPN, wie unser Testbericht zeigt. Der Dienst aus Malaysia hat einige Vorzüge wie das einfach Handling, gute Datensicherheit und fixe IP-Adressen auf der ganzen Welt vorzuweisen. Aber beim Preis-Leistungs-Verhältnis müssen wir leider Kritik üben. Es gibt zwar ein kostenloses Service, dieses ist aber sehr eingeschränkt verfügbar (2 GB). Möchte man eine umfassende Hide.me VPN Version haben, muss man im Vergleich zu anderen Anbietern tiefer in die Tasche greifen.

Schauen wir uns zuerst einmal die Hard Facts an: Hide.me VPN wurde bereits 2007 gegründet und sowohl Software, Anleitungen als auch Webseite sind in Deutsch verfügbar – was es für dich natürlich einfacher macht. Hide.me VPN bietet dir mehr als 49 VPN-Standorte mit dezidierten Servern in über 50 Ländern. An Protokollen werden OpenVPN, SoftEther, IKEv2, L2TP/IPSec, PPTP und SSTP verwendet.

Privatsphäre & Anonymität mit Hide.me VPN

Generell kann hide.me VPN mit einem guten Datenschutz punkten. Neben der Verwendung der gängigen Protokolle wie oben beschrieben werden laut dem Anbieter auch keine Logfiles gespeichert. Ebenfalls positiv ist, dass Behördenanfragen aus Europa durch den Standort Malaysia nicht beantwortet werden (müssen). Dazu muss man aber sagen, dass auch Hide.me nicht komplett ohne Protokolle auskommt, zumindest aber keine Aktivitäten aufzeichnet.

Top: Hide.me VPN kündigt lieber Server, als User-Identitäten preiszugeben

Behörden können sich aber natürlich an die Server-Vermieter verwenden, um an IP-Adressen zu kommen. Hide.me VPN ist diesbezüglich aber ein Lob auszusprechen: Denn anstatt die Privatsphäre der User zu gefährden, kündigt der Anbieter lieber Server. So geschehen in einigen Fällen in Deutschland. Top und daher von uns eine Empfehlung, wenn du im Internet anonym bleiben möchtest.

Zusätzliche Sicherheits-Features

Hide.me VPN zählt zu den sicheren VPNs. Es verwendet modernste Verschlüsselungalgorythmen wie 256-bit AES, auch der Zugang zu deinen persönlichen Daten wird verschlüsselt. Noch sicherer wird das VPN dank seiner TOR-Kompatibilität und dem inkludierten Kill Switch. Sobald deine Verbindung zum VPN durch was auch immer getrennt wird, stoppt dieser sofort jegliche Datenübertragung, ist also quasi ein Sicherheitsnetz für deine gesicherte Anonymität. Hide.me ist außerdem für verschiedenste Anwendungen verfügbar:

Hide.me Software für viele Geräte

Ausgezeichneter Kundenservice: rund um die Uhr & immer bemüht

Die Anonymität der User liegt Hide.me VPN am Herzen. Und auch der Kunde selbst und dessen Anliegen: Wenn du Probleme oder Fragen hast, steht dir der Kundenservice per Live-Chat rund um die Uhr zur Verfügung – in deutscher Sprache und stets sehr bemüht. Die Kundenorientierung zieht sich auch durch die Software weiter, welche einfach zu installieren ist.

Filesharing & Streaming mit Hide.me VPN

Ein heißes Thema für jedes VPN ist natürlich das Streamen. Hierfür wirst du dir bei Hide.me allerdings einen kostenpflichtigen Tarif leisten müssen. Die 2 GB des kostenfreien Modells schränken einfach zu sehr ein, ebenso die Geschwindigkeit. Und gerade bei Netflix gibt es leider keine Garantie, dass es mit dem Streamen klappt. Wenn du Proxies verwendest, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Netflix dich kurzerhand aussperrt – obwohl Hide.me prinzipiell von der Technik her Netflix-kompatibel ist. Erfreulicherweise funktionieren aber Filesharing und Torrenting – aber auch hier die Empfehlung zum kostenpflichtigen Tarif.

Stabil, unterbrechungsfreie und sehr gute Geschwindigkeiten

Gerade beim Streamen und Torrenting ist die Geschwindigkeit klarerweise ein großes Thema. Hier konnte Hide.me VPN bei unseren verschiedensten diesbezüglichen Tests überzeugen. Neben sehr guten Geschwindigkeitswerten und guten Pingzeiten bietet Hide.me auch die notwendige stabile, unterbrechungsfreie Verbindung. Gerade für Filesharing ein Muss! Deinem Streaming-Vergnügen & Co steht also nichts im Wege!

Hide.me VPN gibt es für fast alle Anwendungen

Windows, macOS, Linux werden von hide.me ebenso unterstützt wie Android und iOS. Die App ist zudem sehr einfach und übersichtlich gestaltet. Du kannst außerdem dein gesamtes Heimnetzwerk damit ausstatten, Hide.me lässt sich mit Routern einrichten. Das ist technisch zwar natürlich schon etwas anspruchsvoller, aber die Anleitungen von Hide.me VPN sind verständlich und nachvollziehbar aufbereitet.

Preise: Auch kostenlose Version verfügbar

Hide.me hat den großen Vorteil, dass es den Nutzern ein kostenloses VPN bietet. Klarerweise erhältst du damit aber nur eine Schmalspurversion mit weniger Funktionen und unterstützten Protokollen und einem kleinen Datenvolumen. Das ändert sich dann mit den kostenpflichtigen Alternativen: Beim Plus Account um 4,99 Dollar erhältst du die Nutzung aller Protokolle, 75 GB Datenvolumen und Bandbreite ohne Einschränkungen. Aber Achtung: Letzteres bezieht sich auf nur ein Gerät! Zum Vergleich: Surfshark VPN bietet dir eine Verbindung auf so vielen Geräten wie du möchtest. Du willst auch dein Smartphone nur mit VPN nutzen: Hier bietet Hide.me natürlich Abhilfe – für Bares, versteht sich. 9,99 Dollar kostet der Premium-Account mit der gleichzeitigen Verwendung auf 5 Geräten.

Hide.me VPN Preisgestaltung

Fazit: Empfehlen wir Hide.me VPN?

Kurz gesagt: Der Anbieter hat nichts zu verstecken. Wenn du Wert auf deine Privatsphäre legst und bereit bist, dafür 9,99 Dollar im Monat zu bezahlen, ist Hide.me sicher eine Überlegung wert. Du bekommst immerhin ein einfach zu bedienendes, sicheres VPN mit einigen Features, das dich sicher in verschiedensten Einsatzgebieten begleitet. Vor allem beim Filesharing und Streaming schafft Hide.me mit seiner P2P-Unterstützung und Geschwindigkeit gute Möglichkeiten. Allerdings bieten dir Anbieter wie NordVPN oder SurfShark VPN doch mehr für dein Geld.

SaferVPN: Hält wirklich, was es verspricht

Verbindungen pro Konto5
Tarif (12 Monate) 65.88 USD (pro Monat 5.49 USD)
Tarif (24 Monate) 78.96 USD (pro Monat 3.29 USD)
Tarif (36 Monate) 89.99 USD (pro Monat 2.5 USD)
Tarif (1 Monat) 12.95 USD
Testmöglichkeiten Geld-Zurück-Garantie

Es ist gar nicht so einfach, bei den vielen VPN Anbietern am Markt den Überblick zu behalten. Heute stellen wir euch mit SaferVPN einen Dienst vor, der im Test sehr gut abschneidet und für viele Anwendungsfälle optimal geeignet ist. Fürs Streaming genauso wie für Filesharing. SaferVPN überzeugt außerdem mit einem fairen, leistbaren Preis und einem Marketing, das nicht übertreibt. Der einfach handzuhabende Dienst inklusive unkomplizierter Apps übertreibt nicht maßlos und kann seine Versprechen dann nicht halten. Du bekommst, was dir versprochen wird. Eine Wohltat in einer Welt, in der wir von oft falschen Werbeversprechen quasi bombardiert werden.

