5 Tipps, um das Android Smartphone sicherer zu machen

Auf deinem Smartphone tummeln sich jede Menge sensible Daten. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass dein Smartphone sogar mehr über dich weiß, als dein bester Freund. Genau deshalb ist es auch das Traumziel für Cyber-Kriminelle. Gehe nicht das Risiko ein, gehackt zu werden – folge lieber jetzt & sofort unseren 5 ultimativen Android-Sicherheitstipps.

#1: Stolpere nicht in die Gratis-WLAN-Falle

Das Internet ist eigentlich mittlerweile das Um und Auf eines Smartphones. Ok, das bisschen Telefonieren, aber selbst das funktioniert mit vielen Instant Messaging Apps bereits online. Immer online sein zu „müssen“ kann natürlich ein teurer Spaß werden. Es bietet sich also an, wann immer möglich, kostenlose Netze zu nutzen. Besonders, wo doch heute sowieso schon so viele Betriebe Gratis-WLAN anbieten: Kaffeehäuser, Einkaufszentren, Flughäfen, Bahnhöfe, Bibliotheken … Aber wie wir wissen: Alles im Leben hat seinen Preis – öffentliche WLAN-Netzwerk sind extrem anfällig für Hacking!

Sogar für Amateure leicht zu hacken

Die traurige Wahrheit ist: Du bist niemals sicher, während du ein öffentliches WLAN nutzt. Cyber-Kriminelle haben ihre ganz eigenen Methoden, deine privaten Daten zu stehlen während du gerade nichtsahnend auf Facebook postest oder ein Sales-Schnäppchen beim Latte-Schlürfen ergatterst. Die gebräuchlichsten Strategien sind der Man-in-the-Middle-Angriff, Fake-Hotspots und Wi-Fi Sniffing. Sogar für einen Amateur-Hacker ist ein ungesichertes Netzwerk nicht besonders schwer zu knacken. Du könntest deine Bankdaten, Passwörter, persönliche Files und andere sensible Daten also in Sekundenschnelle los sein.

VPN schützt auch am Smartphone

Aus diesem Grund ist eine VPN App ein absolutes Must-have für dein Android Smartphone. Ein VPN rettet dir den Tag, indem es deine Online-Aktivitäten durch Verschlüsselung sicher vor Schnüfflern macht. Das Beste daran ist, dass du öffentliches Wi-Fi für problemlos nutzen kannst, ohne Angst vor Datenklau zu haben. Um die bestmögliche Internet-Privatsphäre zu erhalten, solltest du eine vertrauenswürdige VPN-App wählen, die keine Logs führt, einfach handzuhaben ist und gleichzeitig über hochentwickelte Sicherheits-Features verfügt – wie beispielsweise die NordVPN App für Android. Sie bietet auch eine automatische VPN-Verbindung in WLAN-Netzwerken für mühelose Sicherheit in drahtlosen Netzwerken. Du kannst die NordVPN App im Rahmen eines siebentägigen Testabos praktischerweise einfach mal ausprobieren.

#2: Lade deine Apps nur im Play Store herunter

Apps aus inoffiziellen Quellen zu installieren ist riskant, da du dir im Handumdrehen Malware einfangen kannst. In der Android-Welt wird das Downloaden außerhalb des Play Stores als „Sideloading“ bezeichnet, es wird durch die Installation von Files im APK-Format implementiert. Um immer auf der sicheren Seite zu bleiben, sollte der Google Play Store deine einzige Bezugsquelle für Apps sein. Google unterzieht alle Apps einem strengen Screening und Prüfverfahren und es sollten ausschließlich glaubwürdige Apps in den Store kommen. Nichtsdestotrotz versuchen Hacker ohne Unterlass, ihre bösartigen Apps in die offiziellen App-Stores zu bringen und manchmal haben sie damit auch Erfolg. 2017 entfernte Google unglaubliche 700.000 fragwürdige Apps aus dem Play Store und kündigte verbesserte Modelle zum Aufdecken krimineller Entwickler an. Im Ursprungszustand hat Android die Sideloading-Option deaktiviert. Falls du diese Einstellung geändert hast, kannst du das folgendermaßen rückgängig machen: Einstellungen > Erweiterte Einstellungen > Sicherheit > Unbekannte Quellen.

#3: Beachte App-Freigaben

Ein weiterer Vorteil von Apps aus dem Play Store ist folgender: Du kannst dir vor dem Download die Freigaben anschauen, die eine App benötigt. Lasse diesen Schritt niemals aus und nimm dir ein paar Sekunden, um zu prüfen, ob dir nicht doch etwas Ungewöhnliches auffällt, bevor du den „Installieren“-Button drückst.

Auf den ersten Blick scheinen manche der erforderlichen Freigaben unzusammenhängend, beispielsweise der Zugang zu deiner Kamera für eine Instant-Messaging-App. Aber der Grund dahinter kann völlig legitim sein – um Fotos oder Videos zu senden, Video-Calls zu machen … Wie auch immer, wenn eine Taschenlampen-App Zugriff auf deine Kontakte verlangt, sollten bei dir alle Alarmglocken läuten. In so einem Fall könnte es sich tatsächlich um bösartige Inhalte handeln – diese App also keinesfalls downloaden.
Android ermöglicht dir, deine App-Freigaben auch nach erfolgter Installation zu managen. Hierfür gehe zu Einstellungen > Apps > (Suche eine App aus) > Freigaben. Auch wenn eine App Zugriff auf etwas benötigt, das du nicht freigegeben hast, wirst du gesondert um deine Zustimmung (oder Ablehnung) gefragt.

#4: Hör damit auf, deinen Standort bekanntzugeben

Viele coole Apps sind an Standort-Services gebunden. Standort-Daten sind einige der intimsten Daten, die du teilen kannst. Also denk lieber zwei Mal darüber nach, ob es gewisse Funktionalitäten wirklich wert sind, deine Privatsphäre aufzugeben.

Es gibt Apps, die komplett standortbezogen arbeiten, beispielsweise Google Maps. Auf der anderen Seite könnten einige Apps deinen Standort dazu nutzen, dich zu tracken und dein Datenprofil zu kreieren, ohne dass du davon weißt.

