Hintertür im NSA Netzwerk zu Spionage-Zwecken genutzt!

In der Software von Jupiter wurde eine Hintertür für Geheimdienste und Strafverfolger offen gelassen. Die Hersteller gingen wohl davon aus, dass diese nicht von anderen genutzt werden kann. Doch genau das ist passiert. Ein anderer Staat hat die Hintertür entdeckt und ausgenutzt. Dieser Staat bleibt aber geheim und wird nicht öffentlich bekannt gegeben.

NSA Hintertür offen gelassen US-Geheimdienst NSA bestätigt die Spionage

Angeblich soll die NSA durch den Vorfall 2015 bereits aus seinen Fehlern gelernt haben. Was das genau heißt, kann man nicht sagen. Der Hersteller von Jupiter spricht von einem Versehen. Dennoch dürfte das Aufspüren der Lücke nicht besonders schwer gewesen sein, da diese ohnehin schon länger bekannt war.

Ein schwacher Zufallsgenerator sorgt für Versagen

Die Grundlage des Problems war ein Zufallsgenerator, der sehr schwach aufgebaut war. Auch bekannt als Dual_EC_DRGB. Dieser wurde bereits 2006 von der NSA zu einem offiziellen Standart. Sicherheitsexperten waren nicht so zufrieden mit dieser Lösung, da sie Lücken erwarteten. Viele große Hersteller verzichteten daher auf diesen Generator. Jupiter aber nicht. Aus diesem Grund geht man von einer beabsichtigten Aktion aus, denn mit dieser Schwäche konnte man auch VPN-Verbindungen ausspionieren.

Die Lücke wurde geschlossen?

2015 soll die Lücke von Jupiter geschlossen worden sein. Laut eigenen Angaben haben sie erst zu diesem Zeitpunkt den Code entdeckt und sofort entfernt. Es war ein bloßes Versehen. Aktuell hat man aber herausgefunden, dass die Lücke geschlossen wurde, weil ein anderer Staat diese ebenfalls nutzte. Es war also nur eine Schadensbegrenzung.

Ein zweites Versehen geschah damals ebenfalls: In der Software befand sich ein fixes SSH-Passwort, welches Angreifern, die dieses kannten, Zugriff auf Systeme verschaffen ließ. Es wird also davon ausgegangen, dass nicht alles versehentlich passiert ist.

NSA ist nicht alleine mit dem Problem

Bei dem aktuellen Fall argumentiert die NSA damit, nicht alleine mit dem Problem zu sein. Auch das Sicherheitsunternehmen RSA hat den Zufallsgenerator genutzt. Und das obwohl viele Sicherheitsforscher davor warnten. Das komische daran: Diese Firma erhielt kurz vorher 10 Millionen Dollar von der NSA, sodass es kaum ein Zufall gewesen sein konnte. Der RSA-Vorfall passierte jedoch zwei Jahre bevor Jupiter die Lücke „entdeckte“.

Verbesserungen der Privatsphäre für Gmail

Gmail Logo Code-Analyse: Google arbeitet an Gmail Privacy-Verbesserungen

Bisher gab es immer wieder Diskussionen zur Integration von Gmail mit anderen Diensten des Unternehmens. Die Einen schätzen die Zusatzfunktionen und die Anderen haben bedenken. Aus diesem Grund hat sich Google nun dazu entschlossen, die Integration mit anderen Services optional zu machen. Die Erlaubnis der Nutzer soll nun eingeholt werden. So konnte man es zumindest aus den Code-Analysen entnehmen.

Es geht hier beispielsweise um Funktionen, wie die Auflistung der Einkäufe im Google Playstore oder der Anzeige von Reservierungen bei Google Maps.

Auch Smart Features sollen optional werden

„Smart Compose“ (Textvorschläge beim Tippen) oder auch das Sortieren der E-Mails in die verschiedenen Postfächer zählt beispielsweise zu den Smart Features, die nun optional vom Nutzer selbst bestätigt werden. Und das gilt nicht nur für neue Nutzer! Die Einstellungen werden für alle Nutzer deaktiviert und nur optional auswählbar. Bisher wurden die Bestätigungen nämlich direkt bei der Kontoeinrichtung von den Nutzern eingeholt. Einige Funktionen sollen ganz deaktiviert werden, während andere bleiben und auswählbar werden.