Du bist auf der Suche nach VPN-Dienst, mit dem du streamen kannst und auch Filesharing kein Thema ist? Außerdem sollte das Ganze technisch (Installation etc.) nicht ein Buch mit sieben Siegeln sein? Dann könnte SaferVPN der richtige Kandidat für dich sein, zumal er auch ohne Bindung mit einem fairen Preis zu nutzen ist – das heißt, du kannst ihn beruhigt mal für dich testen.

Unsere SaferVPN Erfahrungen

Das haben auch wir getan und erzählen dir im Folgenden von unseren SaferVPN Erfahrungen: SaferVPN ist bereits ein „alter Hase“ im VPN Geschäft. Es gibt ihn bereits seit 2010. Damals wurde er ins Leben gerufen, um der Überwachung durch die Regierung ein Schnippchen zu schlagen und die Privatsphäre abzusichern. Seitdem ist viel passiert, SaferVPN hat fleißig an sich und seinen Funktionen gearbeitet. Es kann den Usern einiges bieten. Derzeit sind 35 Standorte auf der ganzen Welt verfügbar, darunter beispielsweise … Das Service selbst ist in Israel beheimatet, was ja oft mit Vorsicht zu genießen ist. Dem Staat werden enge Verbindungen zur USA bzw. der NSA nachgesagt.

Keine Logfiles, modernste Verschlüsselung

Schauen wir uns doch mal den wichtigsten Aspekt an: die Privatsphäre und Anonymität, die SaferVPN den Usern bietet. Dazu lässt sich sagen, dass der Anbieter kein Logfiles speichert und bei der Verschlüsselung auf modernste Methoden setzt. Das bietet schon mal ein gutes Maß an Sicherheit für dich, Hinzu kommt, dass der Dienst einfach und unkompliziert zu installieren und verwenden ist, was wiederum zur Sicherheit beiträgt. Den höchsten Schutz erreichst du dann, wenn du die SaferVPN-Software direkt auf deinen Geräten vollinstallierst.

SaferVPN Software

Top-Geschwindigkeit & hohe Ausfallssicherheit

Die Server von SaferVPN verfügen über das sogenannte LoadBalancing. Dabei handelt es sich um ein Lastenausgleichsverfahren. Wie der Name schon sagt prüft das System, welche Server gerade die beste Verfügbarkeit haben und damit die schnellste Geschwindigkeit bieten. Genau auf diese Server werden die Daten dann ganz automatisch und praktisch verteilt. Das LoadBalancing sorgt außerdem dafür, dass du von keinerlei Ausfällen und einem uneingeschränkten Dauerbetrieb profitierst – was ja gerade beim Streamen etc. echt ärgerlich sein kann. Noch ein Tipp, der sich beim SaferVPN Test gezeigt hat: Wenn du den Dienst auf einem ASUS Router verwendest, dank des eingesetzten L2TP Protokolls signifikant schneller als andere VPNs.

VPN Lastenausgleichsverbindung Vergleich

SaferVPN Software für Android, Apple iOS, Windows & Mac OSX

SaferVPN kann sowohl bei den Erweiterungen als bei auch seinen Apps mit einfacher und schneller Handhabung punkten. Grafisch zwar nicht aufregend, aber das steht bei einem VPN ja nicht im Vordergrund. Egal ob Apple iOS, Android, Windows, Mac OSX o. a. – SaferVPN bietet für alle die entsprechende Zugangssoftware.

Super einfach im Handling: Erweiterung für GSaferVPN Google Chrome Erweiterungoogle Chrome

Besonders praktisch ist die SaferVPN Erweiterung für Google Chrome. Damit ist der Dienst nun um einiges einfacher in der Nutzung als andere VPNs. Du musst nur die Erweiterung im Browser installieren, deine Zugangsdaten eingeben und schon bist du verbunden und einsatzbereit!

 

Du kannst SaferVPN 24 Stunden gratis ausprobieren!

Auch preislich kann SaferVPN überzeugen. Für Skeptiker bietet der Dienst überhaupt einen 24 Stunden-Gratistest an. Wie du dir dieses super Angebot sicher kannst, erfährst du hier: SaferVPN kostenlos testen. Falls du dich danach gegen den Dienst entscheidest, wird dein Posteingang auch nicht mit lästiger E-Mail-Werbung zugemüllt!

Außerdem macht SaferVPN keine allzu massiven Unterschiede zwischen Langzeit- und Kurzzeit-Abos. Und selbst Langzeitabos können monatlich gekündigt werden, sie haben keine Bindefristen!

Hier geht’s zu aktuellen Aktionen (Achtung, diese sind zeitlich befristet):

Ideal geeignet für Streaming von Netflix, Sky & Co ohne Abmahnungen

Du möchtest dein VPN auch zum Streamen einsetzen? Ein Wunsch vieler User, der nicht mehr mit allen VPNs erfüllbar ist. SaferVPN hat hier den Vorteil, dass es von Sky und Amazon Video zumindest derzeit nicht blockiert wird. Netflix funktioniert ebenfalls, aber nur die US-Version, nicht die deutsche. Vor Abmahnungen bist du durch die Nutzung auch gefeit! Im Urlaub hast du besten Komfort: Denn du musst dich einfach nur mit einem Server in deinem Heimatland verbinden und schon kannst du dein gewohntes TV-Programm sehen – z. B. ARD, ZDF etc. Geografische Sperren werden mit dem Dienst perfekt umgangen. Der große Vorteil dabei: SaferVPN macht das Ganze wirklich sehr einfach, es sind weder Vorwissen noch aufwändige Einrichtungsarbeiten notwendig.

Streaming & LiveTV über VPN

Ebenso top für Filesharing, Downloads und Torrent

Durch die sehr guten Geschwindigkeiten und Sicherheit vor Abmahnungen eignet sich SaferVPN auch für Downloads und Filesharing sehr gut. Idealerweise wählst du hierfür Server in Schweden, Russland, Niederlande oder Schweiz – diese sind besondere Top-Performer.

Surfshark VPN News: HackLock™ & BlindSearch™ kommen

Im August geht es bereits los: Surfshark VPN schickt seine neuesten Funktion in den Betatest. Wenn genau HackLock™ und BlindSearch™ tatsächlich für alle User verfügbar sein werden, ist noch nicht bekannt. Aber wir haben bei den Surfshark Machern nachgefragt, was wir erwarten dürfen. Hier nun die ersten spannenden Details exklusiv für euch!

Surfshark VPN wurde zwar erst 2017 gegründet und ist damit noch ein „junger Hund“ in der VPN-Szene. Aber der Anbieter hat bereits einiges zu bieten und ist permanent am Weiterentwickeln. Im Fokus bei allen Bemühungen des Top-Newcomers 2019 stehen die Privatsphäre und der Schutz seiner User. So zielen natürlich auch die neuen Funktionen auf deine Sicherheit ab. Hier jetzt aber endlich die Details.

Surfshark VPN BlindSearch™ bietet dir Anonymität bei Suchen

 

Starten wir mal mit BlindSearch™: Wie dir sicher nicht entgangen ist, handelt es sich bei Google nicht nur um eine Riesen-Suchmaschine, sondern auch um eine Datenkrake. Was auch immer du eingibst und suchst: Google sammelt die Daten, schaut sich deine Aktivitäten und dein Nutzerverhalten an. Aus diesen Infos kann der Gigant jede Menge zu deiner Persönlichkeit herauslesen und Profile gestalten. Google weiß manchmal sogar mehr über dich, als du selbst! Bestes Negativbeispiel sind schwangere Google-User, die erst NACH der Suchmaschine entdecken, dass sie in freudiger Erwartung sind. Eben, weil Google ein plötzlich anderes Suchverhalten feststellt. Kein Scherz!

Schütze dich vor Tracking!