Gibt es einen Kompromiss? Natürlich. Android gibt dir die Möglichkeit, deinen Standort in einer von dir gewählten Genauigkeit zu teilen. Folgende Optionen sind möglich:

  • GPS, Wi-Fi und mobile Netze (hohe Genauigkeit)
  • Wi-Fi und mobile Netze (Batterie sparend)
  • nur GPS (nur Smartphone)

Wähle den Standort-Modus, der dir entspricht wie folgt: > Einstellungen > Erweiterte Einstellungen > Standort. Hier kannst du den Standort-Zugang auch komplett deaktivieren. Auf Android 6.0 und darüber kannst du ihn per App deaktivieren. Also wenn du zufällig feststellst, dass deine Taschenlampen-App (immer wieder diese Taschenlampen …) aus unbekannten Gründen deinen Standort verwendet, gehe zu Einstellungen > Apps > (Suche eine App aus) > Freigaben.

#5: Lasse niemals ein Update aus

Der kürzest Tipp – aber der wichtigste! Android Updates liefern dir nicht nur neue Features, sondern auch Fehlerbehebungen und Patches für Sicherheitsschwachstellen. Darum solltest du diese Updates niemals auslassen! Dieselbe Regel gilt für deine installierten Apps. Der leichteste Weg, immer am aktuellsten Sicherheits-Stand zu bleiben, ist das Ausschalten der automatischen Updates via Wi-Fi – und das funktioniert so: Google Play Einstellungen > Allgemein > Auto-Update Apps.

Server von VPN-Provider durch Polizei beschlagnahmt

Sachen gibt’s: Beim VPN-Provider Perfect Privacy hat die Polizei zwei Server beschlagnahmt – der Grund dafür ist geheim. Klingt abwegig? Nicht wirklich: VPN sind eine großartige Methode für Leute wie dich und mich, ihre Privatsphäre und Sicherheit im Web zu erhöhen. Aber es gibt durchaus andere, weniger „korrekte“ Gründe für die Nutzung eines VPN. Auch Kriminelle schätzen die Online-Anonymität. So werden VPN immer wieder mit Verbrechen in Verbindung gebracht. Das Ergebnis ist, dass VPN regelmäßig in polizeilichen Untersuchungen von Online-Kriminalität auftauchen. Und genau das scheint auch Perfect Privacy passiert zu sein.

Server direkt beim Hosting-Provider mitgenommen

Die Behörden haben sich nicht direkt an den VPN-Provider gewandt, sondern die Server mit Standort Rotterdam beim Hosting-Provider I3D beschlagnahmt. Dass die Server nicht Ort kopiert wurden, erklärt Perfect Privacy so: „Der Grund, dass die Server aus dem Rechenzentrum mitgenommen wurden war, dass das Speichern mehrere Stunden gedauert hätte. Die Beamten wollten aber nicht solange im kühlen Rechenzentrum warten.“ Ein paar Tage später wurden die Server dann auch wieder von der Polizei retourniert.

No-Logging-Philosophie: Datenkompromittierung unwahrscheinlich

Server von der Polizei beschlagnahmt – da läuten bei dir alle Alarmglocken im Hinblick auf die gepriesene VPN-Privatsphäre? Diese Bedenken konnte der betroffene VPN-Provider allerdings zerstreuen: Wie viele VPN verfolgt Perfect Privacy eine strikte No-Logging-Philosophie durch RAM-Server, die über keinerlei statische Speichermedien verfügen. Es werden also keine Daten gelogged. Dementsprechend konnten auch keine User-Daten durch die Server-Beschlagnahmung komprimiert werden, so das Unternehmen. Und wahrscheinlich hatte auch die Polizei nicht viel Glück bei ihrer Suche – nach was oder wem auch immer …

Abmahnungen wegen „Streaming“ – kann ein VPN dich davor schützen?

Abmahnungen stellen derzeit ein großes Schreckgespenst für viele Streaming-Fans dar. Ist Streaming mittlerweile wirklich illegal? Und kannst du dafür tatsächlich belangt werden? Aber vor allem: Kann dir ein VPN dabei helfen, dich vor Abmahnungen zu schützen? Diese und weitere Fragen möchten wir dir hier ganz ausführlich beantworten.

Wie ist Streaming eigentlich definiert?

Zuerst einmal zu den Basics: Streaming bedeutet, dass du dir Filme etc. über das Internet auf deinem eigenen Gerät ansiehst, die Daten aber nicht mit noch jemand anderem teilst. Damit verfolgst du keine gewerblichen oder geschäftlichen Zwecke, sondern nur deine eigenen, privaten. Da manche dieser Filme etc. urheberrechtlich geschützt sind, sind Haftungsansprüche – eben z. B. Abmahnungen – von Dritten tatsächlich möglich.

Was hat es mit Abmahnungen auf sich?

Seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshof im Jahr 2017 machen sich Anwälte oft einen Sport daraus, auch ungerechtfertigte, kostenpflichtige Abmahnungen fürs Streamen zu verteilen. Anstatt zu klagen, bieten diese Anwälte eine Abschlagszahlung an, die durchaus an die 1.000 Euro betragen kann. Denn in Deutschland ist es erlaubt, sich bei urheberrechtlichen Streitthemen (wozu Streaming zählt) außergerichtlich zu einigen. Durch deine IP-Adresse bist du auch nicht anonym und eine solche Abmahnung kann dir zugestellt werden.

Keine Behörden im Spiel: Streaming fällt ins Zivilrecht

Abmahnungen wegen Streaming zählen zum Zivilrecht, nicht zum Strafrecht. Das heißt, dass ein privater Anwalt sie versucht durchzusetzen, um damit gutes Geld zu verdienen. Behörden, Polizei oder Staatsanwaltschaft haben ihre Finger dabei nicht im Spiel. Es ist auch bis dato noch nie passiert, dass einem Kläger tatsächlich Schadenersatz für reines, privates Streaming zugesprochen wurde. Und es entspricht auch nicht der Wahrheit, dass staatliche Behörden auf Internet-Provider Druck ausüben können, um Daten herauszugeben.

So funktioniert eine Streaming-Abmahnung in Deutschland

Im Folgenden findet ihr eine detaillierte Ablaufbeschreibung für den Abmahnungs-Vorgang in Deutschland. Nutzer in Österreich und der Schweiz sind davon bis dato NICHT betroffen, weil in diesen Ländern ein unbewiesener Verdacht nicht für einen Gerichtsbeschluss zur Ausforschung von privaten Daten ausreicht.

PROZESS

Wie kann ich als Streaming-Nutzer überhaupt ausgeforscht werden?