Wir sind gespannt, ob dies nur den Mail-Service Gmail betreffen wird, oder zukünftig auch andere Google Services voneinander getrennt werden.

Google Änderungen sind nicht fix

Es ist nicht zu 100% sicher, ob diese Änderungen auch wirklich vorgenommen werden. Solche Google Code-Analysen sind nicht immer fix. Es ist also möglich, dass es gar keine Verbesserungen gibt. Diese hier von Google waren jedoch sehr detailiert, weswegen man davon ausgehen kann, dass sie auch passieren werden.

Alles in allem sollte man im Internet immer aufmerksam unterwegs sein und sich so gut es geht vor Hackern, Malware etc. schützen. Wer von Google nicht verfolgt werden möchte, hat auch die Möglichkeit einen anderen Mail Service zu nutzen. Es gibt beispielsweise einen Mail-Service von ProtonVPN, der Sicherheit und Anonymität gewährleistet.

Coronavirus Überwachung: A1 Mobilfunk teilt Bewegungsprofile der Nutzer mit Regierung

Überwachung via Smartphone
Überwachung via Smartphone

A1 gibt Daten an die Regierung weiter und handelt aus Eigeninitiative

Unser Smartphone liefert unglaublich viele Daten. Der Mobilfunkanbieter A1 hat nun alle Bewegungsprofile seiner Kunden an die Regierung weiter gegeben, um eine Überwachung des Volkes möglich zu machen. Der Grund dafür ist die Eingrenzung des aktuellen Coronavirus. Trotzdem ist es fraglich, ob das ganze überhaupt mit rechten Dingen zugegangen ist. A1 Mobilfunk gibt an, dass die Daten angeblich anonymisiert werden, was die Nutzer beruhigen sollte.

In China gibt es bereits eine sehr strenge Überwachung

Große Konzerne, wie Tencent und Alibaba, haben eine App erstellt die das Bewegungsprofil von Reisenden aufzeichnet und bis zu einem Monat zurückverfolgen kann. Die einzelnen Personen werden hier mit einem Farbcode ausgestattet. Es gibt die Farben grün, gelb und rot. Diese richten sich danach, wie nahe die jeweilige Person an einem Risikogebiet war. In öffentlichen Verkehrsmitteln muss man größtenteils dem Sicherheitspersonal seinen Farbcode zeigen, bevor man einsteigt. In Wenzhou wird man sogar im Taxi oder in Hotels gebeten seine Farbe zu zeigen.

Die Überwachung hat natürlich auch viele Kriterien

Kritisiert wird die Überwachung, weil die Technologiekonzerne laut der Bürger die Massenüberwachung für die kommunistische Partei übernimmt. Zudem soll es vorkommen, dass Personen, die vorher einen grünen Code hatten nun einen roten haben, ohne davor über gelb zu wandern. Dies kann zu einer 14-tägigen Zwangsquarantäne führen.

Konzerne mit Überwachungstechnologien sind nun sehr gefragt

IT-Konzerne mit dem Fokus auf Überwachung sind aus diesem Grund plötzlich sehr gefragt. Zudem versuchen sich Personen mit dem verwenden eines VPNs vor der Kontrolle zu schützen. Dies kann wirklich sehr hilfreich sein, da ein VPN perfekt vor Überwachung schützen kann. In diesem Fall sollte man sich jedoch einen wirklich sicheren und vertrauenswürdigen Dienst aussuchen! Andererseits könnte es passieren, dass Daten der Kunden einfach weitergegeben werden könnten. Nicht jeder VPN ist vertrauenswürdig! Wir raten von kostenlosen VPN-Diensten ab.

ÜberwachungAuch andere Länder und deren Regierung denken an Massenüberwachung des Volkes

In Israel ist die Überwachung bereits aktiv. Die Regierung verwendet einfach das Geo-Tracking der Smartphones, um Personen nachverfolgen zu können. Auch in Italien und Belgien wird überlegt, ob man die Massenüberwachung des eigenen Volks angehen soll. In Südkorea hat man auf härtere Maßnahmen zurückgegriffen. Man überprüft auch Kreditkartenzahlungen und öffentliche Überwachungskameras.