Vor diesem Hintergrund gilt es also ganz klar, uns besser zu schützen. Wir müssen die Kontrolle über unsere Daten bewahren und uns besser vor Tracking schützen. Nur eine andere Suchmaschine zu verwenden, ist aber kein Rundum-Befreiungsschlag. Google hat seine Tracker und Funktionen mittels Cookies & Co auf sehr, sehr vielen Webseiten untergebracht. Es ist also ein Leichtes für Regierungen etc., dich weiterhin zu überwachen. Ein VPN hilft dir jetzt natürlich auch dabei, deine Person zu schützen. So auch Surfshark VPN, klarerweise. Ist ja der Auftrag bzw. sogar die Daseinsberechtigung eines VPNs (oder sollte es zumindest sein, schwarze Schafe gibt es leider immer). Weitere Infos zum Anbieter findest du in unserem Surfshark VPN Testbericht.

BlindSearch™ von Surfshark VPN

Überwachung war gestern! Gewinn die Kontrolle über deine Daten zurück!

Surfshark VPN geht aber jetzt noch einen Schritt weiter. BlindSearch™ bietet eine völlig unerkannte Suche! Das Gute daran ist, dass die Anonymität nicht auf Kosten der Treffsicherheit geht. Denn so schön Suchmaschinen Alternativen auch sind. Es ist dabei aber schon so, dass das Finden der gewünschten Ergebnisse oft nicht soooo toll klappt. BlindSearch™ hingegen greift sehr wohl auf die Ergebnisse von Google zurück. Aber es eliminiert beim Suchen sämtliche Tracker und gewährleistet so echte Anonymität.

HackLock™ warnt dich vor Kompromittierung deiner Daten

Das wäre Funktion Nummer 1. Funktion Nummer 2 hat aber ebenfalls Spannendes für die User zu bieten. Heute zählt es in Verbrecherkreisen fast schon zum „guten“ Ton, Daten abzugreifen. Denn Daten sind das neue Gold und bringen beispielsweise im Darknet viel Geld. E-Mail-Adressen, Passwörter, Kreditkartendaten, Sozialversicherungsnummer … Von jedem von uns schwirren unzählige persönliche und oft wichtige Informationen im Netz umher. Cyberkriminelle schöpfen diese Daten in rauen Mengen ab, wenn sie beispielsweise eine schlecht gesicherte Internetdatenbank hacken. Oft weißt du nicht einmal, dass deine Daten in den Händen Dritter gelandet sind!

HackLock™ checkt laufend Datenbanken & Co und warnt dich

Hier schafft HackLock™ Abhilfe: Die neue Funktion von Surfshark VPN überwacht, ob irgendwelche deiner Daten korrumpiert, sprich gestohlen, wurden. HackLock™ durchsucht hierfür Datenbanken, Foren etc. Entdeckt das Überwachungssystem deine Daten erhältst du umgehend eine Warnung und kannst entsprechende Maßnahmen zum Schutz deiner Online-Identitäten setzen. Es gibt zwar auch andere Services, mit denen du checken kannst, ob du bereits Opfer eines Hacks geworden bist. Oftmals musst du bei diesen Diensten aber deine Daten eingeben und gehst damit ein erneutes Sicherheitsrisiko ein. Außerdem nimmt dir HackLock™ die mühsame manuelle Suche komplett ab. Das Feature untersucht regelmäßig Datenbanken etc. bzw. auch, wenn es einen neuen Datenleak Alert gibt. Äußerst praktisch und auf jeden Fall ein Pluspunkt für Surfshark VPN User!

Hacklock von Surfshark

 

Neue Surfshark VPN Funktionen werden von Usern getestet

Wie bereits eingangs erwähnt, gehen die beiden Funktionen bereits im August ins Beta-Stadium. Das bedeutet, dass ausgewählte Nutzer HackLock™ und BlindSearch™ auf Herz und Nieren testen dürfen. Die dabei gewonnenen Erkenntnissen werden natürlich in die Verbesserung der Funktionen einbezogen. Bis schlussendlich perfekte Features da sind, die den Usern bestmögliche Bedingungen liefern. Fehlerloses und einfaches Arbeiten steht im Fokus. Diese Vorgehensweise ist nicht selbstverständlich, wir finden sie aber großartig. Denn schlussendlich sollen wir User mit neuen Features optimal agieren können. Für Neugierige: Einen ersten HackLock™ Test gibt es schon.

In der Zwischenzeit kannst du dir ja mal die anderen Funktionen von SurfsharkVPN anschauen. Es gibt bereits einige davon, die dir das Leben leichter machen – beispielsweise Tarnmodus™, CleanWeb™ oder WhiteLister™. Details dazu findest du hier.

Surfshark VPN: Vielleicht der beste VPN für Österreich

 

Obwohl erst 2017 auf den Markt gekommen, sorgt Surfshark VPN bereits ordentlich für Furore bei den Nutzern: Der Anbieter von den BV Islands lässt sich einerseits einfach in Betrieb nehmen und handhaben, andererseits überrascht das Service wirklich permanent mit neuen Funktionen für mehr Privatsphäre und Sicherheit. Obendrein sind seine Nutzungsmöglichkeiten sehr vielfältig – vor allem das Streaming ist sein Ding.

Multihop VPN für mehr Sicherheit

Wenn du dir ein VPN zulegst, legst du Wert auf Sicherheit und Privatsphäre. Diesem Wunsch kommt Surfshark VPN nicht nur generell entgegen, sondern auch mit jeder Menge Extras. Allen voran bietet das Service für jede Anwendung einfach auswählbare VPN-Kaskaden (Multihop VPN) an. So einfach die Funktion ist, die Kaskaden haben es meist richtig in sich und schützen dich top vor Überwachung.

Jede Menge Surfshark VPN Funktionen

 

Aber das ist noch nicht alles! Surfshark VPN hat eine ganze Liste von Zusatzfunktionen – hier einige der wichtigsten:

KillSwitch

Natürlich verfügt auch Surfshark VPN über einen KillSwitch, wie es eigentlich jeder gute VPN tun sollte. Denn wenn du die Verbindung zum VPN verlierst, bietet dir der KillSwitch ein Sicherheitsnetz indem er bei Trennung sofort die Datenübertragung blockiert. Damit
bleibst du auch im Ernstfall anonym!

CleanWebSurfshark VPN - CleanWeb Technologie

Du möchtest ungestört surfen? Werbung, Phishing, Spam & Co kannst du dabei gar nicht brauchen? Kein Problem für Surfshark. Die praktische CleanWeb Funktion filtert Tracker bereits beim VPN Server. Damit sparst du nicht nur Ärger beim Surfvergnügen und deine Daten bzw. du selbst sind besser geschützt, sondern die somit kleinere Datenmenge bringt dich auch schneller ans Ziel.

WhiteLister

Es gibt immer Webseiten oder Services, wo du kein VPN einsetzen möchtest. Onlinebanking ist so ein Fall. Es ist aber ganz schön mühsam, für diese immer das VPN zu deaktivieren. WhiteLister schafft Abhilft, indem du diese Seiten und Services einfach aus der VPN Nutzung herauslöst.

Auch in zensurierten Netzen stabil & sicher surfen mit Shadowsocks Proxy

Gerade in China oder der Türkei ist das mit dem freien Internet so eine Sache. Es ist quasi nicht existent, da strengste Zensur herrscht. Dort kannst du nicht einfach surfen, wie du willst. Hier muss ein VPN her. Aber nicht irgendeiner, heute funktioniert der Verbindungsaufbau in solchen zensurierten Netzwerken nicht mehr so ohne Weiteres. Surfshark VPN hingegen zählt zu jenen VPN, mit denen dies stabil und sicher klappt. Denn der Anbieter ermöglicht die Verwendung von Shadowsocks Proxy – das restriktivste Netzwerk muss sich dieser Anwendung geschlagen geben. Surfshark VPN durchdringt sogar die extreme chinesische Internet Firewall!

