Die besten VPN für Streaming: Worauf kommt es an?

Millionen von Songs, die neuesten Blockbuster, Top-Sportevents oder Mega-Konzerte: Streaming öffnet uns eine ganze Welt voller toller Möglichkeiten. Damit der Spaß am Streamen nicht getrübt wird, ist die Wahl des einen, besten VPN für die meisten Streaming-Fans mega-wichtig. Warum? Ganz einfach: Du kannst mit einem VPN einerseits etwaige geografische Sperren meisterlich vermeiden und das volle Angebot weltweit genießen. Andererseits unterstützt dich ein VPN dabei, ungerechtfertigten Abmahnungen zu entgehen. Denn seit dem Schockurteil des Gerichtshofs der Europäischen Union könntest du rein theoretisch auch für Streaming wegen Urheberrechtsverletzung bestraft werden …

Grenzenloses Streaming, egal wo du dich geografisch befindest

Aber von Anfang an: Faktor 1 auf der Suche nach dem besten VPN für Streaming ist wie bereits gesagt ganz klar die Überwindung geografischer Grenzen. Der VPN-Server befördert dich virtuell quasi zu einem Standort in einem anderen Land, wo du alles streamen kannst, was du möchtest. Immerhin bezahlst du ja für Dienste wie Netflix, Amazon Video oder Sky gutes Geld. Wieso sollten dir also gewisse Inhalte vorbehalten werden? Eigentlich richtig gedacht, aber aufgrund von Deals mit Verleih-Firmen oder Urheberrechtsvertretern ist dem nicht so. Diese möchten ihre Werke nämlich in verschiedensten Ländern extra und mehrfach an den Mann bringen. Also wird die Nutzung oft nur dort freigegeben, wo die Inhalte auch lizenziert wurden. VPN schufen für dieses Problem bisher immer sehr gut Abhilfe. Mittlerweile setzen aber einige Anbieter IP-Sperren ein und verhindern damit eine Nutzung von VPN.

Machst du dich durch Streaming jetzt strafbar?

Heißt das, Streaming ist mittlerweile tatsächlich illegal? Ganz so ist es nicht, aber die oft komplexe, landesabhängige Gesetzeslage macht es nicht ganz einfach zu erkennen, welche Inhalte legal genutzt werden können. Abmahnungen sind also definitiv möglich, zumal du ja durch deine IP-Adresse einwandfrei identifiziert werden kannst. Es sei denn – und jetzt kommt’s: Wenn du einen VPN-Service nutzt, bestenfalls im Ausland, kannst du nicht mehr über deine IP-Adresse ausfindig gemacht werden. Schließlich verschleiert der VPN-Server diese und eine Abmahnung könnte dich gar nicht erreichen. Hinzu kommt noch, dass Streaming nur dann geahndet wird, wenn es gewerblich betrieben wird.

Was hat es mit einer Abmahnung auf sich?

Du siehst schon, „Abmahnung“ zählt momentan zu den gefürchtetsten Begriffen rund ums Thema Streaming. Generell wurden Abmahnungen Anfang der 200er Jahre in Deutschland „erfunden“, um Anwälten und der Urheberrechts-Industrie ein effizientes Rechtsmittel in die Hand zu geben. Dieses Rechtsmittel hat mittlerweile auch das Internet erreicht. Allerdings werden Abmahnungen nicht nur im Sinne einer fairen Rechtsprechung genutzt, sondern auch von einer „Abmahungs-Industrie‘“. Diese ist immer auf der Suche nach Verletzungen von Urheberrechten, damit lässt sich nämlich gutes Geld verdienen. Ganz egal, ob nun tatsächlich illegale Aktivitäten oder Streamen vorliegen, eine Abmahnung ist schnell gemacht … Nicht wirklich die feine englische Art, oder? Das dachten sich auch Anbieter wie CyberGhost und haben Schutzmaßnahmen für Streaming & Abmahnungen geschaffen. Es dauerte natürlich nicht lange, und entsprechenden Anbietern wurde angekreidet, illegale Aktivitäten zu unterstützen – was so natürlich nicht stimmt. So viel zur aktuellen Rechtslage und dem Schreckgespenst Abmahnung.

Was ist beim Streaming wirklich wichtig?

  1. Man hört immer wieder, dass VPN die Geschwindigkeit drosseln. Hier können wir dich aber beruhigen: Heutzutage sind eigentlich bei den allermeisten Anbietern die notwendigen Bandbreiten zum Streamen von Videos vorhanden.
  2. Ebenfalls wichtig sind die Standorte, welche dir ein VPN-Service bieten kann. Prüfe genau, ob die Nutzung des gewählten Anbieters im Zielland bzw. Ausland überhaupt möglich ist.
  3. Und jetzt noch das Allerwichtigste für Serien- & Film-Junkies. Wenn du mit deinem VPN auch Netflix, Sky oder Amazon Video nutzen möchtest, stelle unbedingt sicher, dass der Dienst dort noch nicht blockiert wird. Leider wächst die Anzahl der blockierten Dienste laufend …

Tipps von uns sind CyberGhost, PureVPN und auch VyprVPN. Diese Dienste liefern dir auch fürs Streaming tolle Benefits UND du entgehst damit Abmahnungen.

Warum du keine Anti-Viren-Software mehr brauchst: unsere Anleitung für einen kostenlosen PC-Virenschutz!

So ganz ohne Virenschutz-Software? Lieber nicht … werden wahrscheinlich die meisten von euch sagen. Natürlich, schon schade, dass die Software etwas kostet, aber sicher ist sicher. Dein Risikobewusstsein in allen Ehren, aber es gibt tatsächlich ganz einfache Mittel, mit denen du selbst höchstpersönlich Computerviren vollständig vermeiden kannst. Und zwar ganz ohne Software, denn die dient eigentlich nicht in erster Linie den Benutzern, sondern den Software-Firmen.

Wusstest du, dass ca. 93 % aller im letzten Jahr infizierten Computer einen Virenschutz installiert hatten?

Kaum zu glauben, aber wahr: Bei dieser erschreckenden Zahl handelt es sich um handfeste Tatsachen, die allerdings meistens völlig verschwiegen werden. Und ganz nach dem Motto „Only bad news are good news” lieben die Medien die Panikmache bei neuen Computerviren und heizen diese gerne an. Nur hinterfragen, wie es denn dazu kommen kann, tut niemand. Und die Antivirensoftware-Hersteller haben natürlich schon überhaupt kein Interesse daran, über derartige unrühmliche Fakten ihres Business‘ zu sprechen. Aber wie kommt es nun tatsächlich zu diesen eingangs erwähnten gigantischen 93 %? Durch den User! Das manuelle Öffnen von infizierten Dateien, also die Benutzerinteraktion, kann durch eine Software nicht verhindert werden. Darüber hinaus wiegen sich die Nutzer mit einer Anti-Viren-Software in falscher Sicherheit und werden unvorsichtig. Und auch das immense Tempo, mit dem sich Viren heute durch die engere Verbindung von Personen via E-Mail verbreiten, wirkt sich nachteilig aus: Die Anti-Viren-Softwarehersteller können mit dieser Turbogeschwindigkeit nicht mithalten und erkennen neue Viren immer erst dann, wenn es schon zu spät ist … Ist der Schutz erst einmal implementiert, sind schon Tausende Geräte infiziert worden. Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Eine Software scheint wahrlich nicht die Lösung für einen virenfreien Rechner zu sein.

Gut, dass du dich stattdessen mit sehr einfachen und kostenlosen Mitteln vor Computer-Viren schützen kannst!

Anders als ihre „biologischen Verwandten“ sind Computerviren nicht in der Lage, sich ohne das bewusste Zutun des Benutzers einzunisten. Einen Computervirus fängst du dir nicht einfach ein, sondern du hast eben eine entsprechende Handlung gesetzt. Und das ist gut so, sagen wir – denn: Mit ein wenig Achtsamkeit und Bedacht, kannst du zu 100 % verhindern, dass du Opfer eines Virus‘ wirst.

Denn:
Computer-Viren werden durch korrumpierte Dateien, welche ausgeführt oder geöffnet werden, aktiviert. In der Praxis gibt es keinen anderen Weg, einen Computervirus zu aktivieren.

Betroffene Dateiformate sind dabei in den allermeisten Fällen die folgenden: Word-, Excel- oder auch PowerPointDokumente, Videodateien, Skripte. Es gehen aber auch von unbestimmten Formaten Gefahren aus.

Jetzt zur Kernfrage: Wie kommen diese „infizierten Dateien“ denn auf den eigenen PC?

  • Im Regelfall werden Viren heute über E-Mailanhänge auf Geräte geladen. Damit ist der Schaden aber noch nicht geschehen. Sie bleiben so lange inaktiv, bis du sie tatsächlich öffnest oder ausführst.
  • Aber auch der Download der Dateien aus dem Internet ist gängig. Wenn du Dateien von unbekannten Quellen lädst, können diese infiziert sein – sogar auf Filme in gepackten Formaten (ZIP) trifft dies zu. Aber auch hier gilt: Ohne eine Interaktion des Users passiert gar nichts.
  • Infizierte Webseiten sind heute nicht mehr der Regelfall, da die Browser bereits sehr gute Schutzmechanismen integriert haben. Uns sind in den letzten fünf Jahren keinerlei Fälle untergekommen, in denen auf diese Weise ein Gerät infiziert worden wäre. Immerhin eine gute Nachricht!

Daraus ergeben sich folgende einfache Tipps, mit denen du dich effizient vor Computer-Viren schützen kannst:

  • Verwende einen E-Mail-Dienst, der deine E-Mails nicht automatisch auf dein Gerät lädt, sondern wo du dir sämtliche E-Mails zuvor über eine Webseite ansehen kannst (Webmail). Dadurch reduzierst du die Gefahr eines „unbeabsichtigten Öffnens“ drastisch.
  • Öffne nur Dokumente, die du erwartest, oder die dir nicht suspekt vorkommen. Angenommen, du erhältst plötzlich einen Kontoauszug von deiner Bank per E-Mail, obwohl du diesen noch nie auf diesem Weg erhalten hast. Dann prüfe unbedingt, ob die Nachricht auch deine persönlichen Daten beinhaltet. Ansonsten kann es sich um ein Massenmail handeln und der angebliche „Kontoauszug“ ist höchstwahrscheinlich infiziert.
  • Öffne Dokumente vorab auf sicheren Geräten. Sollte Dir eine Nachricht suspekt vorkommen, dann öffne den Anhang zuerst auf einem weniger virenanfälligen Gerät, z. B. auf deinem Smartphone.
  • Verwende sichere Browser, die über moderne Methoden verfügen, welche infizierten Webseiten nicht erlauben, Viren selbstständig zu aktivieren. Das sind heutzutage glücklicherweise eigentlich alle bekannten Browser: Google Chrome, Firefox, EpicBrowser, CLIQZ Browser etc.
  • Der wichtigste Tipp zum Schluss: Da es niemals einen 100 %igen Schutz vor Viren geben wird (auch dann nicht, wenn du Anti-Viren-Software installiert hast), sind Vorsorge & Achtsamkeit in jedem Fall unumgänglich.

Was bedeutet „Vorsorge vor einem Virenbefall“? Was kannst du im Falle eines Computervirus gegen weitere Probleme tun?

Computerviren sind in den meisten Fällen einfach nur lästig. Sie verändern Dateien auf deinem Gerät mit dem Ziel, sich möglichst automatisiert weiter zu verbreiten. Solltest Du Deine E-Mails, wie vorhin schon beschrieben, nur im Webmail abrufen und versenden, dann fällt diese Möglichkeit für den Computervirus schon einmal weg.
In anderen Fällen löschen Computerviren Dateien oder, wie in letzter Zeit auch vorgekommen, verschlüsseln sie Daten auf deinem Gerät. Damit du wieder Zugriff darauf erhältst, versuchen die Viren-Urheber dich dann zu erpressen. Als Schutz vor derartigen Fällen hilft, wenn du entweder gar keine Daten auf deinem Gerät, oder immer eine Kopie aller deiner Daten gesichert hast. So kannst du im Fall des Falles einfach dein Gerät komplett löschen und neu installieren.

Sorge gegen den möglichen Datenverlust vor (Back-up). Dann hast du durch Computerviren nichts zu verlieren!

Sichere deine Daten durch laufende Back-ups, beispielsweise mittels Online-Cloud-Speicher (Dropbox, Google Drive etc.). Du kannst deine Daten aber auch manuell auf einen USB-Stick oder eine externe Festplatte speichern. Wenn dir Datenschutz besonders wichtig ist und du eine möglichst komfortable Lösung bevorzugst, dann verwende am besten einen eigenen NAS (Network Attached Storage), also einen zentralen Festplattenspeicher in deinem Heimnetzwerk.

Kosten & Nutzung eines Daten Back-ups

Natürlich ist ein Back-up auch nicht ganz gratis. Aber wenn du dir ausrechnest, was ein Virenschutz mit einem Preis von ca. 50 Euro/Jahr dich in fünf Jahren kostet, kann du dir stattdessen schon einen professionellen lokalen NAS kaufen.

Vergleich von Back-up Lösungen für Heimanwender

  • Cloudspeicher haben den Vorteil, dass die Daten üblicherweise automatisch gesichert werden. Sie sind aber kostenpflichtig und deine Daten werden außerhalb deines eigenen Netzwerkes abgelegt (im Internet).
  • Externe Speichermedien (USB-Stick) sind praktisch, da du sie einfach überall hin mitnehmen kannst und sie meistens sehr kostengünstig sind. Es ist allerdings von Nachteil, dass du dich manuell um die Sicherung deiner Daten kümmern musst und der Speicherplatz begrenzter ist.
  • NAS Geräte haben den Vorteil, dass deine Daten automatisch, laufend gesichert werden UND die Daten dabei dein eigenes Netzwerk nicht verlassen. Der Nachteil sind ganz klar die einmaligen Anschaffungskosten – ansonsten bieten NAS Geräte aber die beste Kombination aus Sicherheit, Komfort und Flexibilität.

Welchen Virenschutz-Anbieter verwenden?

Du bist trotz allem nicht davon überzeugt, auf einen Virenschutz verzichten zu können? Kein Problem: Es gibt durchaus treffsichere Lösungen, die den Job für dich erledigen. Wir haben uns zuallererst einmal die wichtigsten Softwareprodukte genauer angesehen. Leider haben die meisten aber viele Ressourcen verbraucht und am Ende boten sie gegen zahlreiche Bedrohungen keinerlei Handhabe.
Kaspersky Internet Security, Bitdefender, Avast Anti Virus etc. fallen nicht nur durch hohe Kosten auf, sie bieten darüber hinaus einen Schutz, den man sich nur durch hohen Ressourcenverbrauch erkauft. Schlussendlich belastet das deinen PC und verringert seine Leistung massiv.

Positiv aufgefallen ist uns hingegen die Firma Malwarebytes.

Diese scannt nicht systematisch nach Viren, sondern untersucht lediglich bekannte Problem-Software, welche z. B. Viren oder auch Trojaner etc. einschleusen kann. Damit schützt man sich sozusagen noch vor einer Infektion des eigenen Gerätes, ohne extrem viele Ressourcen zu verbrauchen. Die Erkennungsraten von Problemen sind dabei deutlich höher. Der Preis liegt jährlich in etwa bei 30 Euro, was absolut vertretbar ist.

Malwarebytes Software ist für Windows & Mac OSX Geräte verfügbar und von auffallend kleiner Größe. Du kannst auch einen kostenlosen Umfang wählen. Hier musst du zwar die Scans manuell anstoßen, es lassen sich aber alle Funktionen (die auch nicht wirklich komplex sind) nutzen. Im Grunde macht die Software alles alleine: Sie sucht und entfernt die betroffenen schadhaften oder bösartigen Programme und Dateien. Mehr braucht es eigentlich auch nicht, oder?

Wie auch immer du dich entscheidest – für oder gegen eine Anti-Viren-Software: Wir hoffen, dass du möglichst von den lästigen Gesellen verschont bleibst. Also: Augen immer offenhalten und verdächtige Anhänge & Co lieber zwei Mal checken!

Ist man mit einem VPN tatsächlich anonym im Internet?

Ganz ehrlich: Egal was dir VPN-Anbieter erzählen, wirkliche Anonymität gibt es auch mit einem VPN nicht. Dieses Verkaufsargument ist im besten Fall „nur“ irreführend, im schlechtesten Fall aber sogar gefährlich, weil es den Usern ein falsches Gefühl von Sicherheit vermittelt. Warum die Anonymität nicht gegeben ist? Ganz einfach, das liegt in der Natur des Service: Es können zwar die Regierung, Hacker & Co deine Internet-Aktivitäten nicht mehr nachvollziehen, dein VPN-Provider allerdings schon. Er sieht, welche Webseiten du besuchst und wenn diese nicht mit HTTPS geschützt sind, sieht er auch, was genau du dort machst. Er weiß auch, wer du bist. Ja sogar, ob du bezahlst. Also ein ganz klarer Fall von NICHT anonym! Das waren die schlechten Nachrichten. Kommen wir zu den guten: Natürlich kann ein No-Logs-VPN tatsächlich einiges für deine Privatsphäre tun. Du darfst einfach nicht Privatsphäre mit Anonymität verwechseln, dann ist alles bestens.

Sind VPN sicher?

Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, was genau du unter „sicher” verstehst. VPN sind so gut wie überall legal, in diesem Sinne sind sie also sicher. Sie werden auch routinemäßig von Unternehmen zur Absicherung der internen Kommunikation genutzt. Das heißt also, es ist absolut nichts Verdächtiges an der Nutzung eines VPN.

Kannst du deinem VPN-Provider vertrauen?

Für die Abwicklung ihrer Geschäfte sind VPN-Provider auf ihre Reputation angewiesen. Wenn sie sich als nicht vertrauenswürdig erweisen, können sie ihr Geschäft eigentlich vergessen. All jenen, die besonders auf ihre Privatsphäre bedacht sind, empfehlen wir, bald wieder bei uns vorbeizuschauen: Wir sind gerade dabei, die fünf besten No-Logs-VPN zu testen und euch inklusive aller wichtigen Details vorzustellen.

Apps von bekannten gewerblichen Providern sind jedenfalls sicher. Allerdings werden viele kostenlose VPN von echten Halunken geführt, die Viren installieren, deine Informationen oder Bandweite stehlen, deine Web-Aktivitäten tracken und diese wertvollen Daten dann für teures Geld an den Höchstbietenden verkaufen. Was du dagegen tun kannst? Verwende möglichst kein kostenloses VPN.

Wie setze ich ein VPN auf?

Die meisten VPN bieten heutzutage Apps für die gebräuchlichsten Plattformen an. Um ein VPN zu nutzen, musst du normalerweise nur Folgendes tun:

  • Registriere dich beim VPN-Provider, für den du dich entschieden hast
  • Lade dir den jeweiligen Client oder die App für deine Geräte herunter. Die meisten Provider übermitteln nach erfolgreicher Registrierung ein Bestätigungs-Mail mit allen weiterführenden Links, die du benötigst. Wenn nicht, sollte der Download-Bereich auf der VPN-Website klar ersichtlich sein.
  • Installiere und starte die App. Wahrscheinlich wirst du beim ersten Mal dazu aufgefordert, deine Account-Daten einzugeben.

Die verschiedenen Apps und Clients unterscheiden sich in ihrer Nutzung. Um Details über die Software der einzelnen individuellen VPN zu erfahren, ziehe bitte unsere VPN-Tests zu Rate.

Sollte deine Plattform nicht unterstützt werden, erhältst du von deinem VPN-Provider ein detailliertes Set-up-Manual, um deine Geräte via eines integrierten VPN Clients oder einer Dritt-Software zu konfigurieren. Einige Provider bieten bessere Manuals an, einige weniger gute – aber sie alle erledigen ihren Job.

Kann ich ein VPN-Service auf meinem Mobiltelefon oder meinem Tablet nutzen?

Jedes am Markt verfügbare VPN unterstützt Android- und iOS-Geräte (iPhones und iPads). Auch für Windows-Telefone gibt es einen guten Support. Bei älteren Blackberry-Modellen sieht es schon schlechter aus, aber du kannst auch mit diesen älteren Kandidaten ein VPN zu nutzen.

Vor einer Sache müssen wir dich aber in Hinblick auf den Schutz deiner Privatsphäre eindringlich warnen: Wenn du deinen mobilen Browser nutzt, agiert das VPN zwar genauso wie auf einem Desktop-System, ABER: Mobile Apps senden trotzdem jede Menge persönlicher Daten sowohl an den Plattform-Provider (z. B. Google oder Apple) als auch an den App-Entwickler.

Du siehst, auch wenn ein VPN dir keine komplette Anonymität garantiert, überwiegen dennoch die Vorteile ganz klar. Und deine Privatsphäre kann nur profitieren, immerhin schließt du alle anderen bis auf deinen VPN-Provider aus deinem Web-Leben aus!

Warum einen VPN verwenden? Die 5 größten Vorteile.

Wirklich selten, dass nur drei kleine Buchstaben dir so viele Benefits liefern können. Aber VPN hat es eben drauf – überzeug dich selbst! Bei unseren fünf Top-Vorteilen ist sicher auch mindestens ein Vorteil für dich dabei (erfahrungsgemäß eher alle), nach dem du schon lange suchst.

Vorteil 1: absolute Privatsphäre & Sicherheit

Seien wir uns ehrlich: Heutzutage bleibt eigentlich keiner unserer Schritte mehr geheim – schon gar nicht im Internet. Hacker, die Regierung, dein Provider, Drittanbieter … Alle können sie sich Zugriff zu deinen Daten und einen Überblick über deine Aktivitäten verschaffen. Genau das weiß VPN effizient zu verhindern und deinen Datenschutz sowie deine Sicherheit massiv zu erhöhen. Der VPN-Server steht quasi zwischen dir und deinem Provider und verschlüsselt sämtliche deiner Web-Aktivitäten bis hin zu deinem Standort. Du bleibst komplett anonym und lässt Big Brother dumm aussehen. Das Gleiche gilt, wenn du unterwegs bist: Egal ob beim gemütlichen Working Day im Café, im Ausland oder bei der Nutzung eines sonstigen öffentlichen WIFIs – du bist auch in diesen ungesicherten Netzwerken abgesichert.

Vorteil 2: echte Freiheit im Web

So wirklich richtig frei ist man im Internet schon lange nicht mehr. Am Arbeitsplatz oder in der Schule sind diverse Webseiten gesperrt, in einigen Ländern wie beispielsweise China darf man gewisse Dienste überhaupt nicht in Anspruch nehmen, Inhalte werden komplett blockiert … Schluss mit der Fremdkontrolle, her mit grenzenloser Freiheit! Diese Sperren und restriktiven Netzwerke, ja sogar die große chinesische Firewall, kannst du mit einem VPN-Service ganz einfach umgehen und damit das Internet überall uneingeschränkt nutzen.

Vorteil 3: grenzenloses Streaming

Ein Leben ohne Streaming wollen wir uns eigentlich gar nicht mehr vorstellen: herrliches sonntägliches Binge Watching, das Live-Konzert deiner Pophelden, der neueste Blockbuster … Einige Dinge beim Streamen sind allerdings so richtig ärgerlich. Gut, dass VPN seinen guten Einfluss auch hier geltend macht: VPN erhöht die Streaming-Leistung und damit die Geschwindigkeit, verstopfte Netzwerke werden einfach umgangen. Und schon laufen Netflix & Co wie geschmiert! Wer kennt es nicht: Du willst unbedingt die brandneue Staffel deiner Lieblingsserie streamen, aber leider – in deinem Zuhause nicht möglich. Streaming-Inhalte sind standortbezogen oft gesperrt. VPN verschleiert mittels Geospoofing gekonnt deinen Standort und du kannst weltweit streamen, was auch immer dir beliebt. Natürlich auch hier komplett geschützt und ohne jegliche Kontrolle bzw. Einsicht durch deinen ISP oder Streamingdienst.

Vorteil 4: Zugang zu blockierten Inhalten

Das Web ist nicht für alle gleich. Je nach geografischem Standort können Inhalte gesperrt oder blockiert werden. Es sei denn, das Internet „weiß“ nicht, wo du eigentlich wirklich bist. VPN beamt dich quasi an einen Serverstandort deiner Wahl auf der ganzen Welt und erlaubt dir damit unbegrenztes Surfvergnügen und noch einiges anderes. Beispielsweise hast du freien Zugriff auf Musik- und Sportveranstaltungen oder du kannst Geld beim Online-Shoppen sparen, indem du die Preise in der Ursprungswährung abrufst.

Vorteil 5: Vorratsspeicherung? Nicht mit uns!

Das waren noch Zeiten, als nur James Bond in Sachen Spionage unterwegs war. Mittlerweile sind wir ja schon so weit, dass unsere Regierung uns – ganz korrekt & offiziell – „ausspionieren“ darf. Vorratsspeicherung heißt das so schön. Was es damit genau auf sich hat? Die entsprechenden Datenretentions-Gesetze, die es schon in vielen Ländern weltweit gibt, zwingen Unternehmen dazu, bestimmte Kundendaten für eine gewisse Zeit zu speichern, also auch deine Daten inklusive IP Adresse, Standort etc. Davor kannst du dich durch die Verschlüsselung deiner Internetverbindung via VPN schützen und somit deine wertvolle Privatsphäre wahren.

Haben wir dir zu viel versprochen? Diese fünf Vorteile von VPN haben es in sich und steigern dein Web-Vergnügen und deine -sicherheit garantiert!

Was ist ein VPN?

Wenn du regelmäßig im Internet unterwegs bist, sind dir sicherlich schon das eine oder andere Mal diese ominösen drei Buchstaben begegnet: VPN. Gut und schön. Aber was ist VPN überhaupt? Und: Brauche ich das? Fragen über Fragen – die wir dir gerne beantworten. Fürs Erste findest du im Folgenden eine einfache Erklärung, worum es sich bei VPN handelt und was es für dich tun kann.

Die kurze VPN Erklärung:

VPN ist die Abkürzung für „Virtuelles Privates Netzwerk“ und beschreibt die sicheren Datenverbindungen zwischen einem Client und einem Server. In der gemeinsamen Übertragungssprache (Protokoll) wird auch festgelegt, mit welcher Verschlüsselung (zB AES 256-bit) die Daten gesichert werden. Verschiedene Übermittlungsabsicherungen schützen dabei die Daten vor dem Zugriff oder die Korruption durch Dritte. VPN gilt daher als der „Standard“ für sichere Datenübertragung im Internet.

Internet-Aktivitäten mit VPN verschlüsseln

Zuallererst einmal die Entschlüsselung der Abkürzung: VPN bedeutet Virtuelles Privates Netzwerk. Wie der Name schon verrät, geht es um Privates – nämlich darum, dass dein Privates auch wirklich privat bleibt (was ja heutzutage im Web nicht mehr ganz so einfach ist). Ein VPN sorgt dafür, dass alle deine Daten, die du per Computer, Handy oder Tablet durchs Internet schickst, geheim bleiben. Anstatt dich direkt über deinen Anbieter über dessen einsehbaren Server mit dem Internet zu verbinden, verbindest du dich über einen NICHT einsehbaren Server, der von einem VPN-Provider betrieben wird und deine Daten samt und sonders verschlüsselt. So kann weder dein Internet-Anbieter, der normalerweise ALLES sieht, noch ein Hacker (oder auch die Regierung) sehen, was du so im Internet treibst. Einzig der VPN-Server „kennt“ deine Aktivitäten. Es werden mit einem VPN aber nicht nur deine Aktivitäten verschleiert, sondern natürlich auch deine Bankdaten, Passwörter etc. Absolute Sicherheit, umfassender Datenschutz und Top-Privatsphäre sind damit garantiert!

Freier Zugang zu was auch immer du möchtest

Neben Sicherheit und Privatsphäre bietet dir ein VPN aber auch noch andere Vorteile: Dir ist es sicherlich schon einmal passiert, dass Inhalte auf Webseiten geblockt oder zensiert wurden. Dann war das YouTube-Video, das dich interessiert hat, plötzlich für dein Herkunftsland nicht sichtbar. Oder die coole Netflix-Serie leider nur in den USA zum Streamen verfügbar. Mit einem VPN musst du dich über derartige Sperren nicht mehr ärgern: Das VPN hilft dir, Zensuren verschiedenster Art (auch von Arbeitgeber, Schule etc.) zu umgehen und machen es möglich, mittels dem sogenannten Geospoofing einen anderen Standort vorzutäuschen. Dadurch erhältst du vollen Zugang zu gesperrten Inhalten und damit die echte Freiheit im Internet.

Absolut legaler, kostengünstiger Schutz deiner Privatsphäre

Um die Benefits eines VPN zu nutzen, musst du dich eigentlich nur für ein VPN-Service deiner Wahl anmelden. Ein solches Service kostet im Schnitt zwischen 5 und 10 Euro im Monat. Welche VPN-Services besonders empfehlenswert sind, berichten wir dir in Kürze im Rahmen eines VPN-Tests unseres unabhängigen Experten-Teams. Achtung: Auch mit VPN benötigst du nach wie vor einen Internet-Provider, der deine generelle Verbindung herstellt. VPN ist dazu lediglich ein – sehr praktisches – Zusatzfeature. Last but not least: Die Nutzung eines VPN-Servers ist so gut wie überall legal, da er das Recht auf Privatsphäre im Internet wahrt. Und falls du Angst davor hast, dass die Verschlüsselung deine Geschwindigkeit stark verlangsamt, kannst du ganz beruhigt sein: Mit den heutigen Rechnern ist dies gar kein Thema mehr!