Durch deine IP-Adresse ist prinzipiell nachverfolgbar, wer du bist. Allerdings können diese Daten aufgrund der Gesetzeslage nur in Deutschland ausgehoben werden. Aber das dafür relativ einfach: Ein Anwalt kann eine Verfügung zur Herausgabe deiner Daten völlig ohne Beweise bei Gericht beantragen. Meist bekommt er diese auch und kann damit beim jeweiligen Internet-Provider die Daten fordern.

Sicherheitsfaktor VPN: So schützt du dich vor Abmahnungen

Klingt nicht so ungefährlich, oder? Gut, dass es Möglichkeiten gibt, derartige Abmahnungen zu verhindern. Wie bereits geschrieben, ist der Vorgang einer Abmahnung nur in Deutschland möglich Sobald deine IP-Adresse keine deutsche, sondern eine fremdländische ist, bist du aus dem Schneider. Eine Ausforschung deiner Daten auf zivilrechtlichen Wege ist dann nicht mehr möglich. Sie kann weder beantragt noch bei Gericht eingereicht werden. Damit wären wir auch schon beim Abmahnungs-Wundermittel VPN: Entscheide dich ganz einfach für einen VPN-Dienst, der im Idealfall nicht in Deutschland beheimatet ist und dich vor allem zu einem VPN-Standort in einem anderen Land verbindet – beispielsweise nach Russland oder in die Schweiz. Noch nie ist es einem Anwalt gelungen, einen VPN-Dienst im Ausland zur Herausgabe von Kundendaten für eine Abmahnung wegen privaten Streamings zu zwingen. Genauso wenig stimmt es, dass Logfiles eines VPN-Services zur Ausforschung von Nutzern verwendet werden dürfen.

Kurz gesagt: Wenn du ein VPN-Service verwendest, dass seinen Sitz nicht in deiner Heimat hat und dir die Verwendung einer ausländischen IP-Adresse anbietet, bist du jedenfalls vor einer Ausforschung deiner Daten sicher. Eine Abmahnung könnte dir so gar nicht zugestellt werden.

Strafrechtliche Delikte sind hiervon ausgenommen & werden verfolgt!

Ausforschungen für rein zivilrechtliche Abmahnungen sind das eine. Handelt es sich um einen strafrechtlichen Tatbestand so ist eine Ausforschung aber klarerweise auch außerhalb Deutschlands möglich. Strafrechtliche Delikte können zum Beispiel die bewusste Schädigung des Urhebers oder die geschäftsmäßige Verwendung bzw. Veröffentlichung von urheberrechtlich geschützten Daten sein – besonders, wenn hier unrechtmäßig Geld damit verdient wird. Also Aktivitäten, die du als normaler Nutzer hoffentlich nicht setzt. In solchen Fällen schalten sich dann aber die Behörden ein. Aber auch hier kommt es immer noch darauf an, ob es entsprechende Abkommen gibt und im jeweiligen Land eine Datenspeicherung vorgesehen ist bzw. die lokalen Datenschutzgesetze nichts Gegenteiliges bestimmen. Das EU-Gerichts-Urteil, das 2017 durch die Medien gegangen ist, bezieht sich ebenfalls auf derartige gewerbsmäßige und damit unerlaubte Urheberrechtsverletzungen. Wenn du einfach nur ganz gemütlich privat Videos streamst und diese nicht teilst, betrifft dich dieses Urteil nicht.

Unsere Empfehlungen für die besten VPN-Dienste:

TABELLE

Was tun, wenn tatsächlich eine Abmahnung in deinen Briefkasten flattert?

Zu guter Letzt noch unsere Antwort auf diese sehr unangenehme Frage. Wenn du keinen VPN-Service nutzt bzw. einen inländischen, kann dir theoretisch eine Abmahnung zugestellt werden. Erfahrungsgemäß sind diese Schriftstücke richtig schön einschüchternd formuliert. ABER: Du entscheidest, ob du der Zahlungsaufforderung nachkommst. Die Abmahnung enthält weder bewiesene noch richterlich geprüfte Aussagen; hinter ihr steht KEIN Gericht.

Und wenn du nicht bezahlst?

Wenn du dich dazu entschließt, die Abmahnung zu ignorieren wäre der nächste Schritt des Anwaltes theoretisch eine Klage wegen Schadenersatzes. Dafür muss er dem Gericht bei einer Verhandlung aber Belege zeigen und auch den Schaden beziffern. Und das ist nicht wirklich leicht: Wenn du privat zuhause ein Video gestreamt hast, wie hoch soll dann der Schaden gewesen sein? Außerdem müsste dir in einer Gerichtsverhandlung nachgewiesen werden, dass du wissentlich Inhalte gestreamt hast, die nur durch eine Urheberrechtsverletzung gezeigt werden konnten. Ganz schön tough, oder?

Nichts destotrotz, unsere Empfehlung lautet ganz klar: Lass es nicht darauf ankommen, entscheide dich für einen passenden VPN-Dienst, der deinen Streaming-Genuss nicht durch das Schreckgespenst Abmahnung mindert!

100 % sicher mit iPhone & Co? Jedes Smartphone kann geknackt werden!

Schock für Apple – Jubel bei FBI & Co: Absicherungs-Bemühungen zum Trotz verspricht der israelische Geheimdienstzulieferer Cellebrite, alle iOS-Versionen knacken zu können. Dass das nicht reines Wunschdenken oder ein haltloses Werbeversprechen ist, zeigen erfolgreiche Entsperrungen in aktuellen Kriminalfällen.

iOs 11.6? iPhone X? Google Android? Kein Problem für Cellebrite!

Das Angebot von Cellebrite umfasst sämtliche aktuelle iOS-Geräte – iPhone, iPad, iPad Mini und iPad Pro genauso wie die Softwareversionen iOS 5 bis iOS 11. Ja, sogar die allerneueste iOS-Version 11.2.6 und das iPhone X sind laut Forbes-Magazin nicht mehr sicher. Das sogenannte „Cellebrite Advance Unlocking Service“ wurde beispielsweise letzten Dezember bereits dafür genutzt, um das iPhone X eines Verdächtigen zu knacken. Aber nicht nur Apple muss zittern. Cellebrite hebelt auch bei Googles mega-sicheren Android Devices die Schutzmaßnahmen aus, egal ob PIN, Passwort oder anderes.