HackLock™ & BlindSearch™: neue Funktionen seit August 2019

Zusätzlich zu diesen bereits etwas länger verfügbaren Funktionen gibt es seit August 2019 weitere tolle Neuigkeiten bei Surfshark VPN: Mit BlindSearch™ und HackLock™ bietet der Anbieter seinen Usern noch mehr Effizienz bei Privatsphäre und Sicherheit.

BlindSearch™: Sicher & geschützt suchen ohne Tracker

Wenn du auf Google und anderen bekannten Suchmaschinen etwas suchst, erhältst du meist Antworten auf deine Fragen. Gleichzeitig nutzt die Suchmaschine deine Aktivitäten aber auch zur Verbesserung von Suchergebnissen, was ja noch ok wäre. Aber sie erstellt auch Persönlichkeitsprofile. Google weiß beinahe alles über dich, deine Gewohnheiten und Vorlieben … Es gibt zwar mittlerweile Alternativen wie DuckDuckGo, aber Google Tracker verfolgen unw eigentlich trotzdem überall. Genau aus diesem Grund hat Surfshark eine eigene Suchmaschine entwickelt: Mit BlindSearch™ erhältst du dieselben ausgezeichneten Ergebnisse wie bei Google, aber Tracker und Werbung werden blockiert. Google muss sich ein anderes Opfer zum Ausspionieren suchen!

HackLock™: Optimaler Schutz für deine Zugangsdaten

HackLock™ ist die zweite Neuheit bei Surfshark. Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht mit irgendwelchen Datenlecks konfrontiert werden. Unternehmen & Co schützen die Daten ihrer User bzw. Kunden nicht ausreichend und diese gelangen so ins Internet oder werden schlimmer noch im Darknet verkauft. Diese Problematik betrifft uns alle, denn so gut wieder jeder von uns wurde schon mal Opfer eines solchen Leaks – oft ohne es zu wissen. Wurden deine Zugangsdaten bereits einmal gestohlen, können Cyberkriminelle damit auch auf andere Konten zugreifen, Daten zurücksetzen etc. Dein virtuelles Leben (und darüber hinaus) ist gefährdet!
Umso wichtiger ist es, dass du über einen solchen Datenklau Bescheid weißt und entsprechend reagieren kannst. Genau das macht HackLock™: Das Tool ist quasi eine Wache über deine Accounts auf Twitter, Instagram etc. Gelangt ein Datendiebstahl auf diesen Seiten in Öffentlichkeit, checkt HackLock™ sofort, ob dein Userkonto betroffen ist und informiert dich auch gleich. Dann musst du nur mehr diese Daten ändern und bist wieder sicher!

Für jede Anwendung möglich

Lauter feine Funktionen. Das Beste daran: Du kannst sie überall nutzen! Windows, Android macOS, Apple iOS – kein Thema für Surfhark VPN. Für Google Chrome und Firefox gibt es zudem entsprechende Erweiterungen. Natürlich allesamt inklusive einfacher Installation, hoher Usability bei der Verwendung und selbstverständlich mit vielen sicherheitssteigernden Funktionen. Außerdem bietet dir Surfshark sehr gute Anleitungen, mit denen du dir wirklich leichttust.

Surfshark verwendbar auf allen Geräten

Und wenn du Surfshark VPN lieber ohne eigene Software auf einem ASUS Router verwenden möchtest, ist das auch möglich. Hier siehst du, wie das funktioniert – im Handumdrehen hast du einen Top-Service zum Super-Preis für dein Netzwerk zuhause!

Streaming Champion Surfshark VPN – DAZN, Amazon, Sky und auch Netflix

Leider ist es mittlerweile ja so, dass sehr viele Videoportale VPNs erkennen und blockieren – denn es gibt unterschiedliche Urheberrechte und Lizenzmodelle in den einzelnen Länder. Vor allem Netflix schlägt uns leider oft die Tür vor der Nase zu. Jetzt zu den guten Nachrichten: Aufgrund seiner Neuheit erkennt Netflix Surfshark VPN zumindest jetzt noch nicht! Das heißt, anstatt einer ärgerlichen Fehlermeldung kannst du Netflix wo auch immer du willst mit dem VPN sehen! Wie lange das noch klappen wird? Das kann leider niemand vorhersagen. Aber jetzt funktioniert es zumindest. Ebenso mit DAZN, Amazon Video und Sky.

Netflix mit Surfshark VPN

Bei den Standorten hast du momentan die Wahl zwischen 800 Servern in mehr als 50 Ländern. Diese Auswahl wird aber ständig weiter ausgebaut.

Video: SRF TV mit Surfshark auch auf Reisen sehen.

Video: DAZN (Videoplattformen) im Ausland nutzen können!

Wie sehen aber nun die Surfshark VPN Kosten aus?

Das VPN hat doch einiges zu bieten und ist für zahlreiche Anwendungen empfehlenswert. Außerdem arbeitet der Newcomer 2019 rasant an sich selbst und entwickelt sich immer weiter, wie auch die beiden neuen Funktionen HackLock™ & BlindSearch™ zeigen. Aber: Surfshark VPN ist richtig günstig und will sich momentan zumindest mit einem echten Kampfpreis behaupten. Im Vergleich zu anderen Anbietern ist der Preis sehr, sehr günstig. Das wird nicht immer so bleiben. Damit die Qualität erhalten bleibt wird Surfshark VPN nach eigenen Angaben die Preise wohl heuer noch etwas anziehen. Also kann man Sofortüberweisung nutzen.

Selbst wenn der Preis steigt: Für Streaming, Filesharing via Torrent etc. eine Top-Wahl. Und deine Privatsphäre bleibt geschützt, denn die Nutzungsdaten werden nicht in Logfiles gesammelt.

 

Verbindungen pro Kontounlimitiert
Tarif (1 Monat) 9.89 EUR
Tarif (12 Monate) 59.88 EUR (pro Monat 4.99 EUR)
Tarif (24 Monate) 42.96 EUR (pro Monat 1.79 EUR)
Testmöglichkeiten Geld-Zurück-Garantie
Videoplattformen Netflix (DE) , Eurosport (DE) , zattoo (CH) , Waipu , maxdome , ARD (DE) , ZDF (DE) , BR DE) , N24 (DE) , MDR (DE) , rbb (DE) , WDR (DE) , Arte DE) , 3Sat (DE) , Pro7 (DE) , Sat1 (DE) , Kabel1 (DE) , ORF (AT) , SRF (CH) , Servus TV (DE, AT, CH)

Es gibt eine Suchmaschinen-Welt fernab von Google, Yahoo & Co

Du suchst etwas? Egal was es ist, heute schlagen wir unsere Fragen nicht mehr im Brockhaus nach, sondern geben sie einfach in eine Suchmaschine ein. Besonders beliebt sind dabei Yahoo, MSN oder Google. Wenn du jetzt aber denkst, das wäre alles, was der Suchmaschinen-Markt hergibt, irrst du gewaltig. Es gibt tatsächlich noch einige andere Alternativen. Wieso du diese auch mal nutzen solltest? Ganz einfach, Google alleine ist nicht das Maß aller Dinge und hat die Wahrheit auch nicht für sich gepachtet. Andere Suchmaschinen geben dir auch einen anderen Blick auf die Webwelt und liefern andere Ergebnisse. Im Folgenden findest du einige Möglichkeiten, dich von Google & Co zu emanzipieren.

Meta-Suchmaschinen

Warum nur auf eine Suchmaschine verlassen, wo es doch viele gibt. Nur – hast du Lust darauf, zehn Suchmaschinen durchzusehen und dann die Ergebnisse abzugleichen? Kein Thema, Meta-Suchmaschinen erledigen das für dich. Deine Anfrage geht über sie an verschiedene Suchdienste, die gesammelten und neu sortierten Ergebnisse werden dir dann präsentiert.

