Auch PCs können sich den Coronavirus einfangen!

Der Coronavirus auch am PC
Der Coronavirus auch am PC

Getarnte Malware in Coronavirus Infovideos

Hacker nutzen die Angst und Unwissenheit der Menschen zum Thema Coronavirus. Es gibt Infovideos und Dateien, die eine Aufklärung über die Krankheit versprechen. Stattdessen infizieren sie deinen Computer nur mit einem Trojaner oder einem Wurm. Meistens bekommt man eine E-Mail mit einem Link oder einer angehängten Datei, die eine Malware enthält. Folgt man dem Link, so ist man sofort infiziert. Insgesamt wurden pdf-, mp4- und docx-Dateien gefunden. Es empfiehlt sich auf jeden Fall keine Dateien, Links, etc. zu öffnen, um sich vom Online-Coronavirus zu schützen.

Sieben verschiedene Malware-Typen

Die folgenden Malware-Exemplare kann man an folgenden Erkennungsnamen erkennen. Sie stehen in Verbindung mit dem Coronavirus. Die Sicherheitsexperten von Kaspersky warnen in ihrem Blog-Beitrag vor dem Virus.

  • HEUR:Trojan.WinLNK.Agent.gen
  • HEUR:Trojan.PDF.Badur.b
  • UDS:DangerousObject.Multi.Generic
  • Worm.VBS.Dinihou.r
  • Worm.Python.Agent.c
  • Trojan.WinLNK.Agent.gg
  • Trojan.WinLNK.Agent.ew

Wie kann man sich schützen?

Man sollte auf jeden Fall darauf achten, von welcher Quelle man seine Informationen bezieht. Gerade verdächtige Links mit vielversprechenden Inhalten sind gefährlich. Dateien, die zum herunterladen sind, sollten auf jeden fall im .exe oder noch im LNK-Format sein. Am besten schützt man sich noch zusätzlich mit einem VPN, wie beispielsweise VyprVPN, dann kann einem schon fast nichts mehr passieren.

„Möglicherweise wird immer mehr Malware verbreitet“

„Bisher haben wir zwar nur zehn eindeutige Dateien identifiziert, aber da diese Art von Aktivität häufig bei populären Medienthemen auftritt, gehen wir davon aus, dass diese Zahl zunehmen wird. Da die Menschen weiterhin um ihre Gesundheit besorgt sind, wird in gefälschten Dokumenten, die angeblich über das Coronavirus aufklären, möglicherweise immer mehr Malware verbreitet.“, so Malware-Analyst Anton Ivanov von Kaspersky. Resultierend kann man sagen, dass man nicht auf die Masche der Betrüger reinfallen sollte!


Erstellt am:3. Februar 2020

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