Sicherheitslücken sammeln & für Spionage-Zwecke nutzen

Wie Cellebrite das schafft? Das verrät das Unternehmen natürlich nicht. Aber wahrscheinlich nutzt es geheime Sicherheitslücken bzw. sammelt diese, um seine Dienste möglichst breit zu streuen. Eine Methode, die Sicherheitsexperten überhaupt nicht gutheißen. Einerseits können Kriminelle die Lücken für sich nutzen, andererseits verschaffen sich eben staatliche Spione Zutritt. Inwiefern uns Normalos das betrifft? Anstatt die Sicherheitslücken an Firmen wie Apple für Verbesserungen weiterzugeben, werden diese geheim gehalten und fürs „Spionage-Business“ genutzt. Letztendlich wird so die Smartphone-Sicherheit von uns allen minimiert.

Einträgliches Geschäft: bis zu 2 Millionen Dollar für einen Deal

Um das Service von Cellebrite zu nutzen, müssen die Behörden die Geräte an Cellebrite senden, wo sie in geheimen Laboren geknackt werden. Der Dienstleister retourniert dann das entsicherte Gerät und auf Wunsch auch gleich direkt die enthaltenen E-Mails, Systemprotokolle, Ortungs-Daten etc. in verschlüsselter Form an die Behörde. Ein solcher Service kann 1.500 Dollar kosten, aber auch weitaus mehr: Die Forbes-Recherchen haben ergeben, dass das US-Heimatschutzministerium für einen Spezialfall 2 Millionen Dollar gezahlt hat. Neben dem Heimatschutz sowie Zoll und Grenzschutz sind auch FBI und Secret Service mittlerweile dankbare Kunden von Cellebrite.

Die besten VPN für Streaming: Worauf kommt es an?

Millionen von Songs, die neuesten Blockbuster, Top-Sportevents oder Mega-Konzerte: Streaming öffnet uns eine ganze Welt voller toller Möglichkeiten. Damit der Spaß am Streamen nicht getrübt wird, ist die Wahl des einen, besten VPN für die meisten Streaming-Fans mega-wichtig. Warum? Ganz einfach: Du kannst mit einem VPN einerseits etwaige geografische Sperren meisterlich vermeiden und das volle Angebot weltweit genießen. Andererseits unterstützt dich ein VPN dabei, ungerechtfertigten Abmahnungen zu entgehen. Denn seit dem Schockurteil des Gerichtshofs der Europäischen Union könntest du rein theoretisch auch für Streaming wegen Urheberrechtsverletzung bestraft werden …

Grenzenloses Streaming, egal wo du dich geografisch befindest

Aber von Anfang an: Faktor 1 auf der Suche nach dem besten VPN für Streaming ist wie bereits gesagt ganz klar die Überwindung geografischer Grenzen. Der VPN-Server befördert dich virtuell quasi zu einem Standort in einem anderen Land, wo du alles streamen kannst, was du möchtest. Immerhin bezahlst du ja für Dienste wie Netflix, Amazon Video oder Sky gutes Geld. Wieso sollten dir also gewisse Inhalte vorbehalten werden? Eigentlich richtig gedacht, aber aufgrund von Deals mit Verleih-Firmen oder Urheberrechtsvertretern ist dem nicht so. Diese möchten ihre Werke nämlich in verschiedensten Ländern extra und mehrfach an den Mann bringen. Also wird die Nutzung oft nur dort freigegeben, wo die Inhalte auch lizenziert wurden. VPN schufen für dieses Problem bisher immer sehr gut Abhilfe. Mittlerweile setzen aber einige Anbieter IP-Sperren ein und verhindern damit eine Nutzung von VPN.

Machst du dich durch Streaming jetzt strafbar?

Heißt das, Streaming ist mittlerweile tatsächlich illegal? Ganz so ist es nicht, aber die oft komplexe, landesabhängige Gesetzeslage macht es nicht ganz einfach zu erkennen, welche Inhalte legal genutzt werden können. Abmahnungen sind also definitiv möglich, zumal du ja durch deine IP-Adresse einwandfrei identifiziert werden kannst. Es sei denn – und jetzt kommt’s: Wenn du einen VPN-Service nutzt, bestenfalls im Ausland, kannst du nicht mehr über deine IP-Adresse ausfindig gemacht werden. Schließlich verschleiert der VPN-Server diese und eine Abmahnung könnte dich gar nicht erreichen. Hinzu kommt noch, dass Streaming nur dann geahndet wird, wenn es gewerblich betrieben wird.

Was hat es mit einer Abmahnung auf sich?

Du siehst schon, „Abmahnung“ zählt momentan zu den gefürchtetsten Begriffen rund ums Thema Streaming. Generell wurden Abmahnungen Anfang der 200er Jahre in Deutschland „erfunden“, um Anwälten und der Urheberrechts-Industrie ein effizientes Rechtsmittel in die Hand zu geben. Dieses Rechtsmittel hat mittlerweile auch das Internet erreicht. Allerdings werden Abmahnungen nicht nur im Sinne einer fairen Rechtsprechung genutzt, sondern auch von einer „Abmahungs-Industrie‘“. Diese ist immer auf der Suche nach Verletzungen von Urheberrechten, damit lässt sich nämlich gutes Geld verdienen. Ganz egal, ob nun tatsächlich illegale Aktivitäten oder Streamen vorliegen, eine Abmahnung ist schnell gemacht … Nicht wirklich die feine englische Art, oder? Das dachten sich auch Anbieter wie CyberGhost und haben Schutzmaßnahmen für Streaming & Abmahnungen geschaffen. Es dauerte natürlich nicht lange, und entsprechenden Anbietern wurde angekreidet, illegale Aktivitäten zu unterstützen – was so natürlich nicht stimmt. So viel zur aktuellen Rechtslage und dem Schreckgespenst Abmahnung.

Was ist beim Streaming wirklich wichtig?

  1. Man hört immer wieder, dass VPN die Geschwindigkeit drosseln. Hier können wir dich aber beruhigen: Heutzutage sind eigentlich bei den allermeisten Anbietern die notwendigen Bandbreiten zum Streamen von Videos vorhanden.
  2. Ebenfalls wichtig sind die Standorte, welche dir ein VPN-Service bieten kann. Prüfe genau, ob die Nutzung des gewählten Anbieters im Zielland bzw. Ausland überhaupt möglich ist.
  3. Und jetzt noch das Allerwichtigste für Serien- & Film-Junkies. Wenn du mit deinem VPN auch Netflix, Sky oder Amazon Video nutzen möchtest, stelle unbedingt sicher, dass der Dienst dort noch nicht blockiert wird. Leider wächst die Anzahl der blockierten Dienste laufend …

Tipps von uns sind CyberGhost, PureVPN und auch VyprVPN. Diese Dienste liefern dir auch fürs Streaming tolle Benefits UND du entgehst damit Abmahnungen.