  • Metager.de (hier auch als Tor Hidden Service) wurde von Suma e.V. entwickelt und zählt zu den deutschen Klassikern. Die Suchmaschine selbst kann aber weit mehr als „nur klassisch“, sie bietet auch die Peer-2-Peer Suche YaCy. (Details dazu siehe weiter unten). Nachteil daran ist allerdings die dadurch verzögerte Ergebnis-Listung. Wenn du Wert auf bessere Optik legst, kannst du Metager mit Javascript nutzen. Deine Anonymität beim Suchen wird durch einen Proxy garantiert – auch nicht zu verachten, oder?
  • Startpage.com hat sich auch deiner Privatsphäre beim Suchen via Proxy verschrieben. Die Suchmaschine gibt dir die Möglichkeit, deine Suchergebnisse einfach per Klick auf einen Link anonym zu öffnen. Es kann allerdings vorkommen, dass manche Webseiten nicht voll funktionieren, weil der Proxy Javascript Code daraus entfernt. Wenn du Familie hast, bietet Startpage.com dir auch noch zusätzlichen Schutz durch einen speziellen „Family-Filter“. Was der macht? Sollte jemand etwas Anstößiges suchen, wird diese Suche einfach ignoriert bzw. gibt Startpage.com die Auskunft, dass es keine mit der Suchanfrage übereinstimmenden Filter gefunden hat. Also nix mehr mit Pornosuche & Co!
  • UnBubble.eu kommt ebenfalls aus Europa und ist nicht in inniger Freundschaft mit Google verbunden. Du bekommst bei deinen Suchen keinerlei Google-Ergebnisse und die Suchmaschine leitet Google auch nichts weiter. Endlich keine personalisierten Suchergebnisse mehr!

Suchmaschinen mit eigenem Index

Weißt du, wie genau man eine Suchmaschine entwickelt? Ohne ins Detail zu gehen, können wir dir sagen: Es ist keine einfache Sache – wenn du alle wesentlichen Parameter berücksichtigen willst. Welche da zum einen die Privatsphäre der Nutzer beachtet, zum anderen bei der Suche top ist und einen eigenen Index hat (damit sind aller von der Suchmaschine gesammelten und analysierten Daten gemeint). Eine solche Index-Suchmaschine ins Leben zu rufen, haben die folgenden Kandidaten erfolgreich geschafft:

  • Hier nun einmal ein amerikanisches Exemplar: DuckDuckGo.com. Diese Suchmaschine (wir empfehlen dir, die Javascript-Version zu nutzen) sucht nicht nur, sondern hat auch sonst allerlei nette Tools zu bieten. Beispielsweise kann sie Wetter-Fragen beantworten oder gibt dir über ihr Suchfeld Rechenergebnisse bekannt.
  • Würde es nach Qwant.com gehen, dürften wir sie hier gar nicht führen. Es handelt sich dabei nämlich nicht um eine Suchmaschine. Was sonst, fragst du dich? Die europäischen Macher von Qwant.com sehen ihr Werk als Entdeckungsmaschine. So oder so, du kannst damit suchen – vor allem nach Bildern, da ist Qwant.com besonders nett anzusehen.
  • Neben diesen Suchmaschinen als Alternative zu Google & Co kannst du beispielsweise auch direkt Wikipedia etwas fragen (allerdings muss es sich dabei schon um Lexikon-Themen handeln).

Mit YaCy ohne Zensur & Nutzungsverhalten-Speicherung suchen

Wir haben eingangs schon die Peer-2-Peer Suchmaschine YaCy erwähnt. Dieses Exemplar ist schon eher für leidenschaftlichere Sucher gedacht – mit Sinn für Freiheit und Privatsphäre beim Suchen. YaCy läuft nämlich auf ihrem eigenen Rechner und schaltet die Zensur sowie auch die Speicherung des Nutzerverhaltens aus. Wie der Name schon sagt, funktioniert die Suchmaschine nach dem Peer-Prinzip (Kameradschaftsprinzip): Du kannst dir die YaCy-Java-Software (Achtung: hierfür brauchst du eine Java-Runtime, für Windows erhältlich auf Oracle.com) auf deinem Gerät installieren und selbst zum Index beitragen. Je mehr Nutzer das Netz umfasst, desto umfassender der Index. Du wirst quasi auch Betreiber von YaCy Wenn du YaCy installiert hast (das dauert nur etwa 3 Minuten) kannst du losstarten. Du findest die Suchseite unter http://localhost:8090.

YaCy ist wirklich eine tolle Sache, nur das Suchen ist etwas zeitintensiver, du musst mit ca. 5-10 Sekunden für eine Anfrage rechnen. Aber dafür leistest du einen Beitrag zur Informationsfreiheit, die auch ein Ziel von YaCy ist. Momentan hat die dezentrale Websuche von YaCy ca. 1,4 Mrd. Dokumente im Index, es werden pro Tag etwa 130.000 Suchanfragen gestartet. Du siehst, Google ist nicht alles.

War vielleicht etwas für dich dabei? Einfach ausprobieren, was für dich und deinen Bedarf am besten passt. Weil beim Suchen geht es ja doch immer noch vorrangig um die schnellsten und besten Ergebnisse.

Quelle: Privacy-Handbuch

Österreichisches Überwachungspaket hat einige Kritiker

Die Zeiten in Österreich werden in Bezug auf Überwachung härter: Im Überwachungspaket der Regierung gibt es einige brandheiße Themen bzw. Anordnungen, die größtenteils ab 1. Juni 2018 umgesetzt werden müssen. Ein Zeitraum, der laut Experte ISPA (Verband der Internet Service Provider) vor allem im Hinblick auf das „Einfrieren“ von Vorratsdaten viel zu kurz sei.

Paket mit einigen Überraschungen

Wie sich für ordentliche Pakete gehört, enthält auch das Überwachungspaket der österreichischen Regierung einige Überraschungen parat. Überraschungen, die Branchenvertretern aber keine große Freude bereiten. Internetanbieter sind ab 1. Juni 2018 beispielsweise dazu verpflichtet, auf Anfrage von Staatsanwälten Daten bestimmter (verdächtiger) Nutzer nicht zu löschen. Erfolgt ein richterlicher Beschluss, müssen die Daten auch herausgegeben werden.

Für den ISPA viel zu kurzfristig und unklar, wie Generalsekretär Maximilian Schubert der Tageszeitung STANDARD mitteilte: „Eine Umsetzung innerhalb so kurzer Zeit wäre für die Provider auch dann extrem schwierig, wenn im Gesetzestext wirklich alles auf Punkt und Beistrich geregelt wäre. Bei den vielen offenen Fragen und Unklarheiten, die wir sehen, ist es jedoch beinahe ein Ding der Unmöglichkeit”. Im Fokus der geplanten Diskussionen mit den Verantwortlichen stehen eine Fristverlängerung, aber auch ein Kostenersatz. Ganz umsonst (in monetärer Hinsicht) soll die Vorratsdatenspeicherung dann für die Provider auch nicht sein.

Temposünder im Überwachungsvisier

Verdächtige Personen bzw. deren Daten bei Internetdienstleistern sind aber nicht die einzigen, die ab Juni verstärkt überwacht werden. Wenn schon, denn schon, dachten sich da wohl die Politiker. Momentan sind die Asfinag und das Verkehrsministerium auf der Suche nach den optimalen örtlichen Punkten, um Autofahrer per Video zu überwachen. Diese Analysephase soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Das bedeutet, 2019 heißt es für dich, Augen auf beim Düsen auf der Autobahn. Nicht nur Kennzeichen sollen erfasst und kurzzeitig gespeichert werden, auch auf Bilder des Lenkers ist dies ab Juni zutreffend. Es gibt nämlich bereits fünf Section Controls, wo diese Form der Video-Kontrolle möglich ist. Fährst du zu schnell, hat die Polizei Zugriff auf Bilder deines Kennzeichens und gleich noch dazu deines Konterfeis. Ganz ehrlich, wer will schon auf einem Raser-Foto verewigt werden … Wo die zukünftigen optimalen Punkte für die Überwachung noch liegen werden und du also extra-aufpassen musst, klärt sich aber wie gesagt erst.

