Amazon, Microsoft und IBM: Stopp von Gesichtserkennung für 1 Jahr

Manche negativen Ereignisse haben auch ihr Gutes: So hat die Verwendung von Gesichtserkennungs-Technologie bei den US-Protesten 2020 dazu geführt, dass Amazon, Microsoft und IBM den Verkauf bzw. überhaupt die Weiterentwicklung ihrer Gesichtserkennungs-Technologien gestoppt haben.

Einsatz von Gesichtserkennung zusammen mit Drohnen & Körperkameras

Wie bekannt fanden letztes Jahr in den USA immer wieder groß angelegte Demonstrationen und Proteste statt. Dabei haben die Strafverfolgungsbehörden Berichten zufolge Gesichtserkennungstechnologie in Kombination mit militärischen Drohnen und Körperkameras eingesetzt. Wie diese Informationen verwendet wurden oder in Zukunft verwendet werden, bleibt unbekannt. Ein ganz klarer Fall von staatlicher Überwachung, der für die erfassten Personen extrem negative Folgen haben könnte!

Gesichtserkennung Niemand weiß, was mit diesen Informationen passiert!

Denn es ist wirklich besorgniserregend, dass es keine regulatorischen Maßnahmen für den Einsatz von Gesichtserkennung gibt. Die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen und verwendet oft große Datenbanken mit Fotos, um Übereinstimmungen herzustellen. Unnötig zu erwähnen, dass die Methoden fragwürdige Ergebnisse liefern, da die Genauigkeit bestenfalls unterdurchschnittlich ist. Immer wieder werden unschuldige Bürger durch derartige Fehlergebnisse plötzlich zu Kriminellen. So liefern Algorithmen des FBI laut Government Accountability Office in 14 Prozent aller Fälle ungenaue Ergebnisse. Darüber hinaus werden mit höherer Wahrscheinlichkeit Schwarze falsch identifiziert. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt …

Zumindest kurzfristiges Aus bei den IT-Giganten

Immerhin sind offensichtlich aber auch die größten US-IT-Konzerne alarmiert bzw. sahen sich zumindest dazu gezwungen, zu reagieren: Als Reaktion auf die Situation gab Microsoft als erstes bekannt, dass es seine Gesichtserkennungstechnologie nicht mehr an die Polizei verkaufen wird. Sowohl Amazon als auch IBM folgten ihrem Konkurrenten. Erstere kündigten an, die Technologie für ein Jahr aus der Nutzung durch die Strafverfolgungsbehörden einzufrieren, während letztere bekanntgabe, sie würden die Gesichtserkennung überhaupt nicht mehr entwickeln oder erforschen.

Clearview nach wie vor stark im Kommen

Insbesondere bedenklich ist aber nach wie vor die Clearview Gesichtserkennung, welche auf Basis von rund 3 Mrd. im Internet zusammengesammelten Fotos arbeitet. Das Unternehmen macht keinen seriösen Eindruck und hat ein extrem hohes Potenzial für Missbrauch. Außerdem ist eine Sammlung derart vieler Daten ein Verstoß gegen Nutzungsbedingungen und den Datenschutz. Einige Behörden haben zwar bereits die Zusammenarbeit mit Clearview beendet – aber es gibt das Unternehmen nach wie vor. Eine ernsthafte Bedrohung unser aller Privatsphäre!

Soll ich permanent mit meinem VPN verbunden bleiben?

VPN immer einschalten? Ein VPN ist eine praktische Sache für deine Privatsphäre. Aber musst du ihn wirklich immer aktivieren? Es gibt tatsächlich ein paar (wenige) Fälle, in denen ein VPN dich beeinträchtigen kann. Im folgenden Artikel verraten wir dir diese – aber auch, wieso du trotzdem nie auf ein VPN verzichten solltest!

Das Wichtigste gleich mal vorab für die ganz Schnelle bzw. nicht unbedingt Lesewütigen unter euch: Ja, du solltest dein VPN IMMER aktiviert haben. Nur so kannst du dir sicher sein, dass du und deine Daten vor Leaks, Manipulation, Überwachung und lästige Werbung geschützt sind. Ein VPN verschlüsselt deine Daten, verschleiert deine Identität und schützt dich online.

 

7 Gründe, dein VPN 24/7 zu aktivieren

Aber nun zu den Details, warum ein VPN so wichtig ist.

  1. Lade Torrents kostenlos herunter

    Viele Länder, Unternehmen und Schulen verbieten den Zugang zu Torrenting- und Filesharing-Webseiten, da diese u. a. viel Bandbreite verschlingen. Wenn du also P2P Filesharing probierst, werden diese Webseiten von deinem ISP oder anderen Organisationen geblockt. Mit einem No-Logs und No-Ads VPN kannst du dir sicher sein, dass deine tatsächliche IP-Adresse nicht kompromittiert oder gespeichert wird und du kannst Torrents kostenlos downloaden. So eliminierst du auch das Risiko von Abmahnungen.

  2. Verbinde dich sicher mit einem öffentlichen WLAN

    Ein öffentliches WLAN zu nutzen, kann sehr riskant sein. Andere User im selben Netzwerk könnten ganz einfach deine Daten und persönlichen Informationen stehlen, insbesondere in Netzwerken ohne Passwort. Um andere daran zu hindern, sich Zugang zu deinen Fotos, Zugangsdaten, E-Mails oder Kreditkarteninfos zu verschaffen solltest du in einem öffentlichen WLAN unbedingt ein VPN nutzen und deinen gesamten Internet-Traffic so verschlüsseln.

  3. Verschaffe dir Zugang zu geo-blockierte Apps und Webseiten

    Wenn du nicht in deinem Heimatland unterwegs bist, können Webseiten, soziale Medien und vor allem auch Streamingdienste blockiert werden. Diese geografischen Sperren kannst du mit einem VPN ganz einfach überwinden.

  4. Spare Geld beim Online-Shopping

    Jedes Mal, wenn du auf eine Webseite gehst, wird deine IP-Adresse getrackt, um dir Angebote gemäß deinem Standort zu zeigen. Abhängig davon, in welchem Land du dich gerade befindest, siehst du entweder höhere oder niedrigere Preise. Preise und sogar Ergebnisse können also variieren, je nachdem, von wo aus du die Webseite/den Onlineshop besuchst. Das führt dazu, dass bspw. Flugtickets günstiger oder teurer sind. Mit einem VPN kannst du dir die besten Angebote sichern, weil du dich mit VPN-Servern in Ländern verbinden kannst, welche dir günstigere Preise ermöglichen.

  5. Vermeide Geschwindigkeits-Drosselung durch deinen ISP

    Internetprovider drosseln ganz gerne die Verbindungsgeschwindigkeit, wenn User Aktivitäten aufnehmen, die viel Bandbreite brauchen – wie z. B. Streaming, Skypen oder Torrenting. Wenn du aber mit einem VPN surfst und so deine IP-Adresse verschleierst, weiß dein ISP überhaupt nicht, was du eigentlich gerade online tust und ob du viel Bandbreite brauchst. Entsprechend kann er dich also auch nicht stoppen 😊

  6. Schalte Tracking und Werbung während dem Surfen aus

    Während du im Internet unterwegs bist können deine Präferenzen, Besuche in Onlineshops, Surfverhalten etc. ganz einfach mit Tracking, Logs und relevanter Werbung auf Basis dieser Informationen verfolgt werden. Kurz gesagt werden alle deine Aktivitäten gesammelt und vielleicht sogar an Drittparteien verkauft. Hier helfen dir Tracking- und Adblocker, teilweise sind diese auch in VPN-Services inkludiert. Surfshark bietet dies bspw. mit seiner Surfshark Clean Web-Funktion an, die einfach nur in der App aktiviert werden muss.