Warum du keine Anti-Viren-Software mehr brauchst: unsere Anleitung für einen kostenlosen PC-Virenschutz!

So ganz ohne Virenschutz-Software? Lieber nicht … werden wahrscheinlich die meisten von euch sagen. Natürlich, schon schade, dass die Software etwas kostet, aber sicher ist sicher. Dein Risikobewusstsein in allen Ehren, aber es gibt tatsächlich ganz einfache Mittel, mit denen du selbst höchstpersönlich Computerviren vollständig vermeiden kannst. Und zwar ganz ohne Software, denn die dient eigentlich nicht in erster Linie den Benutzern, sondern den Software-Firmen.

Wusstest du, dass ca. 93 % aller im letzten Jahr infizierten Computer einen Virenschutz installiert hatten?

Kaum zu glauben, aber wahr: Bei dieser erschreckenden Zahl handelt es sich um handfeste Tatsachen, die allerdings meistens völlig verschwiegen werden. Und ganz nach dem Motto „Only bad news are good news” lieben die Medien die Panikmache bei neuen Computerviren und heizen diese gerne an. Nur hinterfragen, wie es denn dazu kommen kann, tut niemand. Und die Antivirensoftware-Hersteller haben natürlich schon überhaupt kein Interesse daran, über derartige unrühmliche Fakten ihres Business‘ zu sprechen. Aber wie kommt es nun tatsächlich zu diesen eingangs erwähnten gigantischen 93 %? Durch den User! Das manuelle Öffnen von infizierten Dateien, also die Benutzerinteraktion, kann durch eine Software nicht verhindert werden. Darüber hinaus wiegen sich die Nutzer mit einer Anti-Viren-Software in falscher Sicherheit und werden unvorsichtig. Und auch das immense Tempo, mit dem sich Viren heute durch die engere Verbindung von Personen via E-Mail verbreiten, wirkt sich nachteilig aus: Die Anti-Viren-Softwarehersteller können mit dieser Turbogeschwindigkeit nicht mithalten und erkennen neue Viren immer erst dann, wenn es schon zu spät ist … Ist der Schutz erst einmal implementiert, sind schon Tausende Geräte infiziert worden. Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Eine Software scheint wahrlich nicht die Lösung für einen virenfreien Rechner zu sein.

Gut, dass du dich stattdessen mit sehr einfachen und kostenlosen Mitteln vor Computer-Viren schützen kannst!

Anders als ihre „biologischen Verwandten“ sind Computerviren nicht in der Lage, sich ohne das bewusste Zutun des Benutzers einzunisten. Einen Computervirus fängst du dir nicht einfach ein, sondern du hast eben eine entsprechende Handlung gesetzt. Und das ist gut so, sagen wir – denn: Mit ein wenig Achtsamkeit und Bedacht, kannst du zu 100 % verhindern, dass du Opfer eines Virus‘ wirst.

Denn:
Computer-Viren werden durch korrumpierte Dateien, welche ausgeführt oder geöffnet werden, aktiviert. In der Praxis gibt es keinen anderen Weg, einen Computervirus zu aktivieren.

Betroffene Dateiformate sind dabei in den allermeisten Fällen die folgenden: Word-, Excel- oder auch PowerPointDokumente, Videodateien, Skripte. Es gehen aber auch von unbestimmten Formaten Gefahren aus.

Jetzt zur Kernfrage: Wie kommen diese „infizierten Dateien“ denn auf den eigenen PC?

  • Im Regelfall werden Viren heute über E-Mailanhänge auf Geräte geladen. Damit ist der Schaden aber noch nicht geschehen. Sie bleiben so lange inaktiv, bis du sie tatsächlich öffnest oder ausführst.
  • Aber auch der Download der Dateien aus dem Internet ist gängig. Wenn du Dateien von unbekannten Quellen lädst, können diese infiziert sein – sogar auf Filme in gepackten Formaten (ZIP) trifft dies zu. Aber auch hier gilt: Ohne eine Interaktion des Users passiert gar nichts.
  • Infizierte Webseiten sind heute nicht mehr der Regelfall, da die Browser bereits sehr gute Schutzmechanismen integriert haben. Uns sind in den letzten fünf Jahren keinerlei Fälle untergekommen, in denen auf diese Weise ein Gerät infiziert worden wäre. Immerhin eine gute Nachricht!

Daraus ergeben sich folgende einfache Tipps, mit denen du dich effizient vor Computer-Viren schützen kannst:

  • Verwende einen E-Mail-Dienst, der deine E-Mails nicht automatisch auf dein Gerät lädt, sondern wo du dir sämtliche E-Mails zuvor über eine Webseite ansehen kannst (Webmail). Dadurch reduzierst du die Gefahr eines „unbeabsichtigten Öffnens“ drastisch.
  • Öffne nur Dokumente, die du erwartest, oder die dir nicht suspekt vorkommen. Angenommen, du erhältst plötzlich einen Kontoauszug von deiner Bank per E-Mail, obwohl du diesen noch nie auf diesem Weg erhalten hast. Dann prüfe unbedingt, ob die Nachricht auch deine persönlichen Daten beinhaltet. Ansonsten kann es sich um ein Massenmail handeln und der angebliche „Kontoauszug“ ist höchstwahrscheinlich infiziert.
  • Öffne Dokumente vorab auf sicheren Geräten. Sollte Dir eine Nachricht suspekt vorkommen, dann öffne den Anhang zuerst auf einem weniger virenanfälligen Gerät, z. B. auf deinem Smartphone.
  • Verwende sichere Browser, die über moderne Methoden verfügen, welche infizierten Webseiten nicht erlauben, Viren selbstständig zu aktivieren. Das sind heutzutage glücklicherweise eigentlich alle bekannten Browser: Google Chrome, Firefox, EpicBrowser, CLIQZ Browser etc.
  • Der wichtigste Tipp zum Schluss: Da es niemals einen 100 %igen Schutz vor Viren geben wird (auch dann nicht, wenn du Anti-Viren-Software installiert hast), sind Vorsorge & Achtsamkeit in jedem Fall unumgänglich.