Anonym Handy-Wertkarten kaufen? So was von gestern!

All jene, die beim Telefonieren gerne anonym bleiben (warum auch immer) haben es ab 1. Jänner 2019 nicht mehr so leicht. Denn wenn du ab dann eine Handy-Wertkarte kaufen oder auch nur dein Guthaben aufladen möchtest, musst du einen Ausweis zeigen.

Datenspionage im großen, genehmigten Stil

Falls du glaubst, das war es, hast du dich getäuscht. Das „Beste“ haben wir für den Schluss aufgehoben. Die beiden anderen Maßnahmen aus dem Paket sind dagegen quasi Peanuts. Alleine der Name, lass ihn dir auf der Zunge zergehen: Bundestrojaner. Diese Maßnahme steckt allerdings noch in den Kinderschuhen und wird erst 2020 umgesetzt. Noch ist das Innenministerium nämlich auf der Suche nach „ihrem“ Trojaner, einer Software, die über Sicherheitslücken die Smartphones von Verdachtspersonen auscheckt bzw. Daten absaugt.

Wer darf den Austro-Bundestrojaner entwickeln?

Eine solche Software ist natürlich kein Produkt von der Stange, sondern muss entwickelt werden. Zwei Firmen hat das Innenministerium hierfür in der näheren Auswahl. Digitask hat bereits einen Namen in der Branche, allerdings nicht nur im guten Sinne. Das Unternehmen erntete 2011 ordentlich Experten-Kritik für eine ihrer Software-Lösungen. Trotzdem erwägt das deutsche Bundeskriminalamt, Digitask-Produkte zu nutzen. Mit von der Partie sollen andere Ländern wie Belgien sein – und vielleicht auch Österreich? Als Alternative zu Digitask wird Finfisher gehandelt, das aber aufgrund seiner Kunden in vielen despotischen Länder auch negativ behaftet ist.

Du fragst dich, warum das Innenministerium nicht einfach selbst einen Trojaner bastelt? Keine gute Idee, auch Deutschland hatte mal diesen Plan und ist kläglich daran gescheitert. Und hat ganz nebenbei auch noch jede Menge Geld in den Sand gesetzt.

Auch wenn der Bundestrojaner noch Zukunftsmusik ist, die ersten Maßnahmen des Überwachungspakets greifen trotzdem bereits ab Juni. Es sei denn, es findet sich noch eine Partei, die dagegen angeht. Außerdem können Betroffene gegen einzelne Maßnahmen vorgehen. Du hast also immer noch Chancen, der „totalen“ Überwachung zu entrinnen …

Quelle: Standard

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Die wichtigsten Facts rund um VPNs

VPNs sind unsere ganz große Leidenschaft. Das ist jetzt natürlich keine weltbewegende Neuheit, verrät schließlich schon unsere Domain. Entsprechend wichtig ist es uns, auch dir diese Leidenschaft zu vermitteln und alles rund um VPNs zu berichten. Weil viele User den Begriff VPN zwar schon einmal gehört haben, aber nicht ganz genau wissen, was ein VPN nun tatsächlich ist und kann, haben wir die interessantesten Basics im Folgenden zusammengefasst.

Warum gibt es VPNs?

Wie wir alle wissen, sind Netzwerke (insbesondere das Internet) nicht besonders sicher. Um aber vertrauenswürdige Endpunkt trotzdem sinnvoll über solche unsicheren Netzwerke verbinden zu können, haben findige Techies eben VPNs entwickelt.

Was genau kann man mit VPNs alles machen?

Die Liste der sinnvollen Anwendungen ist lang (und wird in Zukunft vielleicht noch länger, wer weiß):

Schauen wir uns zuerst einmal die Business-Anwendungen an:

  • Ein klassischer Fall, für den VPNs sich optimal anbieten, ist das effiziente Arbeiten im Homeoffice: Denn du kannst dich mit deinem Rechner per VPN gemütlich & sicher von zuhause aus mit dem Firmennetzwerk verbinden.
  • Generell kannst du mit einem VPN zwei Standorte, beispielsweise das Headoffice und das Zweitbüro eines Betriebs, über das Internet verbinden.
    Was viele nicht wissen ist, dass VPNs auch dazu genutzt werden, industrielle Anlagen, die außerhalb eines Betriebs liegen, an zentrale Leitsysteme anzubinden.

Im privaten Bereich sind VPNs aber ebenfalls sehr beliebt – und können von großem Nutzen für dich sein, was Privatsphäre, Datenschutz & Co betrifft:

  • Wenn du unterwegs bist, bieten sich öffentliche Netzwerke an Orten wie Cafés, Einkaufszentren, Flughafen etc. natürlich als praktische Alternative an. Sie bergen aber einiges an Risiko, Opfer eines Firesheep-ähnlichen Angriffs anderer Nutzer des verwendeten Netzwerks zu werden. Und die könnten keine guten Absichten haben, deine Bankdaten klauen etc. Mit einem VPN kannst du dich absichern, in dem du eine Verbindung mit einem vertrauenswürdigen Zugangsprovider herstellst.
  • Einige Provider haben sich diese Möglichkeit der Absicherung zu Herzen genommen und bieten an ihren Hotspots direkt VPN Clients an. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es aber auch bei vielen Heimroutern eine VPN-Funktion, die quasi mobil ist. Wenn du unterwegs online gehst, kannst du damit so sicher wie zuhause vorm eigenen Gerät surfen und auch das Risiko einer Standort-Lokalisierung durch deine IP ausschalten.

Welche VPN-Technologien gibt es?

Es gibt bei VPNs sowohl Open Source-Lösungen, als auch kommerzielle. Wenn du dir eine kostenpflichtige Software kaufen möchtest, kommen beispielsweise SINA oder genucrypt in Frage. Damit kannst du de facto nichts falsch machen, weil sie den Härtetest beim Einsatz in kritischen Situationen wie beispielsweise bei Behörden oder in der Energieversorgung überstanden haben.

Open Source-Lösungen gibt es u. a. folgende:

  • Iodine: Diese Lösung bietet einen kleineren Datendurchsatz als andere VPNs, da sie den VPN Traffic im DNS Datenverkehr verbirgt und so VPN-Sperren ausweicht.
  • OpenVPN: Der Klassiker unter denDie wichtigsten Facts rund um VPNs VPNs unterstützt Server-2-Server-Verbindungen und Client-2-Server. Zur Verschlüsselung des Datentraffics nutzt die Software SSL/TLS und arbeitet auf TCP-Ebene (OSI Layer 4)
  • OpenConnect: Im Gegensatz zu OpenVPN ist diese Lösung von Cisco nicht für Server-2-Server geeignet. OpenConnect verwendet zur Verschlüsselung DTLS und arbeitet mit UDP (OSI Layer 4).
  • IPsec: Mit dieser Lösung geht es ein Level tiefer, OSI Layer 3, IP-Ebene. Diese Tiefe hat den Vorteil, dass zusätzlich TCP-Header codiert werden und du damit von einer stärkeren Power gegen Lauschangriffe profitierst. Besser heißt meist auch gleich komplizierter, da macht IPsec keine Ausnahme: Die Software wird immer wieder aufgrund ihrer Protokoll-Komplexität bei der Problemlösung kritisiert. Aber: Komplex und komplex gesellt sich gerne und so sichert IPsec auch schwierige Topologien ab.
  • WireGuard: Das passende Newcomer-Pendant zu OpenVPN hat sich IPsec als Vorbild genommen und möchte dessen Prinzip vereinfachen. WireGuard spielt sich ebenfalls auf OSI Layer 3 ab, möchte dem User aber reduzierte Komplexität in Anwendung, Protokoll und Implementierung ermöglichen. Dass dieser Ansatz am richtigen Weg ist, zeigt der Quellcode-Vergleich, hat OpenVPN doch beachtliche 292.000 Zeilen kommt Leichtgewicht WireGuard gerade mal auf derzeit 4.000. Die schlechten Nachrichten am Schluss: Der Einsatz von WireGuard ist momentan nur für MacOS und Linux möglich.

