Die besten 5 Tipps, um deine Sicherheit im Internet zu verbessern

Ganz klar: Wir sind von Technik umgegeben und sie verbessert unser Leben – aber manchmal macht sie uns echt zu schaffen. 2017 war in diesr Hinsicht ein heißes Jahr: Passwörter wurden geleakt, Malware-Attacken griffen um sich und sorgten für Panik, Daten wurden gestohlen, Privatsphäre-Gesetze wurden vom Kongress gekippt, Netzneutralitäts-Gesetze aufgehoben … Sogar ein seit langem vertrauenswürdiges Wi-Fi Sicherheitsprotokoll, das von Millionen Usern verwendet wird, wurde als unsicher und leicht zu hacken eingestuft. Eine ganz schön lange Horror-Liste. Du kannst zwar nicht alle Cyber-Gefahren verhindern, aber du kannst dein digitales Leben durchaus sicherer machen. Das bedeutet, Hacks und den Verlust von persönlichen Daten zu vermeiden und damit weitaus weniger Stress ausgesetzt zu sein. Und weniger Stress heißt mehr Gesundheit. Das klingt doch gleich viel gemütlicher, als anstrengende Trainingseinheiten im Fitnessstudio, oder? Also, worauf wartest du noch! Tue etwas für deine Gesundheit, spar dir den Sport und trainiere stattdessen unsere Top 5 Online-Sicherheits-„Übungen“!

#1: Sichere deine Passwörter

Passwörter schützen deine persönlichen Daten online. Entsprechend umsichtig solltest du mit ihnen umgehen. Natürlich ist es verlockend, immer die gleichen oder total einfachen Passwörter auszuwählen. Der Name deines Hundes plus dein Geburtsdatum für alle deine Accounts – der Traum jedes Hackers. Mach das bitte nicht! Starke, einzigartige Passwörter sind ein Muss. Du hast wahrscheinlich Dutzende von Online-Accounts: E-Mails, Online-Banking, Social Networks, noch mehr E-Mails, E-Shops – Tatsache. Und das ergibt natürlich eine ganze Menge an Passwörtern.

Lebensretter Passwort-Manager

Keine Angst, du musst dir nicht alle deine Passwörter merken. Passwort-Manager sind wahre Lebensretter und schützen deine sensiblen Daten. Besorge dir einen vertrauenswürdigen Passwort-Manager wie beispielsweise LastPass und schon bist du auf der sicheren Seite. Diese Tools generieren einzigartige, lange Passwörter und speichern diese unter einem Master-Passwort – und genau dieses ist das einzige, das du dir wirklich merken musst.

#2: Verwende eine Zwei-Faktoren-Authentifizierung

Passwörter sind gut, Passwörter sind großartig, Passwörter sind notwendig. Aber die digitale Welt ist an einen Punkt angekommen, an dem Passwörter nicht mehr ausreichen, um Online-Accounts komplett vor unerwünschten Schnüfflern zu schützen. Deine Passwörter klug zu managen, ist der erste Schritt. Der zweite sollte eine Zwei-Faktoren-Authentifizierung (2FA) sein, wann immer möglich. Viele beliebte Online-Services bieten diese Sicherheits-Option an: Google, Apple, Dropbox, Amazon, WordPress, Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat – um nur einige zu nennen. Die Zwei-Faktoren-Authentifizierung verleiht deinem Account eine Extra-Portion Sicherheit, Hacker können sich keinen Zutritt verschaffen, sogar wenn sie dein Passwort erschnüffeln.

Wenn du dich in einen Account, der mit 2FA gesichert ist, einloggst, wirst du zuerst wie gewohnt nach deinem Passwort gefragt. Zusätzlich wird aber auch ein Code via SMS an dein Mobiltelefon geschickt, den du dann ebenfalls noch eingeben musst. Textbasierte 2FA ist besser als nichts, sie kann allerdings ebenfalls gehackt werden. Aus diesem Grund solltest du in Erwägung ziehen, eine alternative Authentifizierungsmethode zu nutzen, beispielweise die Google Authentificator-App.