  7. Schalte blockierte Streaming-Inhalte frei

    Wenn du zuhause ausländische Inhalte streamen willst, kannst du dich mit einem entsprechenden VPN-Server verbinden und damit die gewünschten Inhalte freischalten. Dadurch kannst du bspw. die weltweite größte Netflix-Bibliothek streamen – nämlich die amerikanische, Aber auch Disney+, Hulu, Sport-Seiten, BBC iPlayer etc. sind mit einem VPN machbar!

In welchen Fällen du dein VPN doch abschalten solltest/musst

Ein VPN sorgt dafür, dich und deine Daten online zu schützten. Aber es gibt durchaus einige Situationen, wo es besser ist, das Service auszuschalten:

  • bei Speed-Problemen zuhause: Wenn du das Gefühl hast, dass dein Internet echt langsam ist und du kurz vor einem wichtigen Online-Meeting stehst, macht es Sinn, dein VPN mal kurz abzuschalten.
  • Online-Banking: Einige Banken verweigern den Login von anderen Ländern aus, wenn du mit einem VPN-Server außerhalb deiner Heimat verbunden bist.
  • Paypal: Gemäß Nutzervereinbarung ist jedwede Verwendung eines Proxys oder Anonymisierungsservices nicht erlaubt. Aber aus gutem Grund: So soll Onlinebetrug wie z. B. Geldwäsche verhindert werden.
  • Bestimmte Webseiten: Es gibt auch Webseiten, die dich am Besuch hindern, wenn du ein VPN anhast. So möchten sie ungesetzliches oder störendes Benehmen limitieren.

Vorteile, wenn du dein VPN immer aktiviert hast:

  • Du bist sicher & geschützt in öffentlichen Netzwerken
  • Du vermeidest Datendrosselung durch deinen ISP
  • Du surfst sicher & privat im Internet
  • Du bist sicher vor Spionen & Überwachung
  • Du bekommst die besten Schnäppchen
  • Du kannst Files sicher teilen und downloaden
  • Du hast Zugang zu gesperrten Webseiten & Apps

Nachteile, wenn du dein VPN immer aktiviert hast:

  • Dein Gerät könnte langsamer werden, wenn es alte Hardware nutzt
  • Langsamere Verbindungen (es sei denn, du nutzt die „Schnellster Server“-Funktion, dann ist dies kaum zu bemerken)
  • Einige Webseiten, die Standorte benötigen, könnten die deine Verbindung mit einem VPN nicht akzeptieren.
  • Du könntest von Webseiten ausgeloggt werden, die deinen Standort nicht erkennen (z. B. von Banken)

Wie kann ich mein VPN in Dauerbetrieb halten?

Das ist gar nicht so schwierig: Nachdem du das VPN installiert hast, öffne die App und wähle einen VPN-Server aus. Du kannst dich zwischen dem schnellsten Server, dem nächsten Land oder auch für jenen Server entscheiden, den du gerade z. B. fürs Streaming benötigst oder für einen Server, der weniger genutzt wird und damit eine schnelle und stabile Verbindung ermöglicht. Das VPN bleibt solange an, bis du es manuell ausschaltest. Also keine Hexerei!

Du siehst also, dass die Verwendung eines VPNs möglichst immer sehr große Vorteile hat. Wenn du Privatsphäre und Sicherheit im Internet schätzt – egal ob zu Hause, im Büro oder in einem öffentlichen WLAN – kannst du dir sicher sein, dass ein VPN dich und deine Daten 24/7 schützt.

 
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VPN Weihnachtsrabatte 2020: Die besten VPN Österreichs super-günstig!

VPN Weihnachtsrabatte VPN Österreich Nach dem Black Friday kommt schon das nächste Fest für alle Schnäppchenjäger: Denn auch der Weihnachtsmann und das Christkind bringen jede Menge tolle Aktionen für VPN Österreich daher. Wir verraten dir in unserem großen Coupon-Überblick, wo du mit VPN Weihnachtsangeboten richtig Geld sparen kannst. Und trotzdem von innovativen Zusatzfunktionen, Top-Streamingmöglichkeiten, super-schnellem VPN Speed und mehr profitierst.

Unsere Top 3 VPN Anbieter & ihre VPN Weihnachtsangebote

Wie ihr wisst, tun wir nichts lieber, als VPN Services zu testen. Dabei nehmen wir verschiedenste wichtige Faktoren unter die Lupe, die ein gutes Service ausmachen – z. B. ob Torrenting und Streaming funktionieren, wie gut die Privatsphäre geschützt wird, wie es mit dem VPN Speed aussieht u. v. m. Auch VPN Österreich kostenlos sehen wir uns an, in die Top 3 hat es von den Gratis VPNs aber niemand geschafft. Warum das so ist, erfährt du weiter unten. Aber hier nun unsere Top Christmas VPN Österreich!

VyprVPN – Streaming-Meister mit super VPN Speed

VyprVPN

Der Schweizer Anbieter ist seit 15 Jahre aktiv und nach wie vor in Familienbesitz. VyprVPN ist absolut vertrauenswürdig und setzt sich für die Privatsphäre der User ein – selbst externe Prüfer bescheinigem dem Provider Als besonderes Highlight ist die Streaming-Performance zu nennen, VyprVPN wird von nahezu KEINEM deutschsprachigen Dienst blockiert – DAZN, Netflix, Amazon Prime etc., alles funktioniert! Außerdem zeigt der Provider dank Load Balancing beim VPN Speed auf, so sind extrem schnelle Verbindungen möglich. Beim Advent-Special von VyprVPN erhältst du beim Kauf von 2 Jahre ein ganzes Jahr gratis dazu – das heißt, du zahlst pro Monat nur 1,44 Euro!

Hier geht’s zu unserem VyprVPN Testbericht mit allen Details zum Anbieter.

NordVPN – weltweit bekannt & beliebt

NordVPN

Kaum jemand, der diesen Anbieter nicht kennt – er zählt auch zu den beliebtesten VPN Österreichs: NordVPN ist schon richtig lange am Markt und kann entsprechend mit vielen Features, sehr gutem VPN Speed und Zusatzprodukten punkten. Der Provider hat auch eine eigene Wireguard Variante realisiert, seit Sommer 2020 kannst du die Vorteile von „NordLynx“ auf allen NordVPN Apps nutzen. Und natürlich sind auch hier Torrenting, Streaming, Online-Gaming etc. kein Problem. Als besonderes Weihnachtsangebot beschert dir NordVPN 27 Monate Nutzung für $89, das entspricht einem VPN Weihnachtsrabatt von 68%.

Hier geht’s zu unserem NordVPN Testbericht mit allen Details zum Anbieter.

