Die 7 wichtigsten Tipps & Infos zum Thema Bitcoin

Bitcoins geistern ja seit geraumer Zeit durch die Medien – hochgepriesen als DAS neue Zahlungsmittel oder ganz im Gegenteil verteufelt … Du würdest Bitcoin auch gerne mal ausprobieren? Kein Problem, du solltest dich aber vorher ein wenig damit beschäftigen. Denn Bitcoin-Transaktionen funktionieren doch anders als „normale“ Geldüberweisungen. Eines ist aber bei allen Verschiedenheiten klar: Egal ob Euro, Dollar oder Bitcoin – sie haben allesamt einen Geldwert und sollten entsprechend mit Sorgfalt behandelt werden. Was du sonst noch über Bitcoin wissen solltest – wir verraten es dir!

1. Pass auf deine Geldtasche auf

Würdest du deine „echte“ Brieftasche einfach so öffentlich herumliegen lassen? Oder mit Tausenden von Euro darin nachts durch dunkle Viertel ziehen? Eher nicht, oder? Und genau das solltest du auch mit deiner Bitcoin-Wallet vermeiden. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, diese optimal abzusichern. Zu derartigen Vorkehrungen zählen beispielsweise die Verschlüsselung der Wallet, der Schutz durch Multisignatur und Zwei-Faktor-Authentifizierung, regelmäßige Software-Updates und auch das Ziehen von Sicherheitskopien. Und nicht zu vergessen: Bewahre dein Vermögen an einem sicheren Ort (offline) auf, in deine Wallet gehört nur die Menge an Bitcoins, die du für den Alltag brauchst.

2. Du kannst eine Bitcoin-Zahlung nicht selbst widerrufen

Beim Bezahlen geirrt und die Überweisung schnell mal rückgängig machen? Nicht mit Bitcoins! Du kannst Zahlungen mit Bitcoins nicht rückgängig machen. Die einzige Möglichkeit, sie zu widerrufen ist, dass der Empfänger sie dir retourniert. Also: Mache keine Geschäfte mit nicht vertrauenswürdigen Unternehmen! Tippfehler und ungültige Adressen erkennt Bitcoin allerdings schon, du läufst also im Normalfall nicht Gefahr, deine Bitcoins unwiderruflich ins Nirwana zu schicken …

3. Bitcoin steckt noch in den Kinderschuhen

Was passiert morgen mit deinen Bitcoins? Welche neuen Services wird es geben? Interessante Fragen – die dir aber (noch) niemand beantworten kann. Bitcoin ist quasi ein Experiment, ganz neu und stetiger Weiterentwicklung unterworfen. Das ist einerseits natürlich gut und spannend – und könnte viel Potenzial bieten. Aber wie das mit Erfindungen so ist, kann alles Mögliche passieren. Fixe Vorhersagen unmöglich!

4. Flop oder Top binnen Sekunden

Jeder kennt die unglaublichen Storys vom Nerd, der dank Bitcoin über Nacht zum Millionär wurde. Oder aber die weniger tolle Geschichte vom Bitcoin-Millionär, dessen Vermögen binnen Stunden plötzlich halbiert war. In beiden Fällen heißt das Zauberwort „volatil“. Der Bitcoin-Preis ist massiven und unvorhersehbaren Schwankungen unterworfen, sowohl nach oben, als auch nach unten. Bitcoin ist also eine sehr riskante Vermögensanlage. Überlege dir gut, wie viel deines Geldes du in Bitcoin anlegen möchtest. Niemals mehr, als du dir im Verlustfall leisten kannst! Wenn du Zahlungen mit Bitcoins erhältst, schaue, dass du diese schnellstmöglich in deine Währung umwandeln kannst.

5. Erhöhe die Sicherheit durch Bestätigungen

Im Anschluss an eine binnen Sekunden verteilte Bitcoin-Transaktion dauert es ca. 10 Minuten, in denen die Transaktion zwar als bestätigt aber noch als umkehrbar gilt – was unehrliche User ausnutzen könnten. Hier lautet das Motto: Abwarten und Tee trinken (oder eine kleine Transaktionsgebühr veranschlagen). Damit du nicht auf unsichere Transaktionen hereinfällst, solltest du möglichst viele Bestätigungen abwarten. So läufst du nicht Gefahr, einer umkehrbaren Bestätigung auf den Leim zu gehen.

6. Das Finanzamt verzichtet auch bei Bitcoin nicht auf Steuern

Klar: Bitcoin ist neu und keine offizielle Währung. Das heißt aber noch lange nicht, dass du nicht zur Zahlung von diversen Steuern für deine Bitcoins verpflichtet bist. Mach dich unbedingt vorab schlau, welche Gebühren, Steuern etc. anfallen. Unwissen schützt auch in der Bitcoin-Welt vor Strafe nicht!

7. Schütze deine Privatsphäre

Bitcoin-Transaktionen werden im Netzwerk gespeichert und sind öffentlich. Jeder, den es interessiert, kann nachschauen, welcher Kontostand und welche Transaktionen sich hinter einer Bitcoin-Adresse verbergen. Deswegen musst du aufpassen, keinerlei deiner persönlichen Daten bei Transaktionen zu verraten, um keine Verbindung zwischen dir und der Bitcoin-Adresse herzustellen. Das ist aber nicht wirklich einfach, da du beim Kauf von Waren oder Dienstleistungen meist deine Daten angeben musst – und schon bist du nicht mehr anonym. Benutze am besten immer neue Adressen für Zahlungen und passe in öffentlichen Netzwerken besonders auf.

Mit diesen wichtigsten Infos zum Bitcoin bist du fürs erste Probieren jedenfalls mal gerüstet. Wir wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren – und möglichst gute „Kursentwicklungen“. In die richtige Richtung, versteht sich. Weitere gute Infos zum Thema findest du übrigens hier.


Erstellt am:18. April 2018

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