#3: Halte deine Software und Apps immer am aktuellen Stand

Viele Menschen tendieren dazu, Software-Updates immer wieder aufzuschieben. Damit solltest du ganz schnell aufhören! Updates beinhalten Software Security-Patches, die dein System vor Gefahren schützen. Deine Daten werden also angreifbar, wenn du Updates auslässt. Kannst du dich an die WannaCry-Ransomware erinnern, die 2017 mehr als 200.000 Computer lahmlegte – inklusive heikle Systeme in Krankenhäusern u. a.? Diese Cyberattacke hätte ganz einfach durch Updates verhindert werden können. Microsoft hatte zu diesem Zeitpunkt bereits ein entsprechendes Patch freigegeben. Es wurden also tatsächlich nur Geräte infiziert, die das Windows Update noch nicht durchgeführt hatten … Ein ganz klarer Fall von „Lektion gelernt“, würden wir mal sagen.

#4: Nutze die Vorteile eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN)

Internet Service Provider haben die gesetzliche Erlaubnis, Daten aus dem Browsing-Verhalten ihrer User zu sammeln und zu Werbezwecken zu verkaufen. Wenn du Wert auf deine Privatsphäre legst, ist ein VPN also ein absolutes Muss. VPN übernehmen nämlich die Funktion eines sicheren und privaten Gateways zum Internet. Wenn du dich mit einem VPN verbindest, versteckt es deine echte IP-Adresse. Niemand, nicht einmal dein ISP, kann so sehen, welche Seiten du besuchst. Ergo können deine Daten auch nicht an den Höchstbietenden verkauft werden. VPN verschlüsseln auch deinen Internet-Verkehr, sodass deine persönlichen Daten vor Hackern und anderen unerwünschten Schnüfflern geschützt sind. Einen VPN zu verwenden ist übrigens keine große Wissenschaft. Die meisten Apps funktionieren ganz intuitiv und einfach – auch Computer-Laien haben überhaupt keine Probleme damit. Such‘ dir einfach ein bewährtes VPN aus, das einfach zu bedienen ist und vor allem auch eine No-Logs-Philosophie verfolgt.

#5: Sorge in öffentlichen WLAN-Netzwerken für deine Sicherheit

Wie oft hast du dich schon mit öffentlichen WLANs verbunden, um mal eben schnell etwas zu arbeiten oder bei einer gemütlichen Tasse Kaffee deine Social Media zu checken? Wir würden sagen, ganz schön oft – richtig? Aber wusstest du, dass öffentliche Hotspots extrem angreifbar für Hacking sind? Ganz genau: Cyber-Kriminelle sehen öffentliche WLAN-Netzwerke als wahre Goldminen, um persönliche Daten zu stehlen. Sie haben ihre ganz speziellen Methoden, wie zum Beispiel Wi-Fi-Sniffing, um sich in deine Internetverbindung einzuklinken und deine sensiblen Daten zu sammeln: Passwörter, Online-Banking-Daten, Adressen, Telefonnummern etc.

Mit einem VPN risikolos verbinden

Du solltest dir immer des Risikos bewusst sein, das eine Verbindung mit öffentlichen Hotspots leider mit sich bringt. Um auf der sicheren Seite zu bleiben und nicht Opfer eines Identitätsdiebstahls zu werden, hast du zwei Möglichkeiten: Du verbindest dich einfach nicht mit öffentlichen WLANs (was natürlich nicht gerade berauschend klingt) oder du verwendest eine VPN-App, um dich völlig ohne Risiko mit einem WLAN-Netzwerk zu verbinden. Wenn du dich mit einem virtuellen privaten Netzwerk verbindest, verfügst du über einen sicheren Internet-Zugang, den kein Hacker knacken kann. Du kannst dann also ganz gemütlich deinen Kaffee und dein Internet-Surfvergnügen genießen!


Erstellt am:29. März 2018

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