Der Vollständigkeit halber sei auch noch PPTP von Microsoft erwähnt, dessen Nutzung aber aufgrund von konzeptuellen Beschädigungen nicht mehr empfehlenswert ist.

Sind VPNs günstige Anonymisierungsdienste?

Ganz klar: Nein. Denn:

  • So sicher, wie man glaubt, sind VPNs gar nicht. Jeder mit ein bisschen mathematischem Verständnis schafft es, die Anonymisierung der IP durch VPNs zu deaktivieren. Wie eine Studie aus 2009 schon gezeigt hat, braucht man nur den Traffic eines OpenVPNs zu beobachten und kann dadurch den Nutzer herausfinden – ganz ohne Entschlüsselung. Der Anonymisierungsdienst Tor hält derartigen Versuchen im Gegensatz dazu Stand.
  • Heutzutage wird Tracking immer ausgeklügelter und die einschlägigen Dienste nutzen EverCookies und Browser Fingerprinting, um sich an deine Spuren zu heften Die IP-Adresse hingegen wird für das Tracking immer uninteressanter. Da nun aber ein VPN eben nur deine IP-Adresse anonymisiert und nicht auf die neueren Tracking-Methoden eingeht, ist deine Privatsphäre durch ein VPN nicht gesichert.
  • Auch VPN-Provider sind gewissen Rahmenbedingungen unterworfen – auch gesetzlichen, sofern es sich um einen vertrauenswürdigen Anbieter handelt. Ja nach Standort ergeben sich dadurch aber landesspezifische Anforderungen, die sich wiederum negativ auf deine Privatsphäre und Sicherheit auswirken können. Vorratsdatenspeicherung ist beispielsweise ein solches brenzliges Thema. Aber auch Geheimdienste können den Providern ganz schön Druck machen, es gab durchaus schon Fälle, wo VPN-Dienste an das FBI Daten herausgegeben hat – nicht, weil sie das Vertrauen der Kunden einfach so gebrochen haben, sondern weil sie gesetzlich dazu verpflichtet waren (siehe HydeMyAss oder auch das höchst zuverlässige PureVPN)
  • Auch wenn du dein VPN verwendest, bist du immer noch nicht komplett anonym. Denn dann weiß zwar dein ISP nicht, was du im Internet so treibst, aber eben dein VPN-Betreiber. Und dass die nicht immer so vertrauenswürdig sind, wie man sich das vorstellen würde, zeigen leider einige Beispiele. Anchor Free beispielsweise trackt deinen Standort, personalisiert Werbung und gibt eindeutige Identifikationsmerkmale an Trackingdienste weiter. Und natürlich hat auch Facebook etwas Passendes im Programm: Was auch immer du an Apps oder Internetdiensten du verwendest – Onavo speichert es … Anstatt mit mehr Privatsphäre versehen, stehst du plötzlich quasi fast gläsern da …

Es ist ganz einfach genauso wie im echten Leben: Heutzutage vertraust du am besten absolut niemandem mehr voll und ganz. Auch ein VPN-Dienst ist nur ein Unternehmen und hat seinen Businesscase im Blick sowie Gesetze etc. Bleibe also immer vorsichtig und wachsam, was deine Sicherheit und Privatsphäre im Netz betrifft!

Quelle: Privacy Handbuch

Echte Privatsphäre im Internet durch Anonymisierungsdienste

Mit der Anonymität im Netz ist es so eine Sache: Ganz egal, ob du ein Mail verschickst, eine Seite auf deinem Webbrowser lädst oder auf irgendeine andere Art und Weise über das Internet kommunizierst – damit das überhaupt funktioniert, wird eine IP-Adresse übertragen. Diese ist eindeutig deinem Provider zuzuordnen und letztendlich dann auch dir bzw. kann aus deinem Traffic allerhand ausgelesen werden.

Weil das so gar nicht der landläufigen Vorstellung von Privatsphäre entspricht, gibt es aber entsprechende Dienste, mit denen du dich tatsächlich anonym im Internet bewegen und deine Spuren verwischen kannst. Dies sind die sogenannten Anonymisierungsdienste, welche deine Kommunikation (via E-Mail, IRC etc.) verschlüsseln und auch die von dir aufgerufenen Webseiten anonymisieren. NSA, Regierung & sonstige unliebsame Dritte haben damit keine Chance mehr, dich zu „belauschen“.

Kein rechtsfreier Raum, sondern Menschenrecht

Die einen nennen das Privatsphäre, die anderen rechtsfreie Räume im Internet, wo wer weiß was alles Schlimme passieren kann. Ganz klar, dass Fans des Überwachungsstaates Anonymisierungsdienste als Wurzel allen Übels sehen müssen. Wir sehen das anders – aus gutem Grund und sogar rechtlich fundiert: Gemäß Telemediengesetz haben wir ein Recht (!) auf anonyme Nutzung des Internets und die Verfassung sieht überhaupt ein Grundrecht auf Meinungsfreiheit sowie ein Recht auf informelle Selbstbestimmung vor. Ja, Privatsphäre im Internet ist ein Menschenrecht!

Anonymisierungsdienste können eine ganze Menge, um dich vor Überwachung zu schützen. Sie sind aber auch keine Allheilmittel, gewisse Tracking-Methoden müssen anders ausgeschaltet werden – z. B. durch Werbeblocker oder die Änderung individueller Browser-Einstellungen.

Die 10 wichtigsten Anwendungsfälle für Anonymisierungsdienste

Anonymisierungsdienste machen es Schnüfflern durch die Verschlüsslung deines Traffics bzw. durch die Weiterleitung der Datenpakete über verschiedene Zwischenstationen unmöglich, deine eigene IP-Adresse, Browser-Fingerprinting und Cookies herauszufinden. Im Folgenden findest du die 10 wichtigsten Vorteile bzw. Möglichkeiten von Anonymisierungsdiensten:

  1. Egal ob am Flughafen, im Einkaufscenter oder im Café: Öffentliche Netze mögen praktisch sein, aber sie sind vor allem auch ein Paradies für Datenschnüffler. Mit einem Anonymisierungsdienst schaltest du diese unliebsamen Lauscher ganz einfach aus.
  2. Es gibt auch bei den Anonymisierungsdiensten verschiedene Sicherheitsstufen. Oft wird bemängelt, dass man eigentlich nicht komplett anonym ist, weil ja der Betreiber des jeweiligen Dienstes erst wieder alles weiß und gar verkaufen kann? Diese Lücke mag es bei einfachen Proxys oder auch manchen VPNs geben, aber Anonymisierungsdienste wie z. B. Tor eliminieren auch dieses Problem durch die Verwendung verschiedener Server und die mehrfache Verschlüsselung deiner Datenpakete. So kann dir rein gar nichts mehr zugeordnet werden.
  3. Das Internet weiß viel – gibt aber auch viel seines Wissens über Nutzer weiter. Webdienste wie Facebook nutzen deine Daten für Auswertungen, Suchmaschinen erstellen überhaupt ganze Profile. Mit einem Anonymisierungsdienst passiert das nicht!
  4. Für uns fast undenkbar, aber in Ländern wie China ist es an der Tagesordnung, dass bestimmte Webseiten via „Great Firewall“ gesperrt werden und für die dortigen Bürger einfach nicht mehr zugänglich sind. Anonymisierungsdienste schaffen diese unglaubliche Zensur ab, sämtliche Webseiten sind damit offen und erreichbar.
  5. IP-Adressen identifizieren Nutzer ganz eindeutig. Und es ist auch nicht so, dass deine IP-Adresse vor Zugriff geschützt wird. In den USA braucht es nicht einmal eine gerichtliche Verfügung, um IP-Adressen abzufragen. Es werden aber mittlerweile auch in Deutschland IP-Adressen beim Internetprovider angefragt, um Abmahnungen für „unrechtmäßiges“ Streaming an Nutzer zu schicken. IP-Adressen werden auch für die Rasterfahndung verwendet, die US-Behörden erhalten von Facebook täglich 10-20 Adressen, AOL gibt im Monat 1000 Adressen weiter.
  6. Anonymisierungsdienste verhindern, dass dein Standort via Geolocation bestimmt wird und damit beispielsweise Bewegungsprofile von dir erstellt werden können.
  7. Auch wenn alles geregelt sein sollte: Du kannst dir nicht vorstellen, wie viele Verstöße es gegen die Nutzung bzw. auch widerrechtliche Weitergabe von Daten gibt. Stichwort Vorratsdatenspeicherung … Dem entziehst du dich durch Anonymisierungsdienste.
  8. Nicht nur unsereins liebt seine Privatsphäre und schätzt die Möglichkeiten eines Anonymisierungsdienstes: Auch Geheimdienste verwischen damit ihre Spuren – sei es bei laufenden Geheimoperationen oder zur Verschleierung interner Fehltritte.
  9. Wir leben in einer gefährlichen Welt, wo nicht immer alles straflos gesagt werden darf. Man denke an Blogger oder Journalisten, die für ihre Meinung oft teuer (bis hin zu ihrem Leben, in Ländern wie Syrien oder Burma) bezahlen müssen. Mit Anonymisierungsdiensten können sie ihrer Meinungsfreiheit nachkommen, ohne sich Sorgen über Repressionen zu machen.
  10. Honeypots sind Webseiten, die von Behörden dazu genutzt werden, Kriminelle anzuziehen – und zu „erwischen“. Surfer, die sich auf diesen Webseiten öfter aufhalten, werden dann via IP-Adresse ausgehoben und Bestandteil der Ermittlungen. Argumentiert wird das so, dass diese User ein besonders großes Interesse für das Thema zeigen und damit verdächtig sein könnten. Da muss man als Unbescholtener auch nicht unbedingt mit von der Partie sein, oder? Mit einem Anonymisierungsdienst ziehst du dich bei solchen „Honeypot-Fahndungen“ aus dem Verkehr.

Klingt nicht schlecht, oder? Anonymisierungsdienste erweisen uns wirklich einen großen Dienst, wenn es um unsere Privatsphäre im Internet geht!

Quelle: Privacy-Handbuch

Streitthema Gesichtserkennung: Facebook darf verklagt werden

Manch einer findet es nicht besonders prickelnd, via Gesichtserkennung durch die Speicherung biometrischer Daten auf jedem (!) Facebook-Foto erkannt zu werden. So auch eine Gruppe von US-Bürgern aus Illinois, die Facebook für die Verwendung dieses Programms gegen ihren Willen klagen möchten. Und dies jetzt tatsächlich tun können: Ein Gericht in San Francisco hat letzte Woche eine entsprechende Sammelklage genehmigt. Der Richter sieht dies als effizienteste Methode, den Streit über dieses brandheiße Thema endlich zu lösen.

Was macht die Facebook-Gesichtserkennung?

Die Funktion, die schon seit langem im Kreuzfeuer der Kritik steht, wurde 2010 von Facebook gelauncht. Anhand der biometrischen Daten versucht das Programm, Gesichter auf Fotos Nutzern zuzuordnen – namentlich. In Folge schlägt es den jeweiligen Nutzern dann vor, ihr Gesicht auf den Fotos zu taggen. Klingt gruselig, wurde aber in der EU gottseidank bereits 2012 aus Datenschutzgründen verboten.

Facebook ist sich keines Vergehens bewusst

Facebook selbst sieht das natürlich ganz anders und hält die Klage für haltlos: Der Konzern kündigte eine „energische Verteidigung“ an, um seine Interessen zu vertreten. Denn die Nutzer hätten immer die Möglichkeit gehabt, die Gesichtserkennung einfach abzuschalten. Selbst schuld also?

Der Zeitpunkt der Klage kommt für Facebook jedenfalls ziemlich ungünstig, da es im Zusammenhang mit dem Cambridge Analytica-Datenskandal momentan sowieso schon permanent Negativschlagzeilen macht. Man darf gespannt sein, wie der Richter in Sachen Gesichtserkennung entscheiden wird … Wir halten euch auf dem Laufenden.

Datenschutzgrundverordnung trifft auch viele Kundenkarten

Flattern dir jetzt auch beinahe tagtäglich E-Mails oder Briefe bzgl. einer neuen Datenfreigabe ins Haus? Knapp ein Monat vor Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung ersuchen viele Unternehmen die Besitzer ihrer Kundenkarten, eine neuerliche Vereinbarung zu unterschreiben, da die nunmehr strengeren Gesetze dies erfordern. Derartige Aufforderungen bzw. Schriftstücke solltest du dir aber unbedingt genau anschauen, die Herausgabe persönlicher Daten sollte niemals unüberlegt erfolgen!

Hand aufs Herz: Du hast sicherlich auch etliche Kundenkarten in deiner Geldbörse oder auch in einer praktischen App. Wie viele du davon wirklich nutzt bzw. dir etwas bringen, ist allerdings eine andere Frage. Prinzipiell sind Kundenkarten bei Herrn und Frau Österreicher sehr beliebt, wie der Konsumentenschutz erhoben hat: Durchschnittlich besitzen wir fünf Kundenkarten, 75 % der Österreicher haben zumindest ein Stück.

DSGVO regelt Umgang mit persönlichen Daten ganz genau

Du hast für deine Kundenkarten bei Vertragsabschluss eine Vereinbarung unterschrieben. Viele dieser Vereinbarungen sind aber nicht mit den strengen Vorgaben des DSGVO konform. In diesem neuen Gesetz wird ganz genau geregelt bzw. erfasst, zu welchem Zweck Firmen persönliche Daten u.a. ihrer Kunden speichern, wie lange sie dies tun dürfen oder auch, warum und an wen derartige Daten weitergegeben werden. Also wirklich sehr detailliert – was endlich unser aller Daten besser schützt (man denke nur an Facebook & dessen laxen Umgang mit Nutzerdaten …). Den Unternehmen drohen nämlich für einen Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung Strafen von bis zu 4 % des Jahres-Gesamtumsatzes! Das erhöht die Motivation natürlich ganz ungemein.

Unternehmen wollen Kundendaten weiterhin nutzen dürfen

Es ist also kein Wunder, dass sich Betriebe auch im Hinblick auf ihre Kundenkarten absichern möchten. Verlieren möchten sie die Kunden bzw. deren Daten wie Adresse oder Telefonnummer natürlich nicht, weil diese für Werbezwecke sehr wertvoll sind. Also werden eben die Aufforderungen zwecks neuerlicher Unterfertigung verschickt. Wenn du diese dann neu unterschreibst, steht dem jeweiligen Unternehmen nichts mehr im Wege, deine Daten zu nutzen!

Schau genau – deine Daten sind wertvoll!

Dieses Vorgehen ist natürlich legal – trotzdem solltest du die neuen Vereinbarungen nicht so ohne Weiteres unterschreiben. Davon raten auch Konsumentenschützer eindringlich ab, die momentan mit sehr vielen Anfragen zur DSGVO beschäftigt sind. Was also tun? Überlege dir, ob die Rabatte etc. der Kundenkarte dir wichtig sind und du dafür deine Daten herausgibst. Handelt es sich ohnehin um eine Karte, die du noch nie verwendet hast, entscheidest du dich besser für Datenschutz und gegen das Kundenbindungsprogramm.

Eigentlich eine ganz einfache Rechnung, oder? Und wenn du dir so gar nicht sicher bist, kannst du dich auch an den Konsumentenschutz der Arbeiterkammer wenden, der dich gerne berät. Du bist nicht der Einzige mit ganz vielen Fragen zur DSGVO. Neben Privatpersonen haben auch Unternehmen selbst ihre liebe Not mit der neuen Verordnung und allen damit einhergehenden Verpflichtungen.

Quelle: ORF