Neue Sicherheitslücke in WLAN-Verschlüsselung: „Kr00k“

Schon wieder eine Sicherheitslücke. Dieses mal betrifft sie unzählige Geräte. So gut wie jedes Gerät, das eine Verbindung zum WLAN herstellen kann ist von dem Fehler betroffen. Es empfiehlt sich sofort alle Updates zu machen, um vor Hackern sicher zu sein.

Kr00k und Krack

Bereits im Jahr 2018 gab es eine ähnliche Bedrohung für WLAN-Verbindungen, genannt „Krack“. Sie konnte durch Updates bereinigt werden und wurde schließlich ganz eingedämmt. Nun gibt es eine neue Schwachstelle, genannt „Kr00k“. Durch sie ist es Hackern möglich, verschlüsselte Informationen mitzulesen und Datenpakete einzuschleusen.

Kr00k betrifft die ganze Welt
Kr00k betrifft die ganze Welt

Unzählige Geräte sind betroffen

„Kr00k“ befindet sich in WLAN-Chips von den zwei Herstellern, Broadcom und Cypress. Das bedeutet, dass es unzählige Geräte getroffen hat. Produkte von Amazon, Google, Samsung, Apple, Raspberry, Xiaomi und sogar WLAN-Router von ASUS und Huawei. Die Lücke ist auch erstmals in einem Amazon Echo Gerät gefunden worden, welche mit einem Cypress-Chip ausgestattet sind. Das war bereits Anfang 2019. Später hat man dann auch in Chips von Broadcom den selben Fehler gefunden.

Eine gute und eine schlechte Nachricht

Die Sicherheitslücke Kr00k lässt sich einfach durch ein Software Update wieder schließen. Das sollte man auch auf jeden Fall unbedingt machen. Die beiden Firmen haben bereits im letzten Quartal 2019 begonnen, die Lücke durch Updates zu räumen. Es soll trotzdem noch Millionen Geräte geben, die noch keines gemacht haben, so die Forscher von Eset.

Aus diesem Grund möchten wir hier alle auffordern das neue Update der Geräte auf jeden Fall durchzuführen!

Überwachung via Handy – Ist der Staat ein Cyberkrimineller?

Das klassische ausspionieren der BND und CIA ist seit der Enthüllung 2013 bekannt. Nutzer sind seitdem sicherer und auch Unternehmen verschlüsseln ihre Daten immer mehr. Doch Regierungen haben heutzutage auch immer mehr Möglichkeiten zur Überwachung.

Überwachung auf Whatsapp
Überwachung auf Whatsapp

Sicherheitslücken in Whatsapp werden bewusst zur Überwachung offen gelassen

Der Messenger von Facebook „Whatsapp“ ist ein sehr gutes Beispiel für Überwachung. Wir nutzen es viel und sogar ein Großteil unserer Kommunikation passiert via Smartphone. Oft lassen sich sogar Bewegungsprofile von einzelnen Personen erstellen.

Bekannte Staatliche Akteure sind das deutsche Unternehmen Finfisher oder die NSO Group. Sie haben sich darauf spezialisiert, Sicherheitslücken in Whatsapp zu suchen und dann die Daten von Geräten auszulesen. Sie bieten ebenfalls eine Software zur Bespitzelung für Interessierte an. Die NSO Group half damals dem saudischen Staat den Journalisten Jamal Khashoggi auszuspionieren bevor er gefunden und getötet wurde.

Überwachung: Auch in Österreich eine zukünftige Vorgehensweise

Sofern es sich um eine schwere Straftat handelt, soll es zukünftig auch in Österreich so gehandhabt werden. Die Möglichkeiten eine Spionage-App auf einem Zielgerät zu installieren sind vielfältig. Nachrichtendienste hingegen setzen auf Fake E-Mails. Sie hoffen, dass das Ziel auf die angehängte Datei oder den Link klickt. Klares Phishing. Durch das anklicken des Links kann eine Schadsoftware auf dem Gerät installiert werden und somit die Gerätedaten abgesaugt werden.

Der Bewegungsverlauf spielt ebenso eine große Rolle. Mit der Hilfe von Google Maps können Standorte nachvollzogen werden und ein Verlauf erstellt werden. Außerdem können auch Funkzellen abgefragt werden, um Geräteinformationen sammeln zu können. Die Überwachung der Handys kann man fast überall finden.

Seitdem es in Österreich das Überwachungspaket gibt, sind auch IMSI-Catcher reguliert, welche Smartphones Mobilfunk-Verbindungen vortäuschen, um Daten zu sammeln oder Geräte abzuhören.

Telekomanbieter werden gezwungen, die Daten offenzulegen

Telefonate oder SMS abhören ist das leichteste Spiel. Es werden Telekomanbieter von Behörden gezwungen, die Kommunikation der Kunden offenzulegen. Auch in Österreich ist das unter Umständen möglich. Der sogenannte „Quick Freeze“ verpflichtet Anbieter bei einem Anfangsverdacht, Daten von Kunden bis zu zwölf Monate zu speichern. Wenn die Staatsanwaltschaft dem zustimmt, können Behörden darauf zugreifen.

Staatliche Cyberkriminalität: Zur Massenüberwachung ist es nur mehr ein Katzensprung

Der Besuch einer bloßen Webseite reicht aus, um ein Smartphone mit vielen Exploits zu infizieren. Erst kürzlich gab es zu dem hoch brisantem Thema des Coronavirus eine perfekt geplante Malware. Man musste nur auf ein Infomationsvideo klicken und schon hat man sich den Virus eingefangen. So schnell kann es heutzutage gehen und die Daten sind ungeschützt.

Auch PCs können sich den Coronavirus einfangen!

Der Coronavirus auch am PC
Der Coronavirus auch am PC

Getarnte Malware in Coronavirus Infovideos

Hacker nutzen die Angst und Unwissenheit der Menschen zum Thema Coronavirus. Es gibt Infovideos und Dateien, die eine Aufklärung über die Krankheit versprechen. Stattdessen infizieren sie deinen Computer nur mit einem Trojaner oder einem Wurm. Meistens bekommt man eine E-Mail mit einem Link oder einer angehängten Datei, die eine Malware enthält. Folgt man dem Link, so ist man sofort infiziert. Insgesamt wurden pdf-, mp4- und docx-Dateien gefunden. Es empfiehlt sich auf jeden Fall keine Dateien, Links, etc. zu öffnen, um sich vom Online-Coronavirus zu schützen.

Sieben verschiedene Malware-Typen

Die folgenden Malware-Exemplare kann man an folgenden Erkennungsnamen erkennen. Sie stehen in Verbindung mit dem Coronavirus. Die Sicherheitsexperten von Kaspersky warnen in ihrem Blog-Beitrag vor dem Virus.

  • HEUR:Trojan.WinLNK.Agent.gen
  • HEUR:Trojan.PDF.Badur.b
  • UDS:DangerousObject.Multi.Generic
  • Worm.VBS.Dinihou.r
  • Worm.Python.Agent.c
  • Trojan.WinLNK.Agent.gg
  • Trojan.WinLNK.Agent.ew

Wie kann man sich schützen?

Man sollte auf jeden Fall darauf achten, von welcher Quelle man seine Informationen bezieht. Gerade verdächtige Links mit vielversprechenden Inhalten sind gefährlich. Dateien, die zum herunterladen sind, sollten auf jeden fall im .exe oder noch im LNK-Format sein. Am besten schützt man sich noch zusätzlich mit einem VPN, wie beispielsweise VyprVPN, dann kann einem schon fast nichts mehr passieren.

„Möglicherweise wird immer mehr Malware verbreitet“

„Bisher haben wir zwar nur zehn eindeutige Dateien identifiziert, aber da diese Art von Aktivität häufig bei populären Medienthemen auftritt, gehen wir davon aus, dass diese Zahl zunehmen wird. Da die Menschen weiterhin um ihre Gesundheit besorgt sind, wird in gefälschten Dokumenten, die angeblich über das Coronavirus aufklären, möglicherweise immer mehr Malware verbreitet.“, so Malware-Analyst Anton Ivanov von Kaspersky. Resultierend kann man sagen, dass man nicht auf die Masche der Betrüger reinfallen sollte!

Parteien und Politiker weltweit immer wieder Opfer von Hackerangriffe

Hackerangriff
Hackerangriff

Was ist der Grund für die Hackerangriffe?

Es erklärt sich von selbst, wieso genau Politiker und Parteien beliebte Opfer sind. Doch, wieso schaffen es Hacker immer wieder erfolgreich Daten zu klauen? International kann man immer wieder einen Hackerangriff auf eine Partei beobachten. Die Staatspersonen machen es den Angreifer meist recht einfach. Einfache Passwörter werden für mehrere Accounts verwendet. Meistens sind die Computernetzwerke dieser Personen nicht gut geschützt. Verdächtigt werden meistens Russland und China für die Angriffe.

Welche Länder sind von Hackangriffen betroffen?

Österreich

Erst kürzlich gab es einen gravierenden Hackerangriff auf das Außenministerium. Auch im September 2019 meldete die ÖVP einen Angriff auf die Parteizentrale. Im Jahr davor gab es unzählige DDoS-Attacken auf Webseiten der Parteien und auch die Jahre davor, sowie im Jahr 2011 Angriffe auf Webseiten von SPÖ und FPÖ.

Deutschland

Anfang 2019 gab es einen großen Hackangriff in Deutschland. Massenhaft sensible Daten von Politikern wurden auf Twitter veröffentlicht. Die einzige Ausnahme war damals die AfD, sie wurden nicht gehackt. Die Jahre zuvor 2015, 2016 und 2018 wurden Webseiten von deutschen Parteien ebenfalls Opfer eines Hackerangriff.

Tschechien

2016/2017 sollen auch hier immer wieder Politiker gehackt worden sein. In Prag, im Amt für Cybersicherheit, vermutete man ausländische Staatsmachten hinter den Angriffen.

Frankreich

Auch in Frankreich gab es mehrmals einen Hackerangriff. 2017, kurz vor der Präsidentenwahl wurden viele interne Dokumente von Emmanuel Macron gestohlen und ins Internet gestellt. Im selben Jahr noch weitere 100 Cyberangriffe auf das Verteidigungsministerium. Im Jahr darauf noch eine Attacke auf ein Bauunternehmen.

Slowakei

2018 wurde das Außenministerium und 2014 der Ministerpräsident Peter Pellegrini einige Minuten vor der endgültigen Präsidenten-Wahl Opfer eines Hackers. In beiden Fällen wurden Daten gestohlen und manipuliert.

Spanien

Das spanische Verteidigungsministerium war 2019 Opfer eines Hackerangriff. Die Angreifer sollen, laut Regierung, ausländischer Herkunft sein.

Lettland

Am Tag der Parlamentswahl 2018 wurde Lettland von Hackern angegriffen. Russische Soldaten und prorussische Botschaften sollen überall in den Sozialen Medien zu sehen gewesen sein. Auch Ministerien wurden Tage zuvor attackiert. Russland wird dafür verantwortlich gemacht.

USA

Auch in den USA wird Russland für Cyber-Attacken verantwortlich gemacht. Bei der Präsidentenwahl 2016 soll das riesige Land seine Finger im Spiel gehabt haben. Im generellen gibt es aber keine Beweise für eine Straftat. Auch in den Jahren 2015, 2012 und 2010 war die USA schon ein beliebtes Hacker-Ziel. Angriffe auf die Webseite der CIA und auch das einfache hacken eines Twitter- und Youtube-Accounts des US-Zentralkommandos Centcom, waren die Folge.

Australien

Auch in Australien wurde kurz vor der Parlamentswahl 2019 ein Angriff eines Hackes registriert. Hier wurden die wichtigsten Parteien und das Parlament selbst attackiert. Dieses Mal wird China verdächtigt, obwohl auch hier die russische Staatskraft nicht ganz ausgeschlossen wird.

Nicht nur Parteien und deren Mitglieder sind betroffen

Einzelne Personen, Parteien, Banken, Konzerne und internationale Organisationen können alles Opfer eines Hackerangriff sein. Bereits im Jahr 2011 gab es einen Angriff auf den Internationalen Währungsfond (IWF). 2014 wurden bei Yahoo Millionen von Daten gestohlen und auch Internetseiten der Nato lahmgelegt.

Die nächsten Jahre ging es natürlich immer weiter mit den Hackangriffen. 2017 und 2018 gab es dann die weltweit größten Hacks der Geschichte. Weltweit wurden Computer lahm gelegt. Die Deutsche Bahn, Banken und Eisenbahnen in Russland, alle waren davon betroffen. Auch die Hotelkette Marriott wurde Opfer eines Hackerangriff. Hier wurden eine halbe Milliarde Daten gestohlen. Und erst kürzlich im Jahr 2019 wurde die Europäische Zentralbank (EZB) von einer Schadsoftware infiziert.

Es ist erschreckend, wie oft jemand weltweit gehackt wird. Jeder sollte sich schützen! Vor allem große Banken und Konzerne. Doch ist das, denn immer möglich? Wenn es Sicherheitslücken gibt, dann kann man nicht immer was machen. Hacker werden außerdem immer besser und passen sich den neuen Systemen an.. Man sollte immer schauen, dass man im Thema Sicherheit immer die modernste Technik verwendet.

NSA meldete schwerwiegende Windows Sicherheitslücke

Windows Sicherheitslücke
Windows Sicherheitslücke

Eine gravierende Windows Sicherheitslücke wurde nun von Microsoft geschlossen, nachdem der US-Abhördienst, die NSA, den Fehler meldete. Die Schadsoftware konnte sich als einfaches und vertrauliches Programm ausgeben und somit nicht von Nutzern erkannt werden.

Wieso konnte man die Schadsoftware nicht erkennen?

Gefälschte Vertrauenswürdigkeitszertifikate von Software wurden von Windows einfach akzeptiert. Das fand die NSA erst kürzlich heraus. Das Problem daran ist, dass genau das die Voraussetzung, dass Programme auf Computern laufen können. Das macht die Sache kritisch. Technisch gesehen liegt die Windows Sicherheitslücke in einer Software-Komponente für die Verschlüsselungstechnik (Windows CryptoAPI). Diese gilt für die TLS-Zertifikate und Codesignaturen. Ein Nutzer hat also gar keine Möglichkeit eine Datei als bösartig zu erkennen, da sie vorher schon von Windows als vertrauenswürdig anerkannt wurde. An diesem Problem muss Microsoft arbeiten, so die NSA.

Wie kann man die Windows Sicherheitslücke schließen?

Wenn man Windows 10, 8.1 installiert hat, so braucht man sich keine Sorgen mehr wegen der Lücke machen. Das Update wurde erst am Dienstag veröffentlich. Doch für Windows 7 gibt es kein Sicherheitsupdate mehr. Das bedeutet, dass Nutzer von Windows 7 schleunigst upgraden sollten. Die Nutzer wurden darüber auch im Hinweis zum monatlichen Sicherheitsupdate informiert. Eine Ausnahme gibt es bei Firmen und Unternehmen, denn diese können noch gegen etwas Geld ein notwendiges Patch erhalten. Privatkunden jedoch nicht.

NSA
NSA = US-Abhördienst

Seit wann meldet die NSA überhaupt Windows Sicherheitslücken? Sie nutzen sie doch normal nur aus?

Vor Jahren nutzte die NSA eine Schwachstelle, doch diese wurde bekannt und wurde von Hackern ausgenutzt. Computer wurden verschlüsselt und Lösegeld für die Entsperrung gefordert. Opfer waren damals Bahnhöfe in Deutschland und britische Krankenhäuser. Nun wägt die NSA ab, ob sie eine Windows Sicherheitslücke ausnutzen wollen oder lieber melden. Die NSA erkennt Lücken oft zuerst und kann diese dann ausnutzen, ohne, dass „private“ Hacker sie bemerken.

Übernahme von VPN-Verbindungen durch Hacker: Fast alle Systeme von Sicherheitslücke betroffen!

Sicherheitslücke
Sicherheitslücke

Im Grunde sind VPN-Dienste dazu da, um die eigenen Daten vor Diebstahl zu schützen. Doch leider gibt es nun eine Sicherheitslücke, wie dieser Schutz von Hackern umgangen werden kann. Dazu kommt, das davon fast alle Systeme betroffen sind, da die Lücke auf Ebene des Netzwerk-Stacks vom Betriebssystem angesiedelt ist. In der University of New Mexico warnen die Forscher bereits vor der Lücke. 

Wie kann die Sicherheitslücke ausgenutzt werden?

Der Hacker müsste direkten Zugriff auf die Netzwerkverbindung des Opfers haben. Wenn er SYN-ACK-Pakete verwendet kann er die IP-Adresse des jeweiligen Opfers erhalten. Wenn man die IP-Adresse von jemanden herausfinden kann, so kann man alles mögliche über einzelne Personen herausfinden und sie sogar mit Schadprogrammen infizieren. Trotzdem ist die Lücke nur schwer auszunutzen, was wenigstens ein kleiner Trost ist.

Welche Systeme sind von der Sicherheitslücke betroffen?

Leider sind so ziemlich alle gängigen Geräte von der Sicherheitslücke betroffen. Vom Angriff betroffen sein können Android, iOS, macOS, Linux und andere Unix Systeme, FreeBSD und OpenBSD. Außerdem können auch die verschiedensten VPN-Techniken betroffen sein, wie IEKv2/IPSec, Wireguard und OpenVPN. Somit können Hacker sogar eine VPN-Verbindung übernehmen und die wahre IP-Adresse eines Opfers herausfinden.

Es gibt keine schnelle Lösung des Problems

Da die Lücke auf Ebene des Netzwerk-Stacks ist, ist es nicht so einfach diese wieder zu schließen. Es braucht Umbauten an dieser Stelle. Das ist auch der Grund dafür, dass es noch keine Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Arbeit zu diesem Thema gibt. An der Lösung des Problems wird selbstverständlich sofort gearbeitet. Die genauere Äußerung zum Thema wird noch folgen.

So bunt wird der November 2019 mit NordVPN & Netflix!

Jetzt wird das Wetter wieder kalt und man hat keine Lust mehr in die Kälte hinaus zu gehen. Da ist es doch viel gemütlicher, wenn man einfach mal Zuhause bleibt und sich gemeinsam einen netten Film oder eine Serie anschaut. Die perfekte Formel für einen entspannten Abend lautet: NordVPN und Netflix!

Netflix sperrt den VPN-Anbieter NordVPN nicht!

Der Streaming-Dienst Netflix bietet laufend neue Serien und Filme gegen ein bezahltes Abonnement an. Die Streams laufen super flüssig und in guter Qualität. Befindet man sich jedoch im Ausland oder möchte Serien aus den US-Staaten sehen, so ist dies eigentlich nicht möglich. Netflix sperrt dich. Die Sperren kann man, aber einfach mit einem VPN-Dienst umgehen. Doch Achtung!: Netflix sperrt so ziemlich alle VPN-Anbieter, außer NordVPN.

NordVPN ist einer der wenigen Anbieter, die tatsächlich nicht von Netflix blockiert werden.

Verbindet man sich also mit einem NordVPN Server in den USA, so hat man Zugriff auf das US-Amerikanische Netflix und deren Serien. Das funktioniert natürlich mit allen VPN-Standorten. Auch wenn man im Urlaub ist, kann man sich einfach mit Österreich zurück verbinden, um das gewohnte Netflix nutzen zu können.

Neuerscheinungen auf Netflix im November 2019

Diesen November gibt es viel neues! Manches stimmt auch schon auf die Weihnachtszeit ein. Am angenehmsten ist Netflix mit NordVPN, da man unbegrenzte Bandbreite zur Verfügung hat und somit einem problemlosen Streaming-Abend nichts mehr im Wege steht!

Filme:

  • American Son
  • The King
  • Holiday in the Wild
  • I lost my Body
  • Let it Snow
  • Klaus
  • Earthquake Bird
  • The Knight before Christmas
  • The Irishman

Serien:

  • Atypical – Staffel 3
  • Hache – Staffel 1
  • Queer Eye: We’re in Japan! – Staffel 1
  • The End of the F***ing World – Staffel 2
  • Green Eggs and Ham – Staffel 1
  • Dolly Parton’s Heartstrings – Staffel 1
  • Sugar Rush Christmas – Staffel 1

Wie sieht es mit anderen Streaming-Anbietern aus?

Mit NordVPN kann man nicht nur Netflix überall problemlos nutzen, sondern eigentlich auch alle anderen Streaming-Portale, wie DAZN, Zattoo, usw.. Die große Ausnahme ist Amazon Video! Amazon Video blockiert IP-Adressen von NordVPN! 
Anbieter, wie Surfshark oder VyprVPN, können die Amazon Video Sperre jedoch umgehen.

Der Anbieter NordVPN im Streaming-Test

So bunt wird der November 2019 mit NordVPN & Netflix! 8