Was sind Insider Bedrohungen? Wir erklären es dir!

Insider Bedrohungen „Insider Bedrohungen“: Das klingt ja so, als würde ein angeheuerter Spezialagent irgendwo in einem dunklen Raum sitzen und versuchen Unternehmensgeheimnisse herauszufinden. In der Realität ist das aber nicht ganz so aufregend, denn mit Insider Bedrohungen sind Personen gemeint, denen einen Fehler passiert ist, welcher zu einem Verstoß gegen die Unternehmensinformationen geführt hat. Diese Fehler passieren oftmals nicht aus böser Absicht. Insider Bedrohungen werden oft auch als „menschliches Versagen“ definiert und sind meistens „versehentliche Cyberangriffe“. Sie werden regelmäßig in den verschiedensten Berichten verwendet. Leider ist dieses Wort nicht so richtig klar definiert, weswegen viele Leser ihre eigene Definition zaubern.

Mögliche Arten von Insider Bedrohungen:

Wir haben für dich mal einige Beispiele von Inder Bedrohungen in den verschiedensten Formen zusammengefasst, um das ganze Thema etwas anschaulicher und verständlicher zu gestalten.

Verärgerte Mitarbeiter begehen bewusst eine Datenverletzung und wollen dem Unternehmen Schaden zufügen

Eine der direktesten Insider Bedrohungen ist es, wenn ein Mitarbeiter bewusst eine Datenverletzung begeht. Oft sind es Mitarbeiter, die noch im Unternehmen tätig sind und schlicht und einfach unzufrieden sind. Ebenfalls sollte man als Unternehmen, Konten von entlassenen Mitarbeitern sofort deaktivieren, um auch dieses Sicherheitsrisiko zu minimieren. Ein gutes Arbeitsklima kann also auch positiv für die Sicherheit des eigenen Unternehmens sein!

Ein Mitarbeiter fällt auf Phishing herein

Möglicherweise hat jeder schon einmal eine Phishing E-Mail erhalten oder ist auf eine schädliche Webseite gestoßen. Diese Betrugs-Mails werden immer besser und verlockender. Es können einfache E-Mails sein mit schädlichen Links, Betrugsverträgen oder einfach ein Duplikat der eigenen Bankseite. Es gibt Unternehmen, die aufgrund eines solchen Falles gehackt wurden. Hier kann ein VPN wieder nützlich werden, denn er schützt jeden Klick des Mitarbeiters und lässt Phishing-Angriffe gar nicht erst durch.

Sicherheitsprotokolle werden gerne einmal ignoriert

Ein gutes Beispiel ist KeepNet Labs. Hier wurden 5 Milliarden Daten kompromittiert, was ein massiver Schaden ist. Das Ganze geschah nur, weil ein Sicherheitsexperte die Firewall des Unternehmens für 10 Minuten deaktivierte, um die Übertragung der Datenbank zu beschleunigen. Doch das kostete sie am Ende viel Geld. An dem Beispiel sieht man, wie wichtig es ist, dass sich jeder Mitarbeiter an das Sicherheitsverfahren des Unternehmens hält. Niemand möchte gerne die Person sein, die ein paar Minuten sparen wollte und somit einen Millionen Dollar schweren Schaden auslöste.

Klare Regeln und Struktur sind der Schlüssel zum Erfolg

Die Lösung für viele Unternehmen ist es, Richtlinien zu haben, die für jeden Mitarbeiter gelten. Dass man verschiedene Projekte auch an separaten Orte aufteilt. Regeln müssen vorhanden sein und wenn ein Mitarbeiter nicht klar ist, was der nächste Schritt ist, sollte er zum Fragen angeregt sein und nicht eigenwillige Entscheidungen treffen. Und insgesamt können wir VPN-Dienste vor allem auch an Unternehmen weiterempfehlen, denn es macht Sinn diese wertvollen Daten auch ein bisschen zu schützen!


Erstellt am: 1. Feber 2021

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