Surfshark VPN – innovativer Newcomer

Logo von Surfshark Surfshark hat sich 2019 einen Namen als DER Newcomer gemacht. Trotz seines recht jungen Alters besticht der Provider mit Top-Performance und vor allem super Zusatzfeatures. Es gibt nichts, was Surfshark seinen Usern nicht anbieten würde – und wenn doch, dann wird es eben entwickelt. Für qualitativ hochwertiges, stabiles und sicheres Filesharing, Streaming etc. bist du bei Surfshark besten aufgehoben. Noch dazu bringt das Christkind das Service jetzt um um nur $59.76 für 27 Monate ($2.21/Monat)- ein VPN Weihnachtsrabatt von 83%!

Hier geht’s zu unserem Surfshark Testbericht mit allen Details zum Anbieter.

Du legst besonders auf Top VPN Speed wert?

Dann empfehlen wir dir die folgenden VPN Österreich Provider, die in Sachen VPN Speed wirklich etwas draufhaben – und noch dazu mit ihren Preisen Christkind spielen 😊Eindeutig die Nase vorn hat hier OVPN: Der schwedische Provider bietet bei einigen seiner Server bereits das zukunftsweisende Wireguard an. Dieses VPN-Protokoll sorgt im Vergleich zu OpenVPN für signifikant schnelleren VPN Speed. Ebenfalls mit sehr gutem VPN Speed warten NordVPN und VyprVPN auf. Diese beiden haben wir euch ja bereits oben vorgestellt. Diese drei Anbieter haben bei unseren laufenden VPN Österreich Geschwindigkeitstests stets mit dem besten VPN Speed überzeugt.

OVPN im Speed-Vergleich

VPN kostenlos ohne Anmeldung

Du möchtest am liebsten überhaupt nichts für deinen VPN Österreich ausgeben? Auch diese Möglichkeit gibt es, aber bei VPN Deutschland kostenlos heißt es immer auch aufpassen. Denn es gibt leider viele Anbieter, die so gar nicht vertrauenswürdig sind und mit deinen Daten Geschäfte machen! Auch wenn VPN kostenlos ohne Anmeldung nach totaler Anonymität klingen, ist dem nicht so. Denn: Du musst dich zwar nicht anmelden, aber deine echte IP-Adresse wird so gut wie von jedem VPN kostenlos ohne Anmeldung gespeichert. Damit kannst du jederzeit identifiziert werden. Und ja, die Anbieter geben bei behördlichen Auskunftsersuchen diese Daten weiter, um ihren Service weiter betreiben zu dürfen. Im Endeffekt protokollieren alle Gratis-Provider Nutzerdaten – da macht auch ein VPN kostenlos ohne Anmeldung keinen Unterschied!

Empfehlenswerte VPN kostenlos Österreich

Wenn du einen Gratis VPN nutzen möchtest, so würden wir die folgende empfehlen. Allerdings mit dem Hinweis, dass ein VPN kostenlos niemals so gut, so schnell und funktionsreich wie ein bezahlter VPN Service sein kann. Denn viele Funktionen etc. kosten nun mal Geld und das muss auch irgendwie verdient werden. Aber mit den Gratistarifen von ProtonVPN, Shellfire und hide.me VPN bist du auf der sicheren Seite und hast durchaus ein gutes Ergebnis.

„Kaufhaus Österreich“ – Viele Tracker & Cookies auch ohne Zustimmung

„kaufhaus-oesterreich.at“ eineDatenfalle?

Etwas ernüchternd war unser erster Besuch auf der österreichischen Meta-Plattform (Keine Suche sondern eher ausgewählte verlinkte Onlineshops), denn diese Seite lädt Tracker und Cookies bereits VOR einer Zustimmung dazu.

Kaufhaus Österreich Tracker überwachen wofür Du dich interessierst.
Kaufhaus Österreich Tracker überwachen wofür Du dich interessierst.

Update vom 03.12.2020 / Tracker nach unserer Beschwerde entfernt!

Wir haben noch keine Antwort von den Datenschutzbeauftragen der Webseite erhalten. Mit dem Stand heute hat sich aber etwas getan und die verwendeten Tracker sind nun auf der Seite nicht mehr verfügbar.

Unsere Datenschutzbeschwerde (Im folgenden auch im ganzen Wortlaut zu finden) hat offenbar aber eine Wirkung gezeigt und die Verantwortlichen haben sich offensichtlich entscheiden die Tracker, welche Daten an US Unternehmen geben von der Seite zu entfernen.

Kaufhaus Österreich Update am 03.12.2020
Kaufhaus Österreich Update am 03.12.2020

Also wird die Webseite öffnet, dem werden bereits Cookies von Google und anderen Werbeplattformen im Browser geladen. Das hier eine Zustimmung abgefragt wird hat eher nur einen formellen Charakter, denn auch wenn man hier nicht zustimmt, werden die eigenen Aktivitäten als auch die verwendete IP-Adresse bereits aufgenommen.

In dem Fenster zur Zustimmung heisst es:

Kaufhaus Österreich Cookie Zustimmung
Kaufhaus Österreich Cookie Zustimmung

Cookies erleichtern die Bereitstellung unseres Angebotes. Hierzu werden auf dieser Website Cookies verwendet, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung unserer Website zu gewährleisten. Wenn Sie den Einsatz von Cookies akzeptieren, dann gilt diese Wahl bis zu Ihrem Widerruf (bspw. durch Löschen von Cookies in den Browsereinstellungen) für diese Website. Mehr erfahren Sie in unserer Datenschutzinformation

OHNE Zustimmung werden die Tracker dennoch geladen!

Zustimmung nicht erforderlich, Tracker werden dennoch geladen, das ist eigentlich inakzeptabel.

Ob man hier aber seine Zustimmung gibt oder nicht macht praktisch keinen Unterschied aus. Wir konnten bereits mehr als 21 verschiedene Tracker die geladen wurden ausmachen. Darunter vorwiegend auch die Tracker von Google, welche bekannt dafür sind, dass diese die umfangreichsten Profile über Nutzer erstellen können.

Daten gehen nach Übersee

Die Daten der Nutzer gehen dabei in die USA und werden dort verarbeitet. Wie aber auch bereits bekannt ist, benötigt es dafür eine entsprechende Zustimmung der Nutzer. Die Datenschutzrechte haben an der Außengrenze der EU leider keine Wirkung mehr, wie ja auch die Initiative von NOYB erst kürzlich aufgezeigt hat. Das das SafeHarbour Abkommen zwischen der EU und den USA daher gekippt wurde, sollten auch die Entwickler der Webseite bereits mitbekommen haben.

Warum setzt man hier eigentlich nicht auf österreichische Partner für Statistiken, sondern vertraut hier den US Firmen?


Unvollständige Datenschutzerklärung

In keinem Wort wird in der Datenschutzerklärung erwähnt, dass ebenso Daten von Drittfirmen erhoben werden.  Wir haben dazu beim Datenschutzbeauftragten bereits angeschrieben und um Aufklärung gebeten.

II. Allgemeines zur Datenverarbeitung

Für uns hat ein verantwortungsbewusster Umgang mit personenbezogenen Daten hohe Priorität. Wir haben dabei technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass die Vorschriften über den Datenschutz sowohl von uns als auch von allfälligen externen Dienstleistern beachtet werden. Allgemein werden allfällige personenbezogenen Daten unserseits gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung und Verarbeitung entfällt, vorausgesetzt, dass für die längere Aufbe-wahrung nicht eine gesetzliche Verpflichtung angeführt werden kann, oder noch Rechtsansprüche bestehen, die gegen uns gel-tend gemacht werden können und eine Aufbewahrung erfordern.

Antwort: Dies trifft leider aber nicht auf die Partner zu, denen die Webseite Zugriff auf die Daten gewährt. Google, Doubleclick und andere Werbepartner erhalten Zugriff und speichern diese Daten dauerhaft.

Wir speichern Ihre Daten wie folgt:

Personenbezogene Daten: Log Einträge werden nach 6 Monaten gelöscht.

Weitere Daten werden bis zum Widerruf der Einwilligung zum Versand von Veranstaltungsinformationen aufbewahrt. Ihre E-Mail-Adresse wird gelöscht, sobald Sie die Erlaubnis zur Verwendung Ihrer Daten zur Zusendung von E-Mailings widerrufen haben.

Unsere Anmerkung: Diese Datenspeicherung bezieht sich eventuell auf die Webseite selbst, nicht aber auf die Datenspeicherung von Google, YouTube und anderen Firmen deren Tracker auf der Webseite eingebaut sind.

6. Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung
Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.

Unsere Anmerkung: Da die Einwilligung der Webseite ohnehin keine Voraussetzung ist, ist die Frage ob man gegen eine nicht getroffene Einwilligung auch Beschwerde einreichen kann?

V. Cookies

Cookies sind kleine Textdateien, die lokal im Zwischenspeicher des Internet-Browsers auf Ihrem Computer gespeichert werden, wenn Sie unsere Webseite besuchen. Die Cookies ermöglichen die Wiedererkennung des Internet-Browsers.
Sie können den Einsatz und den Umfang von Cookies durch Ihre Computereinstellung selbst bestimmen. Sie können Ihren Computer so einstellen, dass Sie jedes Mal gewarnt werden, wenn ein Cookie übertragen wird, oder alle Cookies deaktivieren. Das Löschen oder das Blockieren der Cookies kann allerdings dazu führen, dass Ihnen einzelne Funktionen dieser Website nicht mehr zur Verfügung stehen. Im Hilfe-Menü Ihres Browsers erfahren Sie, wie Sie Ihre Cookies richtig verändern oder aktualisieren.

Unsere Anmerkung: Cookies werden aber auch von Drittfirmen platziert wie Google. YouTube. Doubleclick und anderen. Diese sind davon jedoch ausgenommen, denn dort hat man diese Rechte nicht.

 

Unsere Anfrage an den Datenschutzbeauftragen der Webseite:

Wir haben am 01.12.2020 um 10h die folgende Nachricht an die im Impressum angegebene Adresse: datenschutz@bmdw.gv.at gesendet. Bis dato haben wir auf unsere Fragen aber noch keinerlei Antworten erhalten.  Wir veröffentlichen hier aber unsere Fragestellungen und sind gespannt, ob wir dazu eine Erklärung erhalten werden.

Kosten von fast 700.00 Euro aber kein technischer Datenschutz?

Mittlerweile stellte sich laut Medienberichten auch heraus, dass die Webseite mehr als 670.000 Euro gekostet hat. Das ist eine Menge geld für eine Webseite die die Mindeststandards des Datenschutzes nicht berücksichtigt.


Guten Tag.

Ich bin für eine unabhängige internationale Datenschutzorganisation tätig, die sich auch darum bemüht das Thema „Datenschutz im Internet“ anderen Personen näher zu bringen und aufzuklären.

Ich bin aber auch Österreicher und damit als Nutzer Ihrer Webseite kaufhaus-oesterreich.at selbst Betroffener. In diesem Sinne wende ich mich an sie mit der Bitte zur Beantwortung einiger datenschutzrechtlicher Fragen zu Ihrem Webauftritt „kaufhaus-oesterreich.at“.

Ich haben mir heute die Webseite kaufhaus-oesterreich.at angesehen.

Dabei ist uns aufgefallen, dass auch ohne Zustimmung zur Datenerhebung, eine nicht unerhebliche Anzahl an Trackern auf der Webseite geladen werden.
Unter anderem sind Tracker zur Datenerfassung von Google, YouTube, ggpht.com, doubleclick.net und einigen anderen Firmen auf ihrer Webseite eingebunden. Für den normalen Besucher der Webseite st dies nicht sichtbar, weshalb die DSGVO es auch regelt, dass die Nutzer entsprechende Widerspruchsrechte und Informationsrechte darüber erhalten haben.

Diese Tracker werden im Browser der Nutzer geladen jedoch NOCH BEVOR diese der weiteren Datenübermittlung zugestimmt haben. Darüber werden weitere Datensätze erhoben und es ist nicht klar, wie Nutzer nun dies erkennen sollten. Ebenso ist nicht klar, wie betroffene Nutzer nun Ihre rechte wahren können und Einsicht in die erhobenen Daten erhalten oder auch deren Löschung beantragen können. Ein durch den Besucher bewusste „NICHT-Zustimmung“ hat allerdings auch keinerlei Auswirkungen auf die verwendeten Tracker und deren Datensammlung.

Ein Blick in die Datenschutz Angaben auf Ihrer Webseite (https://www.kaufhaus-oesterreich.at/datenschutz.html) zeigt, dass es ausserdem keinen Hinweis darauf gibt. Das bedeutet, dass sie zwar auf Ihrer Webseite und für Besucher unsichtbar Daten an dritte Parteien weitergeben lassen, dies jedoch nicht in den Datenschutzhinweisen erwähnen. Diese Vorgangsweise erscheint mir ehrlich gesagt unseriös und verstößt auch wegen der fehlenden Angaben gegen geltende DSGVO Bestimmungen, welche eine Information und Zustimmung der Nutzer erforderlich machen.

Es werden zudem durch diese eingebundenen Tracker und Unternehmen, Daten erhoben, die nicht zur Erfüllung oder „zur Verfügung-Stellung“ der Webseite notwendig sind. Diesbezüglich findest sich keinerlei Hinweis auf Ihrer Webseite und auch der Zweck der Datensammlung ist für Webseitenbesucher daher völlig unklar.

In meinem professionellen Verständnis sind hier daher einige Dinge, die klar geltende Rechte der Besucher ignorieren:
Sie wären aber verpflichtet diese wesentlichen Informationen den Nutzern noch VOR einer Übermittlung der Daten an Dritte anzuzeigen und deren Zustimmung auch entsprechend vorauszusetzen. Zumindest müsste in den Datenschutzklärungen dieser Umstand beschrieben werden. Keiner dieser Umstände wurde berücksichtigt.

Ich möchte aber gerne ein Beispiel geben, damit dieser Umstand leichter nachvollziehbar ist:

Als neuer Besucher Ihrer Webseite erhalte ich die eingeblendete Meldung über Cookies. Da ich ungern Daten an Google oder andere Firmen die meine Aktivitäten erforschen weitergeben will, lese ich mir aber die Datenschutzerklärung noch vor einer Zustimmung zur Datenweitergabe. In diesem Fall werden aber bereits diese Vorgänge mit zumindest drei anderer Firmen geteilt werden. Eine nicht gegebene Zustimmung dazu bewirkt keinerlei Einschränkungen der Datensammlung oder Datenweitergabe an Dritte. Da in den Datenschutzhinweisen auf Ihrer Seite aber darüber auch kein Wort nachzulesen ist, werde ich auch nicht erfahren, an wem Daten gegeben wurden und weshalb. Das behindert mich bei der Beantragung der Löschung der Daten und ist ebenfalls in die Irre führend, denn die Daten werden bereits erhoben obwohl ich ausdrücklich keine Zustimmung dazu gegeben habe.

Mich würde daher, auch als Betroffener, interessieren, wie Ihre Argumentation zum Datenschutz auf der Webseite „www.kaufhaus-oesterreich.at“ ist.

Dazu darf ich sie um die Beantwortung der folgenden Fragen bitten:

  • Weshalb werden Daten der Besucher mit dritten unbeteiligten Unternehmen geteilt? (Über Einbindung von Trackern auf der Webseite)
  • Weshalb werden Daten mit Dritten geteilt OHNE dass eine Zustimmung der Besucher dazu erteilt wird?
  • Weshalb hat eine ausdrückliche „NICHT Zustimmung“ durch die Besucher keinerlei Auswirkungen auf das Laden von Trackern auf Ihrer Webseite?
  • Weshalb wird diese(r) Umstand/Umstände zur Datensammlung durch Dritte nicht in den Datenschutzhinweisen (https://www.kaufhaus-oesterreich.at/datenschutz.html) erklärt?
  • Wie können Nutzer nun einer Datensammlung durch dritte Parteien, bei der Verwendung Ihrer Webseite widersprechen? (Eine NICHT getroffene Zustimmung bewirkt offensichtlich keinerlei einschränkende Änderungen)
  • Warum werden Daten durch Dritte erhoben, gesammelt und verarbeitet, welche nicht „zur Verfügung Stellung der Webseite“ notwendig sind?
  • Zu welchem Zweck werden diese Daten erhoben, gesammelt und verarbeitet?
    Welche Daten werden durch die von Ihnen eingebundenen Firmen genau erhoben?
  • Sind dabei Profilerstellungen durch diese Firmen der Besucher Ihrer Webseite möglich? Und haben diese gesammelten Daten oder erstellten Profile einen datenschutzrechtlichen Einfluss auf betroffene Personen heute oder in Zukunft?
  • Werden die Besucher Ihrer Ansicht nach darüber ausreichend informiert, dass Daten die erhoben und mit Dritten geteilt werden?
  • Wie können Betroffene einen Einblick über die durch Dritte erhobenen Daten erhalten oder deren Löschung erwirken?
  • Mit wem teilen diese eingebundenen Unternehmen die durch den besuch ihrer Webseite erhobenen personenbezogenen Daten?
  • Werden diese Daten ausschließlich innerhalb der EU gespeichert und verarbeitet oder auch in Dritt-Staaten, die sich ausserhalb des Einflussbereiches der Europäischen Datenschutzgesetze befinden?
  • Weshalb findet sich kein Hinweis über die Datenerhebungen von Besuchern, welche für die Betroffenen unmerkbar erfolgt?
  • Weshalb befindet sich keine Widerspruchsmöglichkeit zur Datenweitergabe auf ihrer Webseite?
    Verfügen sie über einen Datenschutzbeauftragen, der die Rechte der Besucher und die Datensammlung abgewogen hat und sich um die Umsetzung entsprechender DSGVO konformer Zustimmungen und Hinweise bemüht?
  • Wer ist/sind diese Person(en)?
  • Gibt es von dieser Person/Personen eine für Betroffene nachvollziehbare Begründung, festgehalten in einem Protokoll, weshalb die eingebauten Tracker und die fehlenden Widerspruchsmöglichketen usw im Sinne der DSGVO und andere europäischer Datenschutzverordnungen für die Besucher als Zumutbar gelten?
    Falls es darüber Aufzeichnungen gibt, die eine Abwägung der datenschutzrechtlichen Bedenken aufzeigen, könnten sie mir die im Vorfeld erstellten Protokolle über die Überlegungen zum Datenschutz zur Verfügung stellen?Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und würde mich freuen, wenn ich dazu eine baldige Antwort dazu erhalten könnte.
    Ich möchte sie ausserdem darüber informieren, dass ich erhaltene Informationen eventuell auch nach geltenden journalistischen Standards aufbereiten und veröffentlichen werde.Mit freundlichen Grüßen

 

Sind unsere Daten im geplanten österreichischen Microsoft Rechenzentrum sicher vor US-Spionage?

Microsoft Office Für den Wirtschaftsstandort Österreich sind es gute Nachrichten: 1 Mrd. Euro will Microsoft investieren, um ein Rechenzentrum hier bei uns aufzubauen – die größte Summe bisher, die der Konzern in Österreich in die Hand nimmt. Datenschutzrechtler Max Schrems sieht das Ganze aber keineswegs so positiv: Denn mit dem Schutz unserer Daten könnte es – trotz DSGVO – durch den amerikanischen Cloud Act schlecht aussehen …

Globale Microsoft Cloud über 64 Regionen

Ziel von Microsoft ist es, nicht nur ein Zentrum in Österreich zu realisieren. Ein ganzes Netzwerk soll entstehen, dass sich über 64 verschiedene Regionen spannen wird – die globale Microsoft Cloud. Diese kann dann über Microsoft Azure verschiedenste Angebote zur Verfügung stellen – rund um Themen wie Datenbanken, Analyse, KI, Netzwerk etc. sowie, zeitlich etwa ein halbes Jahr später, auch Office 365 und Dynamics 365.

Viele Angebote – keine Datensicherheit?

Mehr Angebote klingt für User erst mal gut. Aber Microsoft ist ein US-Unternehmen. Und der Datenschutz wird in Amerika nicht wirklich so streng gehandhabt wie in der EU mit ihrer DSGVO. Könnte es also sein, dass US-Behörden Zugriff auf österreichische Daten erlangen? Datenschutz-Experte Max Schrems sieht dies jedenfalls als Risiko an und beschreibt die Situation als möglichen „Clash der Rechtsordnungen, physisch mitten in Österreich“. Denn es gäbe auf der einen Seite die europäische DSGVO, auf der anderen Seite steht bspw. der Cloud Act, welcher den USA den Zugriff auf das Microsoft-Rechenzentrum ermöglicht (auch wenn es in Österreich steht).

Was ist der Cloud Act?

Dabei handelt es sich um ein Gesetz, das den USA quasi grenzenlosen Datenzugriff ermöglicht – zumindest was amerikanische IT-Anbieter betrifft. Denn der Cloud Act besagt, dass die US-Behörden auch auf die Daten in ausländischen Niederlassungen dieser („ihrer“) Dienstleister zugreifen bzw. diese anfordern können. Und zwar ganz unabhängig davon, ob regionale Gesetze wie eben die DSGVO dies an sich nicht gestatten würden. Weitere US-Gesetze machen es sogar möglich, dass die betroffenen Kunden überhaupt nicht erfahren, dass ihre Daten weitergegeben wurden. Klingt ziemlich nach amerikanischem Überwachungsstaat, oder? Deswegen hat die EU eine derartige „heimliche“ Datenweitergabe auch im Juli 2020 verboten.

Microsoft sitzt zwischen den Stühlen

Nun ist es nicht so, dass Microsoft dieser „Clash der Rechtsordnungen“ in Bezug auf Überwachung nicht bewusst wäre. Der Konzern hat aber de facto keine Möglichkeiten, etwas daran zu ändern. Microsoft hält fest, dass die DSGVO für den Konzern schon seit 2 Jahren auf der ganzen Welt gelte und man sich in Sachen Daten eisern daran halte. Das ändert aber nichts daran, dass die US-Behörden im Sinne des Cloud Acts eine Herausgabe der Daten verlangen kann. Wie Microsoft jedoch auf futurezone versichert nicht ohne Information an die Kunden.

Verschlüsselung gegen US-Überwachung

Zufriedenstellend ist das nun aber nicht. Auch für Unternehmen, die Wert auf Datenschutz legen. Die Deutsche Bahn z. B. hat sich als Ausweg für eine strenge Verschlüsselung entschieden, laut Microsoft kann „nur das Unternehmen selbst die Daten entschlüsseln“. Wenn das zutrifft, könnte eine solche Verschlüsselung eine gute Lösung sein, um US-Zugriffe auf unsere Daten im zukünftigen österreichischen Microsoft-Rechenzentrum zu verhindern.

Hintertür im NSA Netzwerk zu Spionage-Zwecken genutzt!

In der Software von Jupiter wurde eine Hintertür für Geheimdienste und Strafverfolger offen gelassen. Die Hersteller gingen wohl davon aus, dass diese nicht von anderen genutzt werden kann. Doch genau das ist passiert. Ein anderer Staat hat die Hintertür entdeckt und ausgenutzt. Dieser Staat bleibt aber geheim und wird nicht öffentlich bekannt gegeben.

NSA Hintertür offen gelassen US-Geheimdienst NSA bestätigt die Spionage

Angeblich soll die NSA durch den Vorfall 2015 bereits aus seinen Fehlern gelernt haben. Was das genau heißt, kann man nicht sagen. Der Hersteller von Jupiter spricht von einem Versehen. Dennoch dürfte das Aufspüren der Lücke nicht besonders schwer gewesen sein, da diese ohnehin schon länger bekannt war.

Ein schwacher Zufallsgenerator sorgt für Versagen

Die Grundlage des Problems war ein Zufallsgenerator, der sehr schwach aufgebaut war. Auch bekannt als Dual_EC_DRGB. Dieser wurde bereits 2006 von der NSA zu einem offiziellen Standart. Sicherheitsexperten waren nicht so zufrieden mit dieser Lösung, da sie Lücken erwarteten. Viele große Hersteller verzichteten daher auf diesen Generator. Jupiter aber nicht. Aus diesem Grund geht man von einer beabsichtigten Aktion aus, denn mit dieser Schwäche konnte man auch VPN-Verbindungen ausspionieren.

Die Lücke wurde geschlossen?

2015 soll die Lücke von Jupiter geschlossen worden sein. Laut eigenen Angaben haben sie erst zu diesem Zeitpunkt den Code entdeckt und sofort entfernt. Es war ein bloßes Versehen. Aktuell hat man aber herausgefunden, dass die Lücke geschlossen wurde, weil ein anderer Staat diese ebenfalls nutzte. Es war also nur eine Schadensbegrenzung.

Ein zweites Versehen geschah damals ebenfalls: In der Software befand sich ein fixes SSH-Passwort, welches Angreifern, die dieses kannten, Zugriff auf Systeme verschaffen ließ. Es wird also davon ausgegangen, dass nicht alles versehentlich passiert ist.

NSA ist nicht alleine mit dem Problem

Bei dem aktuellen Fall argumentiert die NSA damit, nicht alleine mit dem Problem zu sein. Auch das Sicherheitsunternehmen RSA hat den Zufallsgenerator genutzt. Und das obwohl viele Sicherheitsforscher davor warnten. Das komische daran: Diese Firma erhielt kurz vorher 10 Millionen Dollar von der NSA, sodass es kaum ein Zufall gewesen sein konnte. Der RSA-Vorfall passierte jedoch zwei Jahre bevor Jupiter die Lücke „entdeckte“.

Black Friday 2020: Die besten VPN Angebote

Black Friday 2020

nnt ihr ihn genauso wenig erwarten wie wir, den Black Friday 2020? Aber keine Angst: In ein paar Tagen ist er endlich da! Am 27. November warten wieder etliche tolle Black Friday Angebote auf uns. Und zwar auch in Sachen VPN: Denn unsere liebsten VPN Provider haben sich einige super Black Friday Deals einfallen lassen. Wir haben den ultimativen Überblick für euch!

 

Black Friday Angebote: Auf die Plätze, fertig, los!

Auch der Black Friday 2020 zählt wieder zu den absoluten Fixpunkten der Schnäppchenjäger-Community. Noch dazu, wo in Österreich ja die Geschäfte wegen Corona geschlossen haben, da kommen die vielen Online Angebote Black Friday wie gerufen. Außerdem steht Weihnachten vor der Tür … Du solltest dir diesen Tag also nichts vornehmen, nur die Jagd nach Black Friday Angeboten 😊

Alle Black Friday 2020 Coupons im Überblick:

Woher kommt die Tradition der Black Friday Angebote?

In Sachen Shopping sind die USA sicherlich vorn dabei. Und so wurde der Black Friday bzw. die Black Friday Angebote auch hier ins Leben gerufen. Traditionsgemäß findet der Black Friday am Freitag nach Thanksgiving statt. Er ist zwar kein offizieller Feiertag, läutet aber quasi die Christmas Shopping Saison ein. Millionen von Menschen gehen auf Einkaufstour, viele Handelsbetriebe machen hier DEN Umsatz des Jahres. Das wird sicherlich auch am Black Friday 2020 nicht anders sein. Mittlerweile sind die Angebote Black Friday auch in Europa ein großes Thema. Und so werden auch jede Menge Österreicherinnen und Österreicher wieder mit dabei sein, wenn es heißt: Wer findet die best Black Friday Deals 2020!

Black Week Angebote

Aber seien wir uns mal ehrlich: Nur ein einziger Tag, um sich die besten Schnäppchen zu sichern? Irgendwie wenig … Deswegen ist Black Friday 2020 bei einigen Anbietern nicht nur am 27. November, sondern mit den Black Week Angeboten gleich eine ganze Woche lang! Und die VPN Provider gestalten ihren Black Friday 2020 individuell. Du kannst dir also ganz normale eintägige Black Friday Deals sichern, oder eben Black Week Angebote!

Best Black Friday Deals 2020 der VPNs

Die neuesten Designerteile, coole Sneakers, modernes Sportequipment, Laptops, Fernseher … Die Liste der Black Friday Deals ist immer sehr, sehr lang. Super, denn so ist am heurigen Black Freiday für jeden etwas dabei. Auch für all jene, die in ihre Privatsphäre und Datenschutz investieren wollen. Denn die VPN-Provider waren ebenfalls nicht faul und haben sich zahlreiche Angebote Black Friday einfallen lassen. Untenstehend alle Black Friday Deals auf einen Blick!

Black Friday 2020 mit den VPN Testsiegern

Wir nehmen ja schon seit Jahren regelmäßig VPNs unter die Lupe. Wir testen sie nach verschiedensten Faktoren. Dabei haben sich einige Top-VPNs herauskristallisiert, die bei unseren Tests absolut überzeugen. Wir möchten drei davon speziell herausgreifen – natürlich inklusiver ihrer Black Friday Deals:

VyprVPN: Black Friday 2020 mit unserem Streaming-Hero

VyprVPN

Vielen von euch liegt stabiles, qualitativ hochwertiges Streaming besonders am Herzen. Aber nicht jeder VPN Provider erlaubt dir Zugriff von überall auf sämtliche Portale, da Netflix & Co die meisten VPNs erkennen und sperren. Nicht so VyprVPN! Unser Streaming-Testsieger hat eine eigene technische Lösung entwickelt, um dir Streaming bei wirklich ALLEN deutschsprachigen Streamingdiensten zu ermöglichen. Egal ob DAZN, Amazon Prime, Netflix etc. – mit VyprVPN bist du dabei. Und auch Sicherheit, Transparenz und Performance werden vom Anbieter nicht vernachlässigt. Anlässlich des Black Friday 2020 bietet VyprVPN einen Rabatt von 81 % auf den Premium-Tarif. Konkret erhältst du den Service dank dieses VyprVPN Black Friday Deals ein Jahr lang für nur 60 Euro!

Weitere Infos in unserem VyprVPN Testbericht.

Surfshark: Black Friday 2020 mit dem Innovations-Genie

Logo von Surfshark Obwohl Surfshark noch gar nicht lange mit dabei ist, überrascht der Provider regelmäßig mit neuen Funktionen. Egal, welches Features du suchst, Surfshark hat es schon oder arbeitet zumindest daran. Das ist in Sachen Sicherheit und Schutz der Privatsphäre natürlich viel wert. Wir können Surfshark für Streaming, Torrent & Co absolut empfehlen. Noch dazu, wo du am Black Friday 2020 ordentlich sparen kannst: Beim Surfhshark Black Friday Angebot zahlst du nur 2.49 USD/Monat für 24 Monate und erhältst 3 Monate kostenlos. Das ist ein Rabatt in Höhe von 83 %!

Weitere Infos in unserem Surfshark Testbericht.

NordVPN: Black Friday 2020 mit dem Sicherheitsexperten

NordVPN NordVPN zählt zu den langgedienten VPN-Providern am Markt, er feierte heuer seinen 8. Geburtstag. Entsprechend viel Erfahrung und Know-how hat der Anbieter, der mittlerweile weltweit über 12 Millionen Kunden betreut. NordVPN überzeugt mit hoher Stabilität und Top-Speed (WireGuard ist bereits verfügbar!) sowie absoluter Anonymität. So wurde die No-Log-Policy des Anbieters bereits zwei Mal extern bestätigt. Torrent, Streaming, Gaming etc. – alles geht einwandfrei. Als Black Friday Angebot hat NordVPN einen Rabatt in Höhe von 68 % zu bieten: 2 Jahre NordVPN für $3.71 im Monat ($89).

Weitere Infos in unserem NordVPN Testbericht.

Black Friday 2020 FAQ

Zuguterletzt nochmal die wichtigsten Fragen zum Black Friday 2020 für euch zusammengefasst:

Wann ist Black Friday 2020?
Black Friday 2020 fällt, wie immer, auf den Freitag nach dem großen Thanksgiving Donnerstag.

Was sind Black Week Angebote?
Einige Anbieter konzentrieren sich nicht nur auf den 27. November an sich, sondern bieten bereits davor ihre Black Friday Deals an. Deswegen auch der Name „Black Week Angebote“.

Wo findet man die besten Black Friday Deals?
Was Black Friday Angebote von VPNs betrifft haben wir hier für dich alle Angebote gesammelt.

Besitzer von Bars mit kostenlosem WiFi in Frankreich festgenommen 2020

Barbesitzer in Frankreich wurden inhaftiert, weil sie kostenloses WiFi anboten, das keine Protokolle gespeichert hat.

Kostenloses WiFi in Bars oder Cafés ist mittlerweile Standard und Kunden sind für diesen Service dankbar – insbesondere Ausländer mit teurem Roaming. In vielen Betrieben erhalten Besucher einfach den Namen des Zugangspunkts und das Kennwort, ohne sich identifizieren zu müssen und ohne, dass ein Aktivitätsprotokoll geloggt wird. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass dies nicht rechtens ist. Laut der französischen Zeitung ‘Les Dernières Nouvelles d’Alsace’ wurden mindestens fünf Manager von Bars und Restaurants in Grenoble aus diesem Grund von der Polizei festgenommen.

Besitzer von Bars mit kostenlosem WiFi in Frankreich festgenommen 2020 4

Ein wenig bekanntes Gesetz?

Diese Bars halten sich nicht an ein wenig bekanntes Gesetz aus dem Jahr 2006, das sie dazu verpflichtet, Aktivitätsprotokolle aller Kunden zu führen, die sich im Zeitraum von einem Jahr mit ihrem WiFi verbunden haben.

Es geht um das Gesetz № 2006-64 vom 23. Januar 2006 über bestimmte Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus. Es erweiterte die Verpflichtung zur Speicherung von Logs, die für Internetanbieter eingerichtet wurde – „für alle Personen, die im Zusammenhang mit primären oder sekundären beruflichen Tätigkeiten einen Online-Kommunikationsdienst anbieten, auch kostenlos.“

Gleichzeitig verpflichtet die “Law on confidence in the digital economy” vom 21. Juni 2004 (bekannt als LCEN) Internetdienstanbieter dazu, Daten zu speichern, „damit alle Benutzer des von ihnen bereitgestellten Dienstes identifiziert werden können“. Zur Überwachung und Ermittlung von kriminellen Gesetzesverletzungen und zur Bereitstellung der Information an die Justizbehörden sollten folgende Informationen gespeichert werden:

  • Informationen, mit denen der Benutzer identifiziert werden kann (z. B. IP-Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse)
  • Daten zu den verwendeten Endgeräten
  • Technische Spezifikationen sowie Datum, Zeit und Dauer jeder Nachricht
  • Daten in Bezug auf angeforderte oder genutzte Zusatzdienste und deren Anbieter
  • Daten, mit denen man den Empfänger der Nachricht identifizieren kann

Aus diesem Grund hat der Barbesitzer zwei Möglichkeiten: Entweder wendet er sich an einen Dritten, der diese Daten sammelt und speichert, um sie im Falle einer Untersuchung an die Polizei weiterzuleiten, oder er tut das selbst. Aber in diesem Fall wird er als Zugangsanbieter mit den gleichen Verantwortlichkeiten wie kommerzielle ISPs angesehen.

Das Gesetz № 2006-64

Das Problem ist, dass das Gesetz № 2006-64 bisher in Frankreich wenig bekannt war und oft nicht durchgesetzt wurde. Einer der in Grenoble festgenommenen Manager sagte der Zeitung in einem Kommentar: „Niemand, sogar die Fachleute von ‘l’Umih’ (der Gewerkschaft), die im Rahmen der Erneuerung der Lizenz eine obligatorische Ausbildung erhalten, hat jemals gesagt, dass ich diese Daten aufbewahren sollte.“

In Frankreich gibt es wirklich professionelle WiFi-Netzbetreiber, die Services dieser Art unter Einhaltung aller Normen anbieten, mit denen man Endkunden identifizieren, IP-Adressen sammeln und Protokolle führen kann. Sie arbeiten auch in Hotels, Kongresszentren usw. Aber diese Abonnements sind teuer, deshalb stellen die Besitzer kleiner Bars einfach einen Router auf, ohne sich um Formalitäten zu kümmern.

Obwohl die Polizeistreifen in Bars mit kostenlosem WiFi selten sind, machen die aktuellen Ereignisse vielen Angst. Um so mehr, als das Gesetz eine sehr strenge Bestrafung vorsieht: „Jeder Verstoß gegen die Datenspeicherungsregeln kann eine Strafe bis zu einem Jahr Freiheitsentziehung und eine Geldstrafe von bis zu 75000 Euro für eine natürliche Person und 375000 Euro für eine juristische Person nach sich ziehen.“

Die Regeln in Russland

Ich muss anmerken, dass es in Russland ähnliche Regeln für die obligatorische Identifizierung von Nutzern gibt. Die am 13. August 2014 in Kraft getretene Regierungsverordnung № 758 verpflichtet die Eigentümer öffentlicher Betriebe, die kostenlosen WiFi-Zugang anbieten, die Benutzer zu identifizieren. Laut Erlass und Klarstellungen des Ministeriums für Telekommunikation und Massenkommunikation kann die Identifizierung auf drei Arten erfolgen: anhand eines Ausweises (z. B. eines Reisepasses), einer Mobiltelefonnummer oder eines Kontos auf der Webseite der staatlichen Dienste.

Interessant ist, dass Frankreich das Gesetz bereits 2006 verabschiedet hat, aber bis jetzt wussten nur sehr wenige Menschen davon und die Polizei bestrafte Verstöße nicht.

Im Wesentlichen gibt es in einer legal entwickelten Gesellschaft so viele Gesetze, Durchführungsverordnungen und regulierende Normative, dass fast jeder Bürger ein Verbrecher ist, ob er es weiß oder nicht. Die Normativbasis ist zu umfangreich und die Normen sind manchmal widersprüchlich, nicht praktikabel oder wenig bekannt.

EU erteilt unbegründeter Vorratsdatenspeicherung Absage

Viele Länder wollen sie – Bürger, die auf ihre Privatsphäre Wert legen, sowie Konsumentenschützer wollen sie keinesfalls: die pauschale Vorratsdatenspeicherung. Ein ewiger Streit, der jetzt vom Europäischen Gerichtshof zugunsten der Bürgerrechte ausgegangen ist. Denn der EUGH sieht die flächendeckende, generelle Speicherung von Telefon- und Internet-Verbindungsdaten als nicht rechtens. Allerdings gäbe es Ausnahmen, wo dieses Urteil nicht gelte – bspw. wenn es um schwere Verbrechen oder die nationale Sicherheit geht. EU Flagge

Kundendaten flächendeckend & pauschal speichern? No Way!

Diesem EU-Urteil ging in Österreich bereits eine Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes aus 2014 voraus. Damals wurde entschieden, dass eine flächendeckende Vorratsdatenspeicherung in Österreich nicht erlaubt ist. Die EU hat sich nun auch verschiedene nationale Fälle angesehen und für Mitgliederstaaten festgelegt, dass nicht einfach ohne Grund die Daten von unbescholtenen Bürgern gespeichert werden dürfen. Somit sind Kommunikationsdienstleister auch nicht (mehr) dazu verpflichtet, sämtliche Daten ihrer Kunden zu speichern.

Anlassdatenspeicherung zulässig

Was in Österreich allerdings erlaubt ist, ist die „Anlassdatenspeicherung“. Wie der Name schon sagt kann die Staatsanwaltschaft hierbei die Kommunikationsdienstleister sehr wohl dazu verpflichten, die Daten einzelner Kunden zu speichern – z. B. mit wem telefoniert wird und auch Standortdaten. Ist die Vorratsdatenspeicherung nur zur Aufklärung gravierender Straftaten für 6 Monate zulässig, so kann die anlassbezogenen Datenspeicherungen 12 Monate lang aufrechterhalten werden. Wobei „gravierende Straftaten“ bereits bei einem Strafausmaß von 6 Monaten beginnen, was nicht gerade viel ist.

Staatliche Überwachung hat in der EU nichts verloren

Aber zumindest ist das Verbot der pauschalen, flächendeckenden Vorratsdatenspeicherung ein Erfolg für die Verfechter von Grundrechten und Privatsphäre. So waren auch die Reaktionen darauf sehr positiv – sowohl bei politischen Parteien wie den NEOS und den Grünen als auch bei Datenschutz-Organisationen wie Epicenter Works. Ganz nach dem Motto: Staatliche Überwachung hat in der EU nichts verloren!

Verbesserungen der Privatsphäre für Gmail

Gmail Logo Code-Analyse: Google arbeitet an Gmail Privacy-Verbesserungen

Bisher gab es immer wieder Diskussionen zur Integration von Gmail mit anderen Diensten des Unternehmens. Die Einen schätzen die Zusatzfunktionen und die Anderen haben bedenken. Aus diesem Grund hat sich Google nun dazu entschlossen, die Integration mit anderen Services optional zu machen. Die Erlaubnis der Nutzer soll nun eingeholt werden. So konnte man es zumindest aus den Code-Analysen entnehmen.

Es geht hier beispielsweise um Funktionen, wie die Auflistung der Einkäufe im Google Playstore oder der Anzeige von Reservierungen bei Google Maps.

Auch Smart Features sollen optional werden

„Smart Compose“ (Textvorschläge beim Tippen) oder auch das Sortieren der E-Mails in die verschiedenen Postfächer zählt beispielsweise zu den Smart Features, die nun optional vom Nutzer selbst bestätigt werden. Und das gilt nicht nur für neue Nutzer! Die Einstellungen werden für alle Nutzer deaktiviert und nur optional auswählbar. Bisher wurden die Bestätigungen nämlich direkt bei der Kontoeinrichtung von den Nutzern eingeholt. Einige Funktionen sollen ganz deaktiviert werden, während andere bleiben und auswählbar werden.

Wir sind gespannt, ob dies nur den Mail-Service Gmail betreffen wird, oder zukünftig auch andere Google Services voneinander getrennt werden.

Google Änderungen sind nicht fix

Es ist nicht zu 100% sicher, ob diese Änderungen auch wirklich vorgenommen werden. Solche Google Code-Analysen sind nicht immer fix. Es ist also möglich, dass es gar keine Verbesserungen gibt. Diese hier von Google waren jedoch sehr detailiert, weswegen man davon ausgehen kann, dass sie auch passieren werden.

Alles in allem sollte man im Internet immer aufmerksam unterwegs sein und sich so gut es geht vor Hackern, Malware etc. schützen. Wer von Google nicht verfolgt werden möchte, hat auch die Möglichkeit einen anderen Mail Service zu nutzen. Es gibt beispielsweise einen Mail-Service von ProtonVPN, der Sicherheit und Anonymität gewährleistet.