SPÖ Hackerattacke: 34 E-Mailkonten wurden angegriffen

Hacker machen auch vor der Politik nicht Halt: Letzte Woche hat die Wiener SPÖ entdeckt, dass sie offenbar Opfer einer Hackerattacke wurde. Wie es dazu kommen konnte und auch die daraus resultierenden Folgen wird nun geprüft.
SPÖ Hacker gesucht!
SPÖ Hacker griffen E-Mail-Konten an.

 

Bekanntgegeben hat die Partei den SPÖ Hackerattacke selbst im Rahmen einer Pressekonferenz. Dort wurde von „unberechtigten Zugriffen“ gesprochen, die schon im August dieses Jahres begonnen haben. 34 E-Mail-Postfächer von gesamt 1.800 auf dem betreffenden Server wurden bei der Attacke angeblich geentert.

Anonymer Hinweis zu SPÖ Hackerangriff

Was genau mit diesen Accounts passiert ist hielt die SPÖ geheim. Sie hat auch keine Angaben dazu gemacht, um welche E-Mails und Informationen es sich handelt. Der Hack konnte dank eines anonymen Hinweises aufgedeckt werden. Jedenfalls hat die Partei sowohl die Staatsanwaltschaft eingeschaltet als auch die Datenschutzbehörde.

Maßnahmen & Untersuchungen gestartet

Auch intern wurden entsprechende Maßnahmen sowie umfassende Untersuchungen eingeleitet: All jene, deren Postfach unter den gehackten war, erhielten eine entsprechende Info. Der SPÖ-Bürgermeister sowie generell Mitglieder der Wiener Stadtregierung sollen nicht unter den Opfern gewesen sein. Und natürlich kümmert sich das Cybersecurity-Team auch darum, dass derartige Angriffe nicht mehr vorkommen.
Aber nicht nur die SPÖ hat es in Sachen Hacker „erwischt“: Ebenfalls im Sommer wurde auch die ÖVP angegriffen, bei dieser Attacke kopierten die Kriminellen Dateien. Viel mehr ist dazu aber noch nicht bekannt, da der Fall noch untersucht wird.

Erstellt am:1. Dezember 2019

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