Was bedeutet „Vorsorge vor einem Virenbefall“? Was kannst du im Falle eines Computervirus gegen weitere Probleme tun?

Computerviren sind in den meisten Fällen einfach nur lästig. Sie verändern Dateien auf deinem Gerät mit dem Ziel, sich möglichst automatisiert weiter zu verbreiten. Solltest Du Deine E-Mails, wie vorhin schon beschrieben, nur im Webmail abrufen und versenden, dann fällt diese Möglichkeit für den Computervirus schon einmal weg.
In anderen Fällen löschen Computerviren Dateien oder, wie in letzter Zeit auch vorgekommen, verschlüsseln sie Daten auf deinem Gerät. Damit du wieder Zugriff darauf erhältst, versuchen die Viren-Urheber dich dann zu erpressen. Als Schutz vor derartigen Fällen hilft, wenn du entweder gar keine Daten auf deinem Gerät, oder immer eine Kopie aller deiner Daten gesichert hast. So kannst du im Fall des Falles einfach dein Gerät komplett löschen und neu installieren.

Sorge gegen den möglichen Datenverlust vor (Back-up). Dann hast du durch Computerviren nichts zu verlieren!

Sichere deine Daten durch laufende Back-ups, beispielsweise mittels Online-Cloud-Speicher (Dropbox, Google Drive etc.). Du kannst deine Daten aber auch manuell auf einen USB-Stick oder eine externe Festplatte speichern. Wenn dir Datenschutz besonders wichtig ist und du eine möglichst komfortable Lösung bevorzugst, dann verwende am besten einen eigenen NAS (Network Attached Storage), also einen zentralen Festplattenspeicher in deinem Heimnetzwerk.

Kosten & Nutzung eines Daten Back-ups

Natürlich ist ein Back-up auch nicht ganz gratis. Aber wenn du dir ausrechnest, was ein Virenschutz mit einem Preis von ca. 50 Euro/Jahr dich in fünf Jahren kostet, kann du dir stattdessen schon einen professionellen lokalen NAS kaufen.

Vergleich von Back-up Lösungen für Heimanwender

  • Cloudspeicher haben den Vorteil, dass die Daten üblicherweise automatisch gesichert werden. Sie sind aber kostenpflichtig und deine Daten werden außerhalb deines eigenen Netzwerkes abgelegt (im Internet).
  • Externe Speichermedien (USB-Stick) sind praktisch, da du sie einfach überall hin mitnehmen kannst und sie meistens sehr kostengünstig sind. Es ist allerdings von Nachteil, dass du dich manuell um die Sicherung deiner Daten kümmern musst und der Speicherplatz begrenzter ist.
  • NAS Geräte haben den Vorteil, dass deine Daten automatisch, laufend gesichert werden UND die Daten dabei dein eigenes Netzwerk nicht verlassen. Der Nachteil sind ganz klar die einmaligen Anschaffungskosten – ansonsten bieten NAS Geräte aber die beste Kombination aus Sicherheit, Komfort und Flexibilität.

Welchen Virenschutz-Anbieter verwenden?

Du bist trotz allem nicht davon überzeugt, auf einen Virenschutz verzichten zu können? Kein Problem: Es gibt durchaus treffsichere Lösungen, die den Job für dich erledigen. Wir haben uns zuallererst einmal die wichtigsten Softwareprodukte genauer angesehen. Leider haben die meisten aber viele Ressourcen verbraucht und am Ende boten sie gegen zahlreiche Bedrohungen keinerlei Handhabe.
Kaspersky Internet Security, Bitdefender, Avast Anti Virus etc. fallen nicht nur durch hohe Kosten auf, sie bieten darüber hinaus einen Schutz, den man sich nur durch hohen Ressourcenverbrauch erkauft. Schlussendlich belastet das deinen PC und verringert seine Leistung massiv.

Positiv aufgefallen ist uns hingegen die Firma Malwarebytes.

Diese scannt nicht systematisch nach Viren, sondern untersucht lediglich bekannte Problem-Software, welche z. B. Viren oder auch Trojaner etc. einschleusen kann. Damit schützt man sich sozusagen noch vor einer Infektion des eigenen Gerätes, ohne extrem viele Ressourcen zu verbrauchen. Die Erkennungsraten von Problemen sind dabei deutlich höher. Der Preis liegt jährlich in etwa bei 30 Euro, was absolut vertretbar ist.

Malwarebytes Software ist für Windows & Mac OSX Geräte verfügbar und von auffallend kleiner Größe. Du kannst auch einen kostenlosen Umfang wählen. Hier musst du zwar die Scans manuell anstoßen, es lassen sich aber alle Funktionen (die auch nicht wirklich komplex sind) nutzen. Im Grunde macht die Software alles alleine: Sie sucht und entfernt die betroffenen schadhaften oder bösartigen Programme und Dateien. Mehr braucht es eigentlich auch nicht, oder?

Wie auch immer du dich entscheidest – für oder gegen eine Anti-Viren-Software: Wir hoffen, dass du möglichst von den lästigen Gesellen verschont bleibst. Also: Augen immer offenhalten und verdächtige Anhänge & Co lieber zwei Mal checken!

Ist man mit einem VPN tatsächlich anonym im Internet?

Ganz ehrlich: Egal was dir VPN-Anbieter erzählen, wirkliche Anonymität gibt es auch mit einem VPN nicht. Dieses Verkaufsargument ist im besten Fall „nur“ irreführend, im schlechtesten Fall aber sogar gefährlich, weil es den Usern ein falsches Gefühl von Sicherheit vermittelt. Warum die Anonymität nicht gegeben ist? Ganz einfach, das liegt in der Natur des Service: Es können zwar die Regierung, Hacker & Co deine Internet-Aktivitäten nicht mehr nachvollziehen, dein VPN-Provider allerdings schon. Er sieht, welche Webseiten du besuchst und wenn diese nicht mit HTTPS geschützt sind, sieht er auch, was genau du dort machst. Er weiß auch, wer du bist. Ja sogar, ob du bezahlst. Also ein ganz klarer Fall von NICHT anonym! Das waren die schlechten Nachrichten. Kommen wir zu den guten: Natürlich kann ein No-Logs-VPN tatsächlich einiges für deine Privatsphäre tun. Du darfst einfach nicht Privatsphäre mit Anonymität verwechseln, dann ist alles bestens.

Sind VPN sicher?

Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, was genau du unter „sicher” verstehst. VPN sind so gut wie überall legal, in diesem Sinne sind sie also sicher. Sie werden auch routinemäßig von Unternehmen zur Absicherung der internen Kommunikation genutzt. Das heißt also, es ist absolut nichts Verdächtiges an der Nutzung eines VPN.

Kannst du deinem VPN-Provider vertrauen?

Für die Abwicklung ihrer Geschäfte sind VPN-Provider auf ihre Reputation angewiesen. Wenn sie sich als nicht vertrauenswürdig erweisen, können sie ihr Geschäft eigentlich vergessen. All jenen, die besonders auf ihre Privatsphäre bedacht sind, empfehlen wir, bald wieder bei uns vorbeizuschauen: Wir sind gerade dabei, die fünf besten No-Logs-VPN zu testen und euch inklusive aller wichtigen Details vorzustellen.

Apps von bekannten gewerblichen Providern sind jedenfalls sicher. Allerdings werden viele kostenlose VPN von echten Halunken geführt, die Viren installieren, deine Informationen oder Bandweite stehlen, deine Web-Aktivitäten tracken und diese wertvollen Daten dann für teures Geld an den Höchstbietenden verkaufen. Was du dagegen tun kannst? Verwende möglichst kein kostenloses VPN.

Wie setze ich ein VPN auf?

Die meisten VPN bieten heutzutage Apps für die gebräuchlichsten Plattformen an. Um ein VPN zu nutzen, musst du normalerweise nur Folgendes tun:

  • Registriere dich beim VPN-Provider, für den du dich entschieden hast
  • Lade dir den jeweiligen Client oder die App für deine Geräte herunter. Die meisten Provider übermitteln nach erfolgreicher Registrierung ein Bestätigungs-Mail mit allen weiterführenden Links, die du benötigst. Wenn nicht, sollte der Download-Bereich auf der VPN-Website klar ersichtlich sein.
  • Installiere und starte die App. Wahrscheinlich wirst du beim ersten Mal dazu aufgefordert, deine Account-Daten einzugeben.

Die verschiedenen Apps und Clients unterscheiden sich in ihrer Nutzung. Um Details über die Software der einzelnen individuellen VPN zu erfahren, ziehe bitte unsere VPN-Tests zu Rate.

Sollte deine Plattform nicht unterstützt werden, erhältst du von deinem VPN-Provider ein detailliertes Set-up-Manual, um deine Geräte via eines integrierten VPN Clients oder einer Dritt-Software zu konfigurieren. Einige Provider bieten bessere Manuals an, einige weniger gute – aber sie alle erledigen ihren Job.

Kann ich ein VPN-Service auf meinem Mobiltelefon oder meinem Tablet nutzen?

Jedes am Markt verfügbare VPN unterstützt Android- und iOS-Geräte (iPhones und iPads). Auch für Windows-Telefone gibt es einen guten Support. Bei älteren Blackberry-Modellen sieht es schon schlechter aus, aber du kannst auch mit diesen älteren Kandidaten ein VPN zu nutzen.

Vor einer Sache müssen wir dich aber in Hinblick auf den Schutz deiner Privatsphäre eindringlich warnen: Wenn du deinen mobilen Browser nutzt, agiert das VPN zwar genauso wie auf einem Desktop-System, ABER: Mobile Apps senden trotzdem jede Menge persönlicher Daten sowohl an den Plattform-Provider (z. B. Google oder Apple) als auch an den App-Entwickler.

Du siehst, auch wenn ein VPN dir keine komplette Anonymität garantiert, überwiegen dennoch die Vorteile ganz klar. Und deine Privatsphäre kann nur profitieren, immerhin schließt du alle anderen bis auf deinen VPN-Provider aus deinem Web-Leben aus!

Warum einen VPN verwenden? Die 5 größten Vorteile.

Wirklich selten, dass nur drei kleine Buchstaben dir so viele Benefits liefern können. Aber VPN hat es eben drauf – überzeug dich selbst! Bei unseren fünf Top-Vorteilen ist sicher auch mindestens ein Vorteil für dich dabei (erfahrungsgemäß eher alle), nach dem du schon lange suchst.

Vorteil 1: absolute Privatsphäre & Sicherheit

Seien wir uns ehrlich: Heutzutage bleibt eigentlich keiner unserer Schritte mehr geheim – schon gar nicht im Internet. Hacker, die Regierung, dein Provider, Drittanbieter … Alle können sie sich Zugriff zu deinen Daten und einen Überblick über deine Aktivitäten verschaffen. Genau das weiß VPN effizient zu verhindern und deinen Datenschutz sowie deine Sicherheit massiv zu erhöhen. Der VPN-Server steht quasi zwischen dir und deinem Provider und verschlüsselt sämtliche deiner Web-Aktivitäten bis hin zu deinem Standort. Du bleibst komplett anonym und lässt Big Brother dumm aussehen. Das Gleiche gilt, wenn du unterwegs bist: Egal ob beim gemütlichen Working Day im Café, im Ausland oder bei der Nutzung eines sonstigen öffentlichen WIFIs – du bist auch in diesen ungesicherten Netzwerken abgesichert.

Vorteil 2: echte Freiheit im Web

So wirklich richtig frei ist man im Internet schon lange nicht mehr. Am Arbeitsplatz oder in der Schule sind diverse Webseiten gesperrt, in einigen Ländern wie beispielsweise China darf man gewisse Dienste überhaupt nicht in Anspruch nehmen, Inhalte werden komplett blockiert … Schluss mit der Fremdkontrolle, her mit grenzenloser Freiheit! Diese Sperren und restriktiven Netzwerke, ja sogar die große chinesische Firewall, kannst du mit einem VPN-Service ganz einfach umgehen und damit das Internet überall uneingeschränkt nutzen.

Vorteil 3: grenzenloses Streaming

Ein Leben ohne Streaming wollen wir uns eigentlich gar nicht mehr vorstellen: herrliches sonntägliches Binge Watching, das Live-Konzert deiner Pophelden, der neueste Blockbuster … Einige Dinge beim Streamen sind allerdings so richtig ärgerlich. Gut, dass VPN seinen guten Einfluss auch hier geltend macht: VPN erhöht die Streaming-Leistung und damit die Geschwindigkeit, verstopfte Netzwerke werden einfach umgangen. Und schon laufen Netflix & Co wie geschmiert! Wer kennt es nicht: Du willst unbedingt die brandneue Staffel deiner Lieblingsserie streamen, aber leider – in deinem Zuhause nicht möglich. Streaming-Inhalte sind standortbezogen oft gesperrt. VPN verschleiert mittels Geospoofing gekonnt deinen Standort und du kannst weltweit streamen, was auch immer dir beliebt. Natürlich auch hier komplett geschützt und ohne jegliche Kontrolle bzw. Einsicht durch deinen ISP oder Streamingdienst.

Vorteil 4: Zugang zu blockierten Inhalten

Das Web ist nicht für alle gleich. Je nach geografischem Standort können Inhalte gesperrt oder blockiert werden. Es sei denn, das Internet „weiß“ nicht, wo du eigentlich wirklich bist. VPN beamt dich quasi an einen Serverstandort deiner Wahl auf der ganzen Welt und erlaubt dir damit unbegrenztes Surfvergnügen und noch einiges anderes. Beispielsweise hast du freien Zugriff auf Musik- und Sportveranstaltungen oder du kannst Geld beim Online-Shoppen sparen, indem du die Preise in der Ursprungswährung abrufst.

Vorteil 5: Vorratsspeicherung? Nicht mit uns!

Das waren noch Zeiten, als nur James Bond in Sachen Spionage unterwegs war. Mittlerweile sind wir ja schon so weit, dass unsere Regierung uns – ganz korrekt & offiziell – „ausspionieren“ darf. Vorratsspeicherung heißt das so schön. Was es damit genau auf sich hat? Die entsprechenden Datenretentions-Gesetze, die es schon in vielen Ländern weltweit gibt, zwingen Unternehmen dazu, bestimmte Kundendaten für eine gewisse Zeit zu speichern, also auch deine Daten inklusive IP Adresse, Standort etc. Davor kannst du dich durch die Verschlüsselung deiner Internetverbindung via VPN schützen und somit deine wertvolle Privatsphäre wahren.

Haben wir dir zu viel versprochen? Diese fünf Vorteile von VPN haben es in sich und steigern dein Web-Vergnügen und deine -sicherheit garantiert!

Was ist ein VPN?

Wenn du regelmäßig im Internet unterwegs bist, sind dir sicherlich schon das eine oder andere Mal diese ominösen drei Buchstaben begegnet: VPN. Gut und schön. Aber was ist VPN überhaupt? Und: Brauche ich das? Fragen über Fragen – die wir dir gerne beantworten. Fürs Erste findest du im Folgenden eine einfache Erklärung, worum es sich bei VPN handelt und was es für dich tun kann.

Die kurze VPN Erklärung:

VPN ist die Abkürzung für „Virtuelles Privates Netzwerk“ und beschreibt die sicheren Datenverbindungen zwischen einem Client und einem Server. In der gemeinsamen Übertragungssprache (Protokoll) wird auch festgelegt, mit welcher Verschlüsselung (zB AES 256-bit) die Daten gesichert werden. Verschiedene Übermittlungsabsicherungen schützen dabei die Daten vor dem Zugriff oder die Korruption durch Dritte. VPN gilt daher als der „Standard“ für sichere Datenübertragung im Internet.

Internet-Aktivitäten mit VPN verschlüsseln

Zuallererst einmal die Entschlüsselung der Abkürzung: VPN bedeutet Virtuelles Privates Netzwerk. Wie der Name schon verrät, geht es um Privates – nämlich darum, dass dein Privates auch wirklich privat bleibt (was ja heutzutage im Web nicht mehr ganz so einfach ist). Ein VPN sorgt dafür, dass alle deine Daten, die du per Computer, Handy oder Tablet durchs Internet schickst, geheim bleiben. Anstatt dich direkt über deinen Anbieter über dessen einsehbaren Server mit dem Internet zu verbinden, verbindest du dich über einen NICHT einsehbaren Server, der von einem VPN-Provider betrieben wird und deine Daten samt und sonders verschlüsselt. So kann weder dein Internet-Anbieter, der normalerweise ALLES sieht, noch ein Hacker (oder auch die Regierung) sehen, was du so im Internet treibst. Einzig der VPN-Server „kennt“ deine Aktivitäten. Es werden mit einem VPN aber nicht nur deine Aktivitäten verschleiert, sondern natürlich auch deine Bankdaten, Passwörter etc. Absolute Sicherheit, umfassender Datenschutz und Top-Privatsphäre sind damit garantiert!

Freier Zugang zu was auch immer du möchtest

Neben Sicherheit und Privatsphäre bietet dir ein VPN aber auch noch andere Vorteile: Dir ist es sicherlich schon einmal passiert, dass Inhalte auf Webseiten geblockt oder zensiert wurden. Dann war das YouTube-Video, das dich interessiert hat, plötzlich für dein Herkunftsland nicht sichtbar. Oder die coole Netflix-Serie leider nur in den USA zum Streamen verfügbar. Mit einem VPN musst du dich über derartige Sperren nicht mehr ärgern: Das VPN hilft dir, Zensuren verschiedenster Art (auch von Arbeitgeber, Schule etc.) zu umgehen und machen es möglich, mittels dem sogenannten Geospoofing einen anderen Standort vorzutäuschen. Dadurch erhältst du vollen Zugang zu gesperrten Inhalten und damit die echte Freiheit im Internet.

Absolut legaler, kostengünstiger Schutz deiner Privatsphäre

Um die Benefits eines VPN zu nutzen, musst du dich eigentlich nur für ein VPN-Service deiner Wahl anmelden. Ein solches Service kostet im Schnitt zwischen 5 und 10 Euro im Monat. Welche VPN-Services besonders empfehlenswert sind, berichten wir dir in Kürze im Rahmen eines VPN-Tests unseres unabhängigen Experten-Teams. Achtung: Auch mit VPN benötigst du nach wie vor einen Internet-Provider, der deine generelle Verbindung herstellt. VPN ist dazu lediglich ein – sehr praktisches – Zusatzfeature. Last but not least: Die Nutzung eines VPN-Servers ist so gut wie überall legal, da er das Recht auf Privatsphäre im Internet wahrt. Und falls du Angst davor hast, dass die Verschlüsselung deine Geschwindigkeit stark verlangsamt, kannst du ganz beruhigt sein: Mit den heutigen Rechnern ist dies gar kein